Der Zweite ist der erste Verlierer

, am 25. September 2011

Seid ihr gute Verlierer? Ich denke, ich schon. Ich kann gut verlieren. Natürlich ärgere ich mich und natürlich will ich unbedingt gewinnen. Aber wenn es nicht so ist, kann ich meist ganz gut damit leben. Vielleicht nagt es innerlich an mir und ich analysiere jeden Schritt den ich nächstes Mal besser machen kann ;) aber ich akzeptiere es. Viel wichtiger ist jedoch, dass ich gerne gewinne. Ich spiele ein Spiel nur, damit ich gewinnen kann – was sonst. Auch wenn ich darin gar nicht so gut bin, dann spiele ich es, um zu lernen darin besser zu werden, um in weiterer Folge dann zu gewinnen. Alles klar? Das nennt man dann wohl Ehrgeiz. Was ich nicht verstehe ist, wenn man spielt und einem der Spielausgang egal ist. Gleich vorweg, genauso wenig verstehe ich, wie man sich zu Tode ärgern kann, wenn man verliert. Ana hot imma des Bummal – wie man Dad zu sagen pflegt. Aber mit dem Eye of the Tiger geht’s dann wieder auf die Gewinner Straße – denn it’s the thrill of the Fight.

Ich bin eine Spielnatur. Ein Zitat meines Göttergattens dazu: “Dich kann man auch mitten in der Nacht aufwecken und fragen, ob du irgendwas spielen möchtest und du würdest ja sagen.” Das stimmt. Ich würde ja sagen. Werde ich aus meinem geliebten, friedlichen Schlaf geholt, weil man von mir Sex haben möchte, ist es da schon eher unsicher, ob ich da jedes mal darauf einsteige. Beim Spielen ist das eine sichere Wette. ;)

Mein kleiner Bruder musste oft mit mir spielen als wir Kinder waren. Dabei war Monopoly eines unserer Lieblingsspiele – Cash machen und Miethaie sein. Manchmal habe ich auch sichergestellt, dass ich gewinne, indem ich irgendwelche Phantasieauszahlungen auf den Aktionskarten erfunden habe. “Du musst 700,- Strafe zahlen.” wurde dann oft zu “Hey, nimm dir doch einfach 10.000,-”. Ganz nach dem Motto “Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade daraus” – oder habe ich da etwas falsch verstanden? ;) Irgendwann kam er aber dahinter und dann durfte ich 1.) nicht mehr die Bank sein und 2.) Karten nur mehr offen für alle lesbar herzeigen. Mittlerweile mag ich unehrliches Spielen ja ganz und gar nicht. Hat wohl auch wieder mit Ehrgeiz zu tun: Ein nicht ehrlich verdienter Sieg, ist kein richtiger Sieg. Eine Frage der Ehre.

Spielen mit Kindern ist eine schwierige Sache für mich. Sie sind ja so süss und sie wollen auch unbedingt gewinnen. Viele Erwachsene verlieren dann absichtlich. Das gehört sich wohl so. Ich muss zugeben, dass ich da manchmal etwas anders bin. Wenn ein Kind noch zu jung ist, um das Spiel zu spielen, dann soll es das auch nicht tun. Wenn es ein Spiel ist, das es kann, dann muss es auch lernen zu verlieren. Meine zwei älteren Brüder haben da auch keine Rücksicht auf mich genommen. Ich denke, daher kommt das. Auch mein Papa hat sich immer gefreut, wenn er uns in einem Spiel besiegt hat und uns nicht immer einfach gewinnen lassen.

