Voodoo als Weihnachtsgeschenk mit Gewinnchance

susanne, am 14. Dezember 2009

Vor einigen Tagen ist die deutsche Vertreterin von VooDolls an mich heran getreten und hat mich auf ihr Produkt aufmerksam gemacht. Sie fragte mich, ob ich nicht Interesse hätte einen Blogbeitrag über die magischen Puppen zu schreiben. Ich hab mir das Ganze einmal angesehen und finde die Voodoo Puppen eine recht nette Idee. Besonders als kleine Aufmerksamkeit, wenn man mal ein Geschenk braucht. Also  hier ein kleiner Bericht dazu und für euch Leser die Chance eine von fünf VooDolls zu gewinnen!

Was sind VooDolls?

VooDolls sind kleine Puppen aus Garn, die man meiner Meinung nach wohl am ehesten als Schlüsselanhänger verwenden kann. Sie sehen recht witzig aus und es gibt die unterschiedlichsten Charaktäre: Von Dr. Feelgood zu Lotus Blade, Love Guru und mehr. Das Besondere an ihnen ist, dass sie Voodoo Kräfte besitzen. Ähm…naja, zumindest wird das behauptet. So kann Health Girl folgendes:

VooDoll Health Girl

Health Girl hilft Dir, in Form zu kommen und Dich pudelwohl zu fühlen. Außerdem sorgt sie dafür, dass die Anmeldung im Fitnesscenter im Januar nicht nur ein weiteres leeres Neujahrsgelübde bleibt!

Nun ja, ob die Wunderpuppe, das tatsächlich kann wage ich zu bezweifeln. Aber als Motivationsgeschenk von einem/r Freund/in würde mich das schon freuen. Auf www.voodolls.de gibt es zu so gut wie jeder Lebenssituation ein brauchbares Garnpüppchen.

In Schweden dürften diese Dinger recht kultig sein. Aber ich hab nicht so viele schwedische Freunde, um mir das bestätigen zu lassen. Auf jeden Fall hat sich zum Beispiel Dregen (Gitarrist und Sänger der Backyard Babies) seine eigene VooDoll anfertigen lassen. Das kann man übrigens auch.

Gewinnspiel

Für all jene, denen fast 9 Euro für einen Schlüsselanhänger dann doch zu viel sind, jedoch dennoch Interesse an einer VooDoll hätten, gibt es jetzt die Gelegenheit eine von fünf Voodoopuppen zu gewinnen!

Welche?

v.l.n.r. Dr. Feel Good, Roxie Heart-Stealer, Lotus Blade, Health Girl und Love Guru

VooDolls

Wie?

@sueholzer auf Twitter folgen und folgenden Tweet retweeten:
eloquent verlost Weihnachtsgeschenke. Mehr unter http://ow.ly/LS6c

Oder aber hier unter dem Blogbeitrag kommentieren für all jene, die nicht auf Twitter sind bzw. ihre Gewinnchancen erhöhen möchten.

Ich werde es nämlich wie Ritchie machen und jedem Tweet und Kommentar ein Los zu teilen aus denen ich dann ziehe. Die Gewinner werden per Mail, Twitter oder via Blogkommentar und diesem Eintrag informiert. Wer sich nicht innerhalb von 24 Stunden zurück meldet verzichtet auf seinen Gewinn. Und Barablöse gibt es auch keine. Das ganze geht bis Freitag 18.12.2009 12 Uhr. Dann geht sich auch noch rechtzeitig ein Versand vor Weihnachten aus.

Ihr könnt mir natürlich auch schreiben, welche der Puppen ihr am liebsten hättet. Ich hoffe, ihr habt Interesse an ihnen.

Die Gewinner

Die Gewinner stehen fest. Die Glücksfee hat zugeschlagen und es dürfen sich folgende Personen über VooDolls freuen:

Julia

Lisa

Claudia

Anna Wi

Geraldreischl

Ich werde versuchen euch noch über mehrere Kanäle zu kontaktieren. Bitte melden unter sue (at) eloquent.at Bin in den nächsten 2 Tagen in der Wiener Innenstadt unterwegs für eine persönliche Übergabe, ansonsten kommt die Puppe per Post.

Kategorien: Allerlei | 13 Kommentare »
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Interview mit Sasha Walleczek

susanne, am 01. Dezember 2009

Wenn ich erwähne, dass ich Sasha Walleczek kennen gelernt habe, dann erhalte ich unterschiedliche Reaktionen. Die einen meinen: “Wow, interessante Frau mit spitzen Ernährungstipps.”. Die anderen haben von ihr den Eindruck einer “Ernährungs-Domina”, die viel zu streng und steif wirkt. Und alle wollen von mir wissen, wie sie wirklich ist. Nun ja, der Erfolg gibt ihr zumindest insofern recht, dass ihr die Aussagen der “anderen” egal sein können. Ich habe sie als interessante, lustige Frau kennengelernt, die sehr zielstrebig ist und weiß was sie will. Es freut mich sehr, dass sie für mich für ein Interview Zeit hatte.

