Design aus der Zigarettenschachtel

, am 26. Januar 2011

Ich bin ja gegen das Rauchen. Es sollte abgeschafft werden. Überall. Illegalisiert am besten. Ok. Zumindest in Lokalen und an öffentlichen Plätzen sollte es ein generells Rauchverbot geben. Spanien hat das vor kurzem ja ganz gut eingeführt. Wenn die das können, schaffen wir das doch auch, oder? Auch die Schweiz hat ein strengeres Anti-Rauchergesetz als in Österreich. Hier haben sich zwei findige Designerinnen überlegt was man mit den nun nutzlosen Zigarettenautomaten auf den Straßen oder in Lokalen machen könnte: Der Designomat war geboren! Statt Zigarettenschachteln bekommt man nun aus den Automaten ebenso große Schachteln heraus, jedoch anstatt Glimmstängel ist Designerware drinn. So findet man fesche Ohrenwärmer für die kalte Jahreszeit oder Knetmasse mit dem Aufruf die Stadt damit zu verschönern und bunter zu machen – StreetArt für jedermann sozusagen – und mehr. Geniale Sache wie ich finde. Wann gibt es das in Österreich?

designomat_eloquent

Gefunden übrigens bei ServusTV – ein Sender, der immer wieder überrascht.

Bilder von Designomat & Omnimorph

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Jumpsuit ja oder nein?

, am 18. Januar 2011

Vor einigen Wochen kam der H&M Katalog in mein Postfach geflattert. Ich blättere ja furchtbar gern in Katalogen und budgetmäßig kommen einem die Schweden ja recht entgegen. Es sollte das ja der Frühjahrs-Katalog sein. Aber eigentlich ist darin alles nur sehr sommerlich. Wo bleibt also der Sommer?

Und was sehe ich: wieder feiert der Jumpsuit sein Revival. Alle Jahre wieder probiert der große Kleiderhändler dieses Modestück unter die breite Masse zu bringen. Heuer wollte ich einmal soweit sein und mich selbst in einen dieser Dinger sehen. Also schnell online bestellt ohne laaaaaaange vor Kabinen oder Kassen zu warten wie das bei H&M oftmals der Fall ist und wenige Tage später habe ich gleich 2 Jumpsuits zur Auswahl zum probieren. Einer in schwarz und einer mit Leoparden-Muster.

Nunja, was soll ich euch sagen. Ich fand sie nicht besonders toll an mir. Eher ganz im Gegenteil. Statt lässig in High-Heels super chic zu wirken, sah ich eher aus wie ein etwas zu bemühtes Fashionvictim. Es mag am Schnitt oder am Material liegen, vielleicht sogar an der Figur (Zu dünn? Zu dick? Was ist die Idealfigur für einen Jumpsuit?).

An den Models gefallen mir beide Varianten dennoch äußerst gut. Vielleicht warte ich ja noch und irgendwann kauf ich mir doch noch einen Jumpsuit. Der schweden Konzern probiert es sicherlich in den nächsten Jahren wieder.

jumpsuit

Fotocredit: hm.com

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Footwork

, am 17. Januar 2011

In den letzten Wochen bin ich in mehreren Magazinen auf den hochgelobten neuen Tanzstil aus dem guten alten Ami-Land aufmerksam geworden: Footwork mit der dazupassenden Musikrichtung namens Juke. Der heißeste Scheiß kommt natürlich wieder einmal aus Chicago. Dort selbstverständlich nichts neues mehr, werden hier in Europa der ersten Tanzgesellen auf den Tanzstil aufmerksam. Ich verfolge ja eher das Motto “Dance as if no one is watching”, wäre aber gerne so akrobatisch wie die Tänzer in den Videos, die ich auf Youtube entdeckt habe. Mir gefällt an dem Tanzstil, dass er fröhlicher wirkt als Clowning oder Krumping. Außerdem zeigt er eine Möglichkeit zu unglaublich schneller Musik, ab 160 BPM wie man mir sagt, zu tanzen. Was aber immer wieder in meine Gedanken schlich, als ich mich von einem zum anderen Video weiter und weiter voranklickte: So etwas Ähnliches aber weniger cool hab ich doch schon mal gesehen. Und dann kam es mir - Achtung: sehr heftiger Vergleich - das ist doch fast ein bißl wie Schranzen oder Jumpstyle. Die Musik ist völlig unterschiedlich und Schranzen und Jumpstyle ist wesentlich langsamer, vom Coolness Faktor mal ganz zu schweigen. Aber seht ihr da nicht auch geringfügige Ähnlichkeiten oder geht es nur mir so?