Vor kurzem war unsere Nichte L. zu Besuch. Volksschulalter. Sie wollte unbedingt wuzzln und meinte, sie kann das auch, weil sie in der Schule auch einen Tischfußballtisch haben – was für eine coole Schule übrigens. Da sie kaum größer ist als der Tisch, war klar, dass ich wohl doch bessere Chancen habe als sie. Ich musste auch folgende Einschränkungen in Kauf nehmen: Ich durfte nur mit Tormann und Sturm-Spielern spielen und sie durfte den Rotor machen, wie ich das nenne, also die Spieler durchdrehen. Ihre Strategie dabei ist es nämlich die ganze Zeit zu drehen und zu hoffen, dass der Ball sich fängt und mit voller Wucht per Zufall ins Tor abprallt. Spielerisch ist das zwar nicht gerade Höchstniveau, aber ich nahm die Herausforderung an und wisst ihr was, ich hab gewonnen und ich hab mich darüber gefreut. Hab sogar ein kleines Tänzchen aufgeführt. Als wir dann zu 4 1/2 (4 Erwachsenen und die kleine Süsse) gegeneinander antraten, wollte L. dann natürlich in meinem Team spielen. Sie wollte ins Sieger-Team und das Ergebnis? Wir haben gewonnen! Und dann haben wir gemeinsam ein Siegertänzchen aufgeführt. Nicht, dass ich meine Sieger immer groß anderen unter die Nase reibe, aber sich freuen wird ja wohl noch erlaubt sein.

Gewinnen kann man aber nicht immer und es gibt immer mehr Verliere als Gewinner. Besonders bitter ist die Niederlage für den Zweitplatzierten. So knapp und doch vorbei. Darum heißt es auch so schön, der Zweite ist der erste Verlierer. Sandy Nicholson hat dazu ein schönes Fotobuch veröffentlicht: The 2nd Book. Tragische Bilder. Herzzerreißend. Schön anzusehen, wenn der Sonntag in den letzten Zügen liegt und morgen die neue Woche wieder gewinnt und man selbst vielleicht wieder der Zweite ist.

Zweiter beim Breeders’ Cup
Zweiter beim Breeders' Cup

Zweiter bei einer Xbox Pro Meisterschaft

Zweiter bei einer Xbox Pro Meisterschaft

Zweite beim Ballroom Dancing, Tanzmeisterschaft
Zweite beim Ballroom Dancing, Tanzmeisterschaft
Zweiter bei einem 45+ Squash Turnier
Zweiter bei einem 45+ Squash Turnier
Zweiter beim Luftgitarre Wettbewerb
Zweiter beim Luftgitarre Wettbewerb
Zweiter bei einer Barista Meisterschaft
Zweiter bei einer Barista Meisterschaft
Zweiter bei der Stein, Schere, Papier – Weltmeisterschaft
Zweiter bei der Stein, Schere, Papier - Weltmeisterschaft
Zweiter bei Hamburger-Wettessen-Meisterschaft
Zweiter bei Hamburger-Wettessen-Meisterschaft

Die Fotos darf ich mit freundlicher Genehmigung des Magenta Verlags veröffentlichen.

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Nähworkshop mit den Gebrüdern Stitch und IKEA

, am 22. September 2011

IKEA lud Journalisten und Blogger zum Nähworkshop mit Walter Lunzer von den Gebrüdern Stitch ins innovative Wohnprojekt Citycom2 ein, um dort mit den neuen IKEA Textilien, die in Zusammenarbeit mit dem Beckmans College of Design in Schweden entstanden sind, fesche Mini-Couture zu kreieren.

Naja, vielleicht ist das Wort Couture etwas zu hoch gegriffen, aber es sind sehr schöne Teile entstanden. Da ich mir ohnehin vorgenommen habe, meine 30 Days Challenges mal wieder aufzunehmen und eine Idee dafür war, in 30 Tagen ein Kleidungsstück eurer Wahl zu nähen, konnte ich so schon einmal vorfühlen, ob meine nicht vorhandenen Nähkünste dafür ausreichen könnten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und es hat sehr viel Spaß gemacht. Nähen könnte fast mein neues Hobby werden. Dazu werde ich mir auf jeden Fall eine Stitching Session bei den Gebrüdern geben.

Auch die neuen IKEA Stoffe haben mich überzeugt. Natürlich finde ich den Stoff für den ich mich entschieden habe am schönsten. Da meine Schwiegermutter immer wieder schöne Dinge mit IKEA Textilien zaubert wie Vorhänge, Polsterbezüge und mehr kann ich ihr beim nächsten Mal mein Stück präsentieren. Und meine Mama wird ohnehin niemals glauben, dass ich irgendetwas genäht habe, habe ich mich doch früher so sehr gegen so klischeehafte Dinge wie nähen oder kochen gewehrt. Man wird älter und gescheiter.

Noch zu erwähnen ist die großartige Idee der Gebrüder Stitch ein Billy Regal mit Jeans Stoff zu überziehen. Das Ergebnis: Billy-Jean. ;)) Als Michael Jackson Fan fast schon ein muss. Ich finde IKEA sollte die Idee aufnehmen und eine Serie davon produzieren.

Hier einige Fotos von h.anna, IKEA und mir, wo ihr auch mein Schal-Hoddie bestaunen könnt. Was sagt ihr zu meiner Kreation?

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Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

Foto by hpunktanna.com

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Music Sunday mit Jamie Woon

, am 18. September 2011

Sonntag ist eigentlich der eine Tag an dem ich mir fix vorgenommen habe zu bloggen, wenn ich es sonst unter der Woche nicht schaffe. Da ich heute aber endlich mal wieder einen lazy Sunday pflege und mein Herzallerliebster darauf wartet von mir in Tetris und/oder Backgammon besiegt zu werden bzw. es nach 17 Uhr ist und für mich die Sonntags Cocktail Happy Hour beginnt (fast jeden Sonntag nach 17 Uhr gibt es im Hause Liechtenecker Cocktails and good music), hier nur ein kurzer Beitrag zu meinen Ohrwürmern der letzten Tage.

Über James Blake habe ich euch ja bereits vorgeschwärmt, sein Kollege Jamie Woon wird sehr gerne mit ihm verglichen. Aber auch mit Justin Timberlake, was irgendwie eine sehr schräge Kombi ist. Egal. Musikalisch liegt er da eindeutig dazwischen. Sein Song “Lady Luck” wird schon seit einiger Zeit von gut sortierten Radiosendern über den Äther gejagt. Ein Song der ins Ohr geht und gefällt. Noch besser, weil verspielter, gefällt mir “Spirits”. Im dazu passenden Video sieht man wie Woon gekonnt seinen Sound langsam aufbaut und mit eigenen Samples spielt. Was mich ja wiederum stark an Jamie Lidell erinnert, der bei Live-Auftritten großartige Soundkonstrukte durch Live-Sampling entstehen lässt. Da fällt mir auf James Blake, Jamie Woon, Jamie Lidell. Der Name James oder Jamie ist wohl sehr eng mit guter Musik verbunden. Was für ein Zufall.

Jetzt aber genug der Worte. Die Eiswürfel in meinem Cocktail beginnen schon zu schmelzen. Hier die zuvor angesprochenen Musikstücke von Jamie Woon. Was meint ihr dazu?

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Fashioncamp 2011 – Recap

, am 12. September 2011

Es ist September und damit gibt es Fashionweeks soweit das geschminkte Auge reicht und dazu passend auch das 2. Wiener Fashioncamp. Ich war natürlich wieder mitten drin statt nur dabei und erzähl euch hier kurz von meinen Highlights. Dazu zählen die hervorragende Organisation von Maria von Stylekingdom, Anna von h.anna, Michaela von Cooloutfit, Teresa von Colazionaaroma, Viktoria von Modeltalk und Leni von Stylekitchen, die netten Leute vor Ort, das gute Essen von 12 Munchies (Stichwort Kürbis-Quiche und diese unglaublich leckere Welcome-Praline) und die hervorragenden inhaltlichen Programmpunkte. Ich picke mir da zwei Sessions raus, die für mich persönlich am spannensten waren – was aber nicht heißen soll, dass die anderen weniger interessant gewesen wären.

Copyright – Dr. Axel knows best

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Foto by Cooloutfit.at

Dass die Session, die ich auch moderieren durfte, zu meinen Highlights zählt ist wohl wenig verwunderlich. Ich muss aber ehrlich sagen, dass es inhaltlich für mich einfach sehr spannend war, so manche offene rechtliche Fragen, die man sich beim bloggen so manchmal stellt von einem Rechtsanwalt beantworten zu lassen. Graubereich war gestern, nach dem Fashioncamp wissen wir alle Bescheid, dank Dr. Axel Anderl, seines Zeichens Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf IT-, Urheber-, Medien- sowie Markenrecht.

Was hab ich gelernt? Mein Impressum muss ich eindeutig überarbeiten, denn da steht nicht die volle Adresse außerdem fehlt auch die grundlegende inhaltliche Richtung, wie beispielsweise “die Förderung der Anziehkultur in Österreich” oder, dass ich Google Analytics verwende.

Beim Bilder verwenden bin ich schon seit längerem vorsichtiger geworden: Auch hier zählt – sei dir sicher, dass du die Rechte hast, sonst hilft dir keiner.

Was die neue Gewinnspielsteuer in Österreich angeht, so habe ich für mich mitgenommen, dass man am besten immer mit dem betreffenden Unternehmen abklärt, das es die Gewinnspielsteuer übernimmt bzw. einfach keine Gewinnspiele mit höherem Wert durchführen als 500 Euro.

Nachdem ein Rechtsanwalt natürlich immer sagt, dass man die Dinge alle machen muss, habe ich natürlich auch die Frage gestellt, wie wahrscheinlich eine Abmahnung in dem Bereich ist. Seine Aussage war, dass man in Österreich noch weniger zu befürchten hat, aber in Deutschland gibt es eigene Firmen bzw. Rechtsanwälte, die sich auf solche Fehltritte spezialisiert haben und hier durchgreifen. Wieder einmal bin ich froh in Österreich zu leben und nicht in Deutschland, aber Rechtsfehltritte will ich sowieso einfach keine machen.

Bei cooloutfit gibt es die Rechtsdetails schön schlüssig angeführt zum nachlesen.

Unternehmen und Blogger

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Foto by Cooloutfit.at

Ein weiteres Highlight war für mich die Session moderiert von Julia zum Thema Unternehmen und ihr Umgang mit Social Media. So hieß die Session zumindest. Besser wäre gewesen Unternehmen und ihr Umgang mit Bloggern. Aber das sind ja nur Titel. Inhaltlich war es top. Julia interviewte Jette Farwick (Dealhunter für eBay), Sabine Kolby (The Fashion Squad für Humanic) und Heiko Hebig (Burda) zum Thema, was Unternehmen von Bloggern erwarten.

Die Antwort:

  • Professionalität
  • Engagement
  • Mediakit (ein paar Blogkennzahlen, wie Visits, Zielgruppe, etc.)
  • Proaktive Ideen

Könnt ihr haben. Mein Mediakit wird sogleich gebastelt und mit proaktiven Ideen an die Unternehmen gebracht.

Ich hab die Frage gestellt, ob denn die Reichweite denn immer am wichtigsten ist und die Antwort von Heiko von Burda war, dass das nicht unbedingt immer so ist, aber natürlich ein wichtiges Merkmal. Er gab aber auch den guten Tipp sich einmal Medienvergleichszahlen anzusehen und seinen eigenen Blog da einzuordnen. Die ÖWA wäre dafür in Österreich die richtige Anlaufstelle und dort sieht man, dass manche Seiten auf denen Werbung geschalten wird, gar nicht sooooooo arge Unique Clients Zugriffe aufweisen. Mit solchen Vergleichszahlen lässt sich mit Unternehmen gleich ganz anders verhandeln und, liebe BloggerkollegInnen, das sollten wir auch tun. Damit meine ich nicht, dass man gleich immer etwas verlangen muss, wenn man über ein Unternehmen schreibt, aber bei Kooperationen, sollte man dann doch noch mal nachhaken.

Fazit

Ich finde es großartig, dass das Fashioncamp in Wien entstanden ist und dass es trotz Beschränkung auf das Thema Fashion bzw. Fashionblogging doch so ein breites Themenspektrum anbietet, das weit über den Fashionblogger-Bereich spannend ist.

Damit bleibt mir nichts mehr zu sagen als: Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut. Und nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

Ach ja, und alle Artikel zum Fashioncamp findet ihr hier.

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Modisch durch die Jahrzehnte tanzen

, am 06. September 2011

Vor kurzem wurde ich auf folgendes Video aufmerksam gemacht, das herrlich drei meiner Leidenschaften vereint. Nämlich Musik, Tanz und Mode. In dem Video wird durch die Jahrzehnte getanzt. Von 1911 bis 2011. Dabei wird nicht nur die Mode an die Tänzer angepasst. Nein, auch Tanz- und Musikstil. Eine sehr nette Idee und eine schöne Zusammenfassung der Entwicklung der Mode in den letzten 100 Jahren. Ich mag ja die aktuelle Mode sehr, die aber ohnehin derzeit stark von den 70ern geprägt ist. Was ist eure liebste Modeepoche?

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Meine Abendsalate

, am 03. September 2011

In letzter Zeit mache ich mir abends gerne schmackhafte Salate. Dabei muss man wissen, dass ich nicht der klassische Salat-Fan bin. Blattsalat beispielsweise gibt mir rein gar nichts. Ich ess ihn. Teilweise ist er auch ok mit dem richtigen Dressing. Aber mal ehrlich., irgendwie schmeckt das fast immer wie ein Blatt Papier mit Soße. Anders bei Salaten mit Gemüse oder Obst. Ich mag ja die Kombination von Süssem und Pikantem. Nachdem ich meine letzten beiden Salate auf Instagram abgelichtet habe, bin ich nach den Rezepten danach gefragt worden. Als diejenige, die in unserem Haushalt niemals für das Kochen zuständig ist und sich höchstens solche Snacks wie meine Abendsalate selbst zubereitet, ist das schon recht komisch. Vor allem, da das für mich kein Rezept ist, sondern das was mir eingefallen ist, in eine Schüssel zusammen zu werfen. Aber da ich teilweise nicht umhin kann, die ganzen Kochsendungen, die sich meine bessere Hälfte ständig ansieht, mitzuverfolgen, weiß ich ja ungefähr was bei so einem Rezept gefragt ist.

Paprika-Birnen-Schafkäse-Salat mit Feigensenf-Dressing

Zutaten für 1 Person:

  • 1 Paprika (grün oder gelb, rot passt meiner Meinung nicht so gut)
  • 1-2 Birnen (je nach Größe oder Lust und Laune)
  • Schafkäse
  • Olivenöl, Balsamico, Feigensenfsauce von Vanini, Salz, Pfeffer, Honig/Ahornsirup/Agavendicksaft/Zucker (was man ganz einfach am liebsten mag zum süssen)

Paprika, Birne und Schafkäse in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Einen Schuss Olivenöl und etwas großzügiger Balsamico-Essig darüber. Eine Brise Salz und Pfeffer und für Menschen, die wie ich gerne süsse Dressings haben (alles andere macht meiner Meinung nach keinen Sinn) einen seeeeehr guten Schuss Ahornsirup. Wahlweise auch Agavendicksaft, Honig oder Zucker (auch gerne Rohrohrzucker oder Traubenzucker) verwenden. Ich mag Ahornsirup, da es es sich gut und einfach vermischt – also weniger klebt als