Bildrechte: Julia Grandegger - bearbeitet von eloquent.at

Bildrechte: Julia Grandegger - bearbeitet von eloquent.at

Warum sollte man Sasha Walleczek kennen?

Das frag ich mich auch manchmal. In Österreich bin ich wahrscheinlich vor allem durch meine TV-Sendungen bekannt, obwohl meine Bücher eigentlich noch viel erfolgreicher sind. Besonders freue ich mich über die vielen abgenommen Kilos, die wir auf www.walleczek.at sammeln – schon über 12 Tonnen nur im Jahr 2009!

Was ist das größte Ernährungsproblem der Österreicher?

Kalte Küche und Wurstsemmeln. In Österreich wird in der Früh und am Abend traditionell kalt gegessen, die warme Mahlzeit ist eigentlich nur das Mittagessen, das aber heute meist außer Haus und nicht frisch gekocht gegessen wird. Und eine kalte Mahlzeit ist bei uns meist eine „Brotzeit“ mit viel Wurst und Käse – und Gemüse kommt viel zu kurz.

Alle wollen schlank sein. Was sagst du zum Schlankheitswahn?

Der Schlankheitswahn ist leider genau das: ein Wahn. Aber auf der anderen Seite werden wir als Gesellschaft immer dicker, was leider nicht nur ein optisches Problem ist, denn Übergewicht ist einer der Hauptrisikofaktoren für viele Zivilisationskrankheiten, z.B. auch für einige Krebsarten. Daher ist es mir sehr wichtig, Menschen dabei zu helfen, ein gesundes Normalgewicht zu erreichen. Aber „gesundes Normalgewicht“ ist ein dehnbarer Begriff und dieses Gewicht sollte dort liegen, wo man sich wohl fühlt. Auf keinen Fall sollte das heißen, das jede Frau Kleidergröße 34 haben sollte.

Du warst nicht immer Ernährungsberaterin. Du hast in San Francisco sogar einmal eine Softwarefirma mitaufgebaut. Was war das für eine Firma und wie kam der Schwenk zur gesunden Ernährung?

Ich habe mich schon immer für Ernährung und Diäten interessiert und habe alle möglichen Ernährungsformen ausprobiert – aber als ich studiert habe, gab es das Studium Ernährungswissenschaften noch gar nicht. Nach meinen Wirtschaftsstudium habe ich dann 4 Jahre in San Francisco gelebt und eine Firma mit aufgebaut, die Gewinn-Optimierungssoftware (Kostenrechnung – und Product Mix-Optimierung) für große Fabriken entwickelte. Nach 4 Jahren in Kalifornien und z.T. 80-Stunden-Wochen hab ich mir dann einen ausgewachsenen Burnout eingehandelt, aus dem ich wieder durch die richtige Ernährung heraus kam. Nach meiner Rückkehr nach Europa habe ich dann beschlossen, dass ich einen Beruf ausüben möchte, der mich auch „ruft“ – denn ich bin immer schon ein Arbeitstier gewesen und arbeite gern und viel. Und wenn ich schon 10 Stunden am Tag mit etwas verbringe, dann soll es auch das sein, was mich am meisten ruft.

Von Asien, Austrialien, USA, UK zurück nach Österreich. Was hat dich bewegt zurück zu kommen?

Ich habe die Bay Area (Gegend um San Francisco) geliebt und habe noch heute viele meiner engsten Freunde dort. Aber da gibt es doch etwas, was einem nur die „Heimat“ so wirklich geben kann – auch mit allen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Ich schätze es jetzt sehr, in der eigenen Kultur leben zu können  – und Beziehungen sind auch wesentlich einfacher, wenn sie in der Muttersprache stattfinden. :-)

Kein geradliniger Weg. Bist du von innerer Unruhe getrieben?

So würde ich das nicht sehen. Ich bin nur sehr neugierig und probiere gerne Neues aus. Wenn ich glaube, dass es sich lohnt, gehe ich auch gerne Risiken ein. Wenn es schief geht, dann macht man eben wieder etwas anderes. Ich hab da ein Motto: Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen; liebe, als seist du noch nie verletzt worden;  und tanze, als würde niemand zuschauen. (Work like you don’t need the money, love like you‘ve never been hurt and dance like nobody is watching)

Was ist an deiner Methode das Besondere bzw. warum ist sie besser als andere Methoden?

Ich habe im Laufe meiner Arbeit mit vielen hundert Menschen festgestellt, dass die vielen komplizierten Regeln, die auch ich früher fürs Abnehmen aufgestellt habe, eigentlich gar nicht notwendig sind. Daher habe ich meine Methode auf das Wesentliche reduziert – die Vereinfachung sorgt dafür, dass die Regeln trotzdem meistens stimmen –und „meistens“ ist eben bei der Ernährung gut genug. Außerdem habe ich es so entworfen, dass diese Ernährung auch wirklich ins Leben passt: das Essen muss kindertauglich sein, man muss trotzdem noch mit Freunden essen gehen können, es muss unterwegs funktionieren und hin und wieder muss auch Platz für Schokoladeeis oder eine Tüte Chips vor dem Fernseher sein. Dann ist es ganz einfach – und es funktioniert. Ganz ohne Druck.

Die Sendung auf ATV “Du bist was du isst” hat dich bekannt gemacht. Segen oder Fluch?

Beides. Ein Segen, weil es mir erlaubt, Projekt anzugehen, die ich sonst nie machen könnte. Außerdem ist es unglaublich befriedigend, einer Arbeit nachzugehen, die so vielen Menschen hilft. Ein Fluch, weil ich,  zumindest in Wien, kaum unerkannt auf die Straße gehen kann, was manchmal sehr nervt, weil ich ein grundsätzlich sehr privater Mensch bin und manchmal einfach meine Ruhe haben will. Und um 8 Uhr Früh beim Gassi-gehen mit dem Hund darauf angesprochen zu werden, was man denn essen soll um abzunehmen, oder wenn in der U-Bahn heimlich Fotos mit dem Handy gemacht werden, finde ich weniger lustig.

Was hast du den Leuten zu sagen, die dich als “Ernährungs-Domina” bezeichnen?

Nix :-) Das sind Menschen, die seit meinen ersten Sendungen (als mir vorgeschrieben wurde, so streng zu sein) keine Sendung mehr von mir gesehen haben und auch kein Buch von mir gelesen haben – und auch noch nie mit mir geredet haben, sonst wüssten sie, dass dieses Image (das übrigens von der Presse erfunden wurde) nicht stimmt. Und bei jemanden, der eine so vorgefasste Meinung von mich hat, redet man erfahrungsgemäß eh gegen die Wand. :-)

Die Sendung hat sich weiterentwickelt, deine Bücher ebenso. Was gibt es in Zukunft neues?

Wir arbeiten gerade an einer neuen Staffel für ATV, in der Promis den Winterspeck loswerden wollen. Außerdem kommt im Februar eine Doppel-CD (eine Art Hörbuch, aber eigens für CD entwickelt, gibt es nicht als Buch) heraus und natürlich entwickeln wir auch www.foodguru.net, meine Online Rezept-Community weiter.

Du twitterst, hast eine Facebook-Page, blogst und baust eine eigene Community auf. Wie stehst du zum Thema Social Media? Gefahr oder Chance? Und was bietet foodguru, was andere Communities nicht tun?

Social Media erlaubt uns eine Form von Vernetzung, die grundsätzlich sicher positiv zu sehen ist. So habe ich einen viel engeren Kontakt mit Freunden, die am anderen Ende der Welt leben und kann an deren täglichen Leben teilhaben, was sonst maximal einmal jährliche Emails gewesen wären.  Oder Kontakt zu meinen Fans, der echt Interaktion erlaubt. Auf der anderen Seite verlieren wir auch unsere Privatsphäre, weil heute vieles, was eigentlich privat bleiben sollte, online zu finden ist – teilweise sogar von den Betroffenen selbst online gestellt. Das mag ok sein, wenn es die beste Freundin sieht, war aber vielleicht nicht für die Augen des Chefs gedacht – und bleibt oft jahrelang online. Bei jemandem, der so in der Öffentlichkeit steht wie ich, führt das dazu, dass das Publikum glaubt einen Anspruch darauf zu haben, Privates zu erfahren oder sich nichts dabei denkt, heimlich ein Foto vom Handy zu machen und das online zu stellen, oder sich zu beschweren, wenn ich keine kostenlosen Beratungen per Email machen kann.

Foodguru.net ist nicht nur eine Community, sondern,  was viel wichtiger ist, ein Tool, das einem erlaubt, den persönlichen Wochenplan mit automatischer Einkaufsliste zu erstellen. Der User wählt aus hunderten Rezepten, die, die ihm schmecken – und kann jede Woche spontan entscheiden, ob sie 100% gesund oder auch ein bisschen „gemischt“ sein sollen. Und wer seine eigenen Rezepte auf „Walleczek-Konformität“ testen möchte, kann das auch tun.

Zu guter Letzt: Ehrlich, was isst du am liebsten?

Das ist je nach Laune verschieden. Aber zu meinen Lieblingsdingen gehören sicher thailändische Currys, große Salate und Schokolade.

Kategorien: Interview | 2 Kommentare »
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