Ich hab euch da mal ein paar Videos, wo man am besten die Tanzstile sehen kann zusammengesucht. Was meint ihr?

Footwork

Ja auch ein großes Unternehmen hat den Trend für sich bereits entdeckt (Verizon):

Schranzen & Jumpstyle (Ton am besten abschalten ;))

Ab Minute 0:43 wird geschranzt:

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1.000 Jahre alt werden, mindestens

, am 08. Januar 2011

Das neue Jahr bringt neue Vorsätze. Oftmals haben die mit? der Gesundheit bzw. mit dem eigenen Körper zu tun. “Dieses Jahr?esse ich gesünder” oder “dieses Jahr betreibe ich mehr Sport”. Ganz? bestimmt.

Ich mag gute Vorsätze zum Jahreswechsel. Es bedeutet zwar? nicht, dass man sich immer daran halten muss, aber ist doch gut,? wenn man die Datumsgrenze dazu hernimmt um sich mal wieder Gedanken zu machen und einen Schubs zugeben vielleicht doch das eine oder ?andere zu ändern. Jetzt aber. Wirklich.

Einer meiner Vorsätze für ?2011 ist wieder mehr Sport zu betreiben. Irgendwie ist der? sportliche Ausgleich immer das was als erstes in stressigen Zeiten?auf der Strecke bleibt. Mein Kopf sagt immer, dass er zu müde ist,? obwohl der Körper förmlich danach schreit. Wir haben da nun mal auch diesen Körper, der uns nicht nur ermöglicht zu denken, sondern ?eben noch viel mehr und auf das möchte ich nicht verzichten.

Der? andere Vorsatz mit der gesünderen Ernährung ist da schon etwas ?schwieriger. Da beginnt es schon einmal mit der Frage: Was ist ?gesunde bzw. gesündere Ernährung? Keine Kohlenhydrate, oder? Oder? zumindest nicht abends. Aber auch nicht zu viel Obst, denn das ist ?auch nicht gut sagen manche. Laktose und Gluten auch am besten ?vermeiden, auch wenn man keine Unverträglichkeit hat. Was bleibt? dann? Ja eh. Genug um gut zu essen. Auswärts Essen ist halt ein ?bißl schwierig. Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, dass man die?vielen Kohlenhydrate ja auch so gerne mag. Ich und die? unterschiedlichsten Brotsorten zum Beispiel sind ganz dicke! Auf? sie kann und werde ich nicht verzichten. Freunde, ich lass euch?  nicht im Stich.

heart

Der Körper der ?Zukunft

Das neue Jahr bringt auch immer neue? Zukunftsprognosen. Bei all den guten Vorsätzen für das körperliche? Wohlbefinden stellt sich dann die Frage, wie der Körper der Zukunft? aussieht. Geht man in Burgen oder schaut man sich alte? Ritterrüstungen an, dann merkt man, dass die Menschen früher viel? kleiner waren. Was bedeutet das für die Zukunft? Werden wir in? einigen Jahrhunderten für unsere Begriffe zu Riesen?

Wie es es dann? mit der Lebenserwartung aussieht, wäre die nächste logische Frage. ?Im Mittelalter wurde man durchschnittlich 35 Jahre alt. Heute kaum? vorstellbar für uns. In diesem Alter bekommt man jetzt oftmals? gerade mal sein erstes Kind, wenn man sich schon erwachsen genug ?dafür fühlt. Die Lebenserwartung hat sich verdoppelt. Für die ?Zukunft bedeutet das, dass wir noch älter werden. Predigen uns ja? schon die diversen Vorsorgeversicherer, dass wir immer älter werden? und damit auf keine Pension hoffen sollten. Nix neues. Aber wie alt? ist älter? Laut den Transhumanisten gibt es darauf eine ?Antwort. Nämlich: 1.000 Jahre. So alt werden wir mal und der erste? Mensch, der dieses Alter erreichen wird könnte laut ihnen bereits ?leben und um die 60 Jahre alt sein.

Wie soll das? funktionieren?

Da fragt man sich wie das möglich sein? soll. Oder? Ist das so? Fragt man sich das noch? Eigentlich nicht.? Wir hören doch immer von den Entwicklungen in der Genforschung und? Nanotechnologie. Entweder wir verschmelzen mit Maschinen wie? Vertreter der Singularity-Bewegung meinen oder wir ?züchten uns die Menschen nach perfekten genetischen Vorgaben. Das ?wunderbare daran ist, dass uns beides gar nicht komisch vorkommt,? denn wir kennen die Vorstellungen aus unzähligen Science Fiction? Filmen und Büchern. Was wäre ich wohl lieber? Ein Cyborg oder ein Einwohner in der ?Schönen neuen Welt. Wen juckt da noch?? Big Brother?

Dass diese Entwicklung?einmal kommen wird, davon bin ich eigentlich überzeugt. Der Antrieb ?dafür ist der Überlebenswille des Menschen. Vor einigen Jahrzehnten ?wären zum Beispiel Menschen mit einer nicht funktionierenden ?Herzklappe gestorben. Egal, ob sie erst 57 Jahre alt sind. Kann man? nix machen. Zeit abgelaufen. Aber heute ist es möglich, das Herz im? Zuge einer Operation aus dem Brustkorb zu nehmen, parallel den? Körper am Leben zu erhalten, nebenbei eine neue Herzklappe ?einsetzen und dann das ganze System reanimieren und der Patient? steht nach ein paar Tagen das erste Mal schon wieder auf um ein?paar Schritte zu machen. Das ist doch ein Wunder! Ein Wunder der? Technik. Gleichzeitig ist das noch eine Wahnsinns-OP. Eine? mechanische Herzklappe hält um die 100 Jahre angeblich. Hier muss ?man aber ständig blutverdünnende Medikamente nehmen. Eine schwere? Verletzung und man verblutet auf der Stelle. Dann lieber eine ?Biologische. Vom Schwein zum Beispiel. Die hält zwar nur um die 20? Jahre, aber hey, in 20 Jahren wird einem wohl nicht mehr der ganze ?Brustkorb für so eine OP aufgeschnitten werden müssen.

Will man das?

Was im Zuge des Lebenserhaltung ?und -verlängerung so gut klingt, bringt aber natürlich auch eine? Menge Fragen mit sich. Eine davon: Will man das? Will ich 1.000? Jahre alt werden? Meine erste Antwort: Oh Gott, nein! Auf keinen?Fall. 1.000 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Ich möchte nicht? einmal 100 werden. Wobei…ganz stimmt das nicht. 100 Jahre zu? werden, wäre fein, wenn ich dabei so fit bin wie, sagen wir mal,? eine durchschnittliche 50 Jährige. Wie ein 20 Jährige wäre mir zwar? lieber, aber ich will ja nicht übertreiben. :) Wenn wir 1.000 Jahre ?alt werden, dann bin ich das vielleicht auch sogar, denn dann bin ?ich ja noch nicht einmal im Teenager Alter angelangt.

Nun ja, wir? werden sehen was die Zukunft bringt. Man darf sie nur auf keinen? Fall zu negativ sehen. Denn mit allen potentiellen Gefahren, die?mit unserer Entwicklung einhergehen, kommen auch neue Chancen. Wir ?werden das schon meistern, nicht wahr?

Bis dahin, trimme ich meinen ?Körper im neuen Jahr 2011, damit ich mich im Hier und Jetzt ?wohlfühle.

Foto:? Gabriela ?Camerotti

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Foto Susanne

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