Swarovski und die Kuben
sue, am 22. Mai 2011
Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit eine Vernissage im Swarovski Store in der Kärtner Straße zu besuchen. Swarovski bietet in seinem Store in bester Lage ein Einkaufserlebnis, dass das Glitzern der Steine, noch mehr mystifiziert. So gibt es die Honeycomb Aussenfassade, den Lake of Shimmer oder die Kuben. Um Letztere ging es an diesem Abend. In den Kuben finden sich glitzernde Installationen von den Künstlern Gwenael Nicolas, ein in Japan lebender französischer Künstler und John Miller ein in New York ansässiger Künstler. Diese Installationen gab es bei der Vernissage das erste Mal zu betrachten.
Gwenael Nicolas hat sich für sein Werk von Gustav Klimt inspirieren lassen. Und zwar nicht vom allseits bekannten Gemälde „Der Kuss“, sondern von der “Hoffnung”. Dabei bedient er sich eines einziges Elements aus dem Gemälde – dem goldenen Dreieck. Die Hoffnung wird in Klimts Bild von einer ägyptisch anmutenden Dame, die in ihrer Haltung, Frisur und Kleidung eine sonnenbeschienene Pharaonin sein könnte. Ihre Haltung ist starr und anmutig nach links gerichtet; die gesamte Figur erscheint im Profil. Auf ihrem Kleid sind unzählige goldene Dreiecke appliziert, die den Betrachter mit ihren goldenen Strahlen zu blenden scheinen.
Nicolas nimmt diese Dreiecke und bildet sie in Metall nach, formt sie als Blätter und lässt sie in Wogen des Winds schwingen. Konkret heißt das: er installiert jedes der Blätter in einem kinetischen Gefüge, das sich fließend bewegt und jeden durch die beruhigende Dynamik und hypnotisierenden Lichtspiele in den Bann zieht. Untermalt wird diese „Reflexions-Maschine“ mit einer mystisch ruhevollen Beleitung des Komponisten Takagi Masakatsu mit seinem symphonischem Stück „ Rama“.
Einfach verzaubernd. Absolut einen Besuch wert. Inspirierend. Ich muss sagen, dass es hypnotisierend war, den Blättern mit der schönen Musik zuzusehen.
Zwischen Kitsch und High-Fashion
Mein Gedanke den ganzen Abend: „Es ist unglaublich, wie Swarovski, solche kitschigen Tierchen, genauso neben Kristallschmuck und Kunstinstallationen machen kann“.
Swarovski hat den aus Kristall- geschliffenen Panter in 750 verschiedenen Ausführungen (von Golden Shadow bis Topaz), aber ist auch eine der ganz großen Brands in New York, London, Paris und Mailand, wo die Fashion Welt über Trends und zukünftige Ansichten im big Fashion Business entscheidet. Swarovski produziert ebenso Kitsch wie auch faszinierenden, Avantgarde -anmutenden Schmuck, der in jeder Frau das „Will-haben-Gen“ aktivieren kann.
In dem Wohnzimmer meiner Eltern hängt seit dem ich denken kann ein Kristallluster. Sicher keiner von Swarovski, aber ich weiß noch, dass mich das Glitzern immer unglaublich fasziniert hat. Ich denke, so geht es vielen Menschen. Nun haben viele Menschen aber nicht unbedingt den selben Geschmack. Umso schlauer ist es, wenn man als Kristallunternehmen versucht alle Geschmäcker zu treffen mit dem selben Ausgangsmaterial. So Facettenreich ein Glaskristall leuchten kann, so unterschiedlich kann man ihn verarbeiten und einsetzen. Das wäre zumindest meine Erklärung für die höchst unterschiedliche Produktpalette des Kristallkonzerns.
Some Bling-Bling and Parfume
Ich war überrascht von der Produktvielfalt von Swarovski. Irgendwelche Kristallfigürchen interessieren mich ja weniger. Aber die Ringe und Halsketten sind sehr spannend.
Zur Präsentation der künstlerischen Werke gab es auch die Vorstellung des ersten Parfums von Swarovski “Aura by Swarovski“. Auf dem Flankon natürlich ein Kristall. Der Duft an sich: Gut. Nicht ganz mein Fall, aber ich muss auch sagen, dass ich seit dem ich 15 bin nur 2 Düfte regelmäßig verwende von denen ich absolut überzeugt bin, dass sie für mich am besten passen. Nicht, dass ich nicht finde, dass andere Menschen mit anderen Düften nicht auch gut riechen würden. Aber ich rieche mit anderen Düften nicht wie ich. Deshalb experimentiere ich da nicht sehr gerne. Höchstens einmal alle 2-3 Jahre.
