Street Credibility
sue, am 11. Dezember 2010
Ich und mein Rotwein. So viele Blogbeiträge im Kopf und trotzdem schreib ich über das ich grad stolpere. Und was kann das sein? Youtube Musikvideos. Ja, sowas mach ich, wenn im TV nix gscheites läuft, mein Mann im Krankenhaus liegt und die Freitagabend Verabredung dadurch kurzfristig ins Wasser fällt. Ich schaue Musikvideos. Wie ein Teenie, aber doch anders. Nämlich erstens auf Youtube (als ob das Teenies nicht auch so machen würden. *Augenverdreh* Hach, fühl mich so Teenie mit dem Augenverdreh-Vermerk) oder sonstigen Videoplattformen (so mancher Künstler oder Plattenfirma sind ja so furchtbar gegen Veröffentlichung im Internet, dass es nicht immer alles auf Youtube gibt – aber eben dann doch wo anders ;). ) und zweitens nicht unbedingt immer den heißesten Scheiß aktuell auf MTV, Viva und Co. Oh je, ich habe gerade “und Co” geschrieben. Dieses und Co heißt eigentlich immer “der Scheiß, den sonst keinen interessiert oder von dem wir nicht wissen was er sein soll.”. So wie Facebook, Twitter und Co. Pff…Naja, hier spricht der Rotwein aus mir. Weiter im Text. Also. Musik. Heute bin ich ein bißl auf der Hip Hop Welle. Zugegebenermaßen weil ich auf ORF das erste Mal ausschnittsweise (oh je, das glaubt mir jetzt keiner, aber es stimmt) Helden von Morgen gesehen habe. Und da war so ein Rapper, der nicht einmal sooooo schlecht war. Auf jeden Fall, gab er was von Eminem zum Besten. Daraufhin hat mich das Original interessiert, weil der Kandidat und Sido in der Jury (seit wann sitzt Sido bitte in der Jury??? Aber cool, der provoziert wenigstens.) meinten, dass Eminem diesen Song so auf den Punkt rappt. Aha. Na das schauen wir uns doch gleich an. Ergebnis: Ja. Eminem halt. Dann kommt mir, dass ich ja eigentlich eher auf Old School Rap steh. In erster Linie A Tribe called Quest, De La Soul oder gerne auch Public Enemy.
Beispiele folgen unten. Aber man hört doch bitte einen Unterschied zu heute. Da war alles mehr Vibe, mehr “hey, ja. lasst uns mit dem Kopf nicken.”, melodischer, weniger dramatisch in der Musik, mehr funky, mehr jazzig vielleicht sogar. Gleichzeitg mehr Street Credibility. Auch wenn Herr Flavor Flav nach seiner MTV-Show “Flavor in Love” einiges davon eingebüßt hat.
Hier jetzt aber mal kurz ein paar favourite Sounds:
Meine Hochzeit
sue, am 08. Dezember 2010
Ich hab in letzter Zeit meinen Blog vernachlässigt. Zu wenig Zeit und zu viel andere Dinge zu tun. Es gibt tausend Blogbeiträge in meinem Kopf, aber ich schaffe sie nicht zu schrieben. Jetzt aber sitze ich gerade da mit einem Glas Rotwein und denk über meine Hochzeit nach. Meine Hochzeitsreise ist ungewiss, ob sie so klappen wird, da mein Mann heute unerwarteterweise operiert wurde. Der Blinddarm wars. Nix schlimmes. Gut überstanden. Aber ungünstig, da wir nächste Woche eigentlich unsere Hochzeitsreise antreten wollten. Gut. Die Reise ist sicherlich nichts im Vergleich zur Gesundheit. Lieber keine Hochzeitsreise als kein Mann – insbesondere diesen. Aber es bringt mich einfach dazu an unsere Hochzeit zu denken. Einer der heißesten Tage im Jahr diesen Juni. Mein Kleid war perfekt. Nervosität war keine vorhanden, weil ich wusste, dass es einfach richtig ist. Ich weiß, dass wir beide zusammen gehören. Auch wenn wir das beide als wir uns kennenlernten nicht so geplant hatten. Aber es ging einfach nicht anders. Und das Gefühl hatte ich noch nie zuvor.
Dank einem sehr guten Freund, der extra mit seiner Band zur Hochzeit kam, hatten wir bei unserer Trauung live Musik. Und die spielte während der Zeremonie 3 Songs die einfach perfekt waren, die wir teilweise nicht im Vorfeld wussten und auch für uns eine Überraschung waren. Aber gute Freunde wissen, wie sie einem einen schönen Tag bescheren können und dementsprechend perfekt war die Musikauswahl.
Der Einzug
Zum Einzug gab es von Tom Waits “Picture in a Frame”. Eine schöne Einstimmung. Und ich sag nur:
I’m gonna love you
till the wheels come off
I love you baby and I always will.
Nach der Trauung
Nach der Trauung gabs dann von Aqualung “Brighter than sunshine”. Und hier sag ich nur:
I never understood before
I never knew what love was for
My heart was broke, my head was sore
What a feeling
Tied up in ancient history
I didnt believe in destiny
I look up you’re standing next to me
What a feeling
What a feeling in my soul
Love burns brighter than sunshine
Brighter than sunshine
Let the rain fall, i don’t care
I’m yours and suddenly you’re mine
Suddenly you’re mine
And it’s brighter than sunshine
I never saw it happening
I’d given up and given in
I just couldn’t take the hurt again
What a feeling
I didn’t have the strength to fight
Suddenly you seemed so right
Me and you
What a feeling
What a feeling in my soul
Love burns brighter than sunshine
It’s brighter than sunshine
Let the rain fall, I don’t care
I’m yours and suddenly you’re mine
Suddenly you’re mine
It’s brighter than the sun
It’s brighter than the sun
It’s brighter than the sun, sun, shine.
Love will remain a mystery
But give me your hand and you will see
Your heart is keeping time with me
What a feeling in my soul
Love burns brighter than sunshine
It’s brighter than sunshine
Let the rain fall, I don’t care
I’m yours and suddenly you’re mine
Suddenly you’re mine
Der Auszug
Dann der krönende Auszug mit den Subways und Rock’n'Roll Queen. Das einzige Lied das wir wussten und von dem ich mir nicht sicher war, wie die Hochzeitsgesellschaft reagieren würde. Aber es hat allen sehr gefallen. Und hier gilt:
You are the sun
You are the only one
You are so cool
You are so rock and roll
Insgesamt bin ich froh, dass bei uns nicht alles steif war. Natürlich würde man immer Dinge im nachhinein anders machen, aber es war ein sehr schöner Tag. Aber das wichtigste ist, dass ich meinen Mann habe.













