Casino, Peyman und Models

, am 26. Juli 2009

Gestern Abend war ich im Casino mit meinem Liebsten. Das machen wir ab und zu ganz gerne. Casino Baden natürlich, denn das Wiener Casino kann mit dem Ambiente nicht mithalten. Das ist eine der wenigen Gelegenheiten, mich fein rauszuputzen und die Kleider und Schuhe auszuführen, die ich mir meist nur für Hochzeiten gekauft habe und ein 4-gängiges Do&Co Menü zu genießen, zu einem halbwegs vernünftigen Preis mit der Möglichkeit meine Ausgaben vielleicht sogar wieder reinzuspielen. Ich mag also die Atmosphäre und den Nervenkitzel.

Hier mein gestriges recht einfaches Outfit – hätte ich gewusst, dass ich Peyman Amin von Germany’s Next Topmodel begegne, hätte ich wahrscheinlich etwas anderes ausgewählt. Aber dazu später.

Sueholzer im Casino Outfit

Der Melting Pot der Gesellschaft

Im Casino findet man die unterschiedlichsten Personen.

  1. Die “Wir-gehen-einmal-ins-Casino-und-nie-wieder”-Leute,
  2. die Hardcore Spieler,
  3. die “Schauen-wir-einmal-was-passiert-und-amüsieren-wir-uns”-Besucher,
  4. die Verzweifelten, die ihr allerletztes Geld versetzen, als letzte Chance vielleicht mehr daraus zu machen.

Das ist natürlich nur eine grobe Einteilung meinerseits. Ich zähle mich zu Kategorie 3. Innerhalb dieser Gruppen gibt es – und das finde ich sehr interessant – keine Alters- und Klassenbeschränkungen. Sprich, die Omi, die sich bei den Spielmöglichkeiten besser auskennt, als so mancher Jungspund findet man hier genauso wie die reiche Lady, die gleichzeitig auf mehreren Tischen spielt, um ihr Geld zu vermehren, oder eine Gruppe Araber, die absolut nicht einsehen, warum sie Croupiers Trinkgeld geben sollten sowie den notorischen Spieler, bei dem man sich nicht sicher ist, ob er überhaupt Spaß am Spiel hat uvm.. Gestern übrigens alle vor Ort angetroffen und alle spielen auf den selben Tischen, wenn auch mit unterschiedlichen Einsätzen und hoffen auf das selbe: Das Casino zu überlisten! Ich zum Beispiel dadurch, dass ich beim Roulette-Tisch erst setze, wenn die Kugel schon geworfen wurde, da mir irgendjemand mal erzählt hat, dass manche Croupiers ungefähr bestimmen können, wo die Kugel hinfällt. Ich glaube, das ist absoluter Blödsinn und ein Bekannter, der selbst Croupier ist, meint das auch. Aber man weiß ja nie!

Gestern habe ich übrigens gewonnen. Das ist natürlich optimal. Ich habe aber auch schon verloren. Um Spaß zu haben im Casino gilt: Setze nichts ein, was du nicht auch bereit wärst zu verlieren.

Übrigens, nur zu eurer Sicherheit: Wer mehr als vier mal wöchentlich ins Casino geht, muss einen Einkommensnachweis hinterlegen. Ich hoffe aber, dass das niemand von euch notwendig hat.

So, jetzt aber zum Promi-Teil.

Peyman, please smile for me!

Das Casino Baden ist nicht nur Spielhölle, sondern Veranstaltungsort zugleich. Gestern fand die “Strictly White”-Party dort statt. Wie der Name schon sagt ein Fest, zu dem nur Besucher dürfen, die sich ganz in weiß kleiden. Meiner Meinung nach eine furchtbare Erfindung, denn es gibt nichts langweiligeres als hunderte fast gleich angezogene Menschen. Die Party dürfte nicht gehalten haben was sie versprach, denn im Laufe des Abends verirrten sich immer mehr Weiße in den Spielbereich. Während wir eine kleine Cocktailpause einlegten auf der Terrasse, waren auch dort die hell gekleideten Menschen unterwegs. Einer davon Peyman Amin, Juror bei Germany’s Next Topmodel, der, wie ich heute herausfand, als DJ engagiert war für das Fest. Ein kleiner Tausendsassa, der Herr Peyman!

Was macht man nun in so einer Situation des Promi-Spottings? Geht man hin und belästigt die Person, die wahrscheinlich nicht das geringste Interesse an einem hat? Tut man so als erkenne man sie nicht? Verschwindet man kurz auf die Toilette, um sich auf die Schnelle als Heidi Klum zu stylen? Geht man vor ihm auf und ab und tut so als wäre man auf einem Catwalk? Wird er einen mit harten Worten bestrafen wie “Du siehst scheiße aus und kannst nicht einmal gehen!”?

Nun, ich habe mich dazu entschieden, das Risiko auf mich zu nehmen, um mir die Gelegenheit einfach nicht entgehen zu lassen ein Foto mit ihm zu machen als Beweis, dass ich keinen Blödsinn erzähle und bin dabei – nur zur Sicherheit, man weiß ja nie – sehr catwalkmäßig auf ihn zugegangen. Das Ergebnis seht ihr unten. Leider muss ich euch mitteilen, dass ich nicht seine nächste große Laufsteg Entdeckung bin. Er war auch nicht so gemein, wie manchmal bei Germany’s Next Topmodel, noch so affig und peinlich gezwungen lustig, wie bei manchen TV-Auftritten. Er war einfach nur…nett.

Peyman and Sueholzer

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Mickey Rourke und die Jesus Statue

, am 25. Juli 2009

Das ist so lustig, das muss ich auch hier auf eloquent haben! Bitte das Bild ansehen und den Satz ergänzen:

Mickey Rourke mit Jesus Statue

Mickey Rourke trug eine Jesus Statue als er den Club Wellington in London verließ weil…

Tja, warum nur? Sehr schräg. …weil es in Wirklichkeit keine Jesus Statue ist, sondern eine Statue von ihm, die er mit sich rumträgt um von seinem operierten Gesicht abzulenken? Maybe. Da fällt mir ein, The Wrestler war großartig. Muss ich mir nochmal ansehen.

(via Perez Hilton)

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Foto Susanne

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