Es war ein schöner Abend in erstaunlich entspannter und freundlicher Atmosphäre mit spannenden Entdeckungen.
Hier ein paar Eindrücke in Bildform.
LG stands for “loves gadgets”
sue, am 16. Mai 2011
Vor einiger Zeit lud LG Electronics Blogger zu ihrer Cinema 3D Händler Roadshow ein. Dabei ging es um – ja was wohl – Cinema 3D. Also ihre 3D TV-Geräte. Wobei auch andere nette LG Neuheiten präsentiert wurden wie das LG Optimus 2X – das erste Dual Core Handy am Markt, das LG Optimus Black – ein Handy mit verblüffend gutem Display, dagegen wirkt das iPhone4 wie eine Dunkelkammer, das LG Optimus 3D – mein persönliches Highlight, nicht nur wegen der 3D Technik ohne 3D-Brille sondern wegen der Größe des Displays oder das LG Optimus Pad – ein Tablet von LG, zudem ich allerdings nicht viel sagen kann. Auch wenn Lisa und ich am meisten von den Waschmaschinen angetan waren. Ist das jetzt wieder typisch Frau? Oh je. Aber Jürgen fand die Waschmaschinen-Technologie auch recht interessant. Jetzt aber alles mal der Reihe nach.
3D ein Hype oder tatsächlich spannend
Zuerst zum eigentlichen Thema des Abends: 3D Fernsehen.
Was soll ich sagen. Ich mag ja 3D sehr gerne. Ich bekomme auch kein Kopfweh davon oder mir wird auch nicht übel. Damit kann ich mich absolut dafür begeistern. Ich glaube auch, dass es die Zukunft ist. Genauso wie früher diskutiert wurde, ob man HD Fernsehen überhaupt braucht, wird man in Zukunft auch nicht um 3D herum kommen. Das einzige was wirklich (noch) nicht gerade toll ist ist, dass man die 3D Brillen dafür braucht. Um ehrlich zu sein: Das nervt. Im Kino und ganz besonders zu Hause. Jetzt ist es so, dass LG hier wenigstens eine andere – und meiner Meinung nach bessere – Alternative bietet als die Konkurrenz. LG hat nämlich die Polfiltertechnologie im Einsatz im Gegensatz zur Shuttertechnologie der anderen Hersteller. Bedeutet keine teuren, schweren, von Strom abhängigen Brillen, wo immer ein Auge schnell abwechselnd abgeblendet wird, sondern leichte, günstige und teilweise ganz stylishe Brillen, die man sogar ins Kino mitnehmen kann, wenn man nicht auf die Massenkinoware steht, so wie ich. Weitere Unterschiede und Vorteile der Polfiltertechnologie findet ihr hier ganz gut aufbereitet oder die netten Clips dazu auf Youtube.
Wie gesagt, ich find die Brillen schauen ganz nett aus. Hier ein paar Schnappschüsse von mir und meinen Kollegen. Leider in nicht besonders guter Qualität. Merke: Niemals Kamera vergessen, wenn man zu solchen Veranstaltungen geht.




Was die Qualität der TVs angeht. Genial. 3D Fernsehen in HD zu Hause ist besser als 3D im Kino meiner Meinung nach. Ich kann mich noch erinnern wie es war vom Röhrengerät auf einen HD-Flachbildschirm umzusteigen. Ich war geflashed. Und so ist es auch bei den 3D TVs.
Hinzu kommt, dass die Fernseher auch Smart TV haben. Das heißt, es gibt kleine Applikationen am Gerät über die man unter anderem auch Webangebote konsumieren kann. So gibt es zum Beispiel eine Facebook und eine Twitter App. Es wird in Zukunft spannend, wie eventuell Sendungen mit den Apps zusammenspielen. Den Eurovision Songcontest gleich via TV-Gerät kommentieren anstatt mit dem Handy? Das kann ich mir gut vorstellen. Gleichzeitig ist ein Fernseher immer ein Gerät, das mehrere Personen nutzen. Mit welchen Facebook oder Twitter Account wird sich dann verbunden?
Neben den Fernsehgeräten gab’s zum Thema 3D auch das LG Optimus 3D Handy zu bestaunen, das im Juli in Österreich auf den Markt kommen soll. Und was soll ich sagen, das Gerät hat mich am allermeisten beeindruckt, denn es kann 3D wiedergeben ohne Brille. Braucht man das? Nein. Ist es cool? Ja! Ich gebe zu, dass das nur eine Draufgabe ist für ein Handy, ich persönlich bevorzuge das Gerät ja, weil es ein schön großes Display hat. Mein iPhone Display ist mir eindeutig zu klein.
Für mich hat LG in Punkto 3D eindeutig die Nase vorn. Die Polfiltertechnologie überzeugt. Wenn ich mich schon mit zusätzlichen Brillen vor den Fernseher setzen soll, dann bitte mit denen von LG. Und dass die Sache mit den Brillen an sich nicht so toll ist, wissen die Entwickler bei LG wohl auch. Nicht umsonst wird wohl daran gearbeitet 3D ohne Brillen anzubieten. Das LG Optimus 3D ist der erste Schritt dahin.
Derzeit tourt LG durch Österreich um Endkonsumenten ihre Cinema 3D Technologie näher zu bringen. Wenn ihr die 3D Geräte also selbst ausprobieren wollt, hier findet ihr die Termine.
Auch wenn der Abend etwas zu verkäuferisch gewirkt hat, so bleibt trotzdem ein interessanter Eindruck zurück von einer Marke, die bisher nicht so sehr auf meinem Radar für Gadgets war. Ich würde LG ja vorschlagen statt ihren Claim “LG – Life’s good” lieber “LG – loves gadgets” zu verwenden. :))
Den Beitrag von Lisa zu LG gibt es hier.
Wie ist eure Meinung zu 3D? Würdet ihr einen 3D TV derzeit kaufen? Schaut ihr gerne 3D Filme?
Disclaimer:
Dieser Blogbeitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder und ist nicht bezahlt, dennoch möchte ich hier offenlegen, dass wir als Webagentur Liechtenecker LG Electronics als Kunden betreuen.
Meine neue Golden-Pimp-Uhr
sue, am 03. Mai 2011
Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche. Auf der Suche nach einer goldenen Uhr und nach einer digitalen Uhr. Erstere, weil ich gern zu meinem goldenen Schmuck auch die passende Uhr hätte und zweitere, weil ich schon seit Michael Knight eine digitale Uhr haben wollte. Ein Kindheitstraum sozusagen. Das geniale ist, dass ich jetzt beides vereint in einem Modell gefunden habe. Ein Jackpot. Wer hat’s erfunden? Casio. Das besondere daran ist meiner Meinung nach, dass so auch das schickste Outfit noch etwas Streetstyle-Charakter abbekommt. Außerdem fühlt man sich ein bißchen wie ein Pimp mit dem protzigen gold. ;) Der einzige Wehrmutstropen: Es ist halt “nur” eine digitale Uhr. K.I.T.T. gab’s keinen dazu.

Berliner Designfundstück
sue, am 01. Mai 2011
Vor kurzem war ich in Berlin (ein ausführlicher Bericht folgt, wenn ich irgendwann mal wieder Zeit für ausführliche Texte haben sollte) und dort habe ich einen kleinen feinen Laden entdeckt, der individuelle T-Shirts mit hohem Designanspruch verkauft: Mazooka. Wo? Natürlich am Prenzlauer Berg. Wo sonst. Der Designer steht hinter der Ladentheke und arbeitet immer an neuen Entwürfen. Die gibt es dann ausgedruckt eben auf T-Shirts, aber auch auf feschen Stofftaschen. Da ich in letzter Zeit schon viele T-Shirts geshoppt habe, habe ich 2 Stofftaschen gekauft, da ich mich zwischen den beiden nicht entscheiden konnte. Das schöne an Mazooka ist, dass es auch einen Online Shop gibt und die Teile auch nach Österreich lieferbar sind. Damit muss ich nicht meinen nächsten Berlin Besuch abwarten, um mir eines der schönen Stücke zu besorgen.
Hier meine beiden Taschen:

Und hier ein paar meiner Lieblingsstücke aus dem Online Shop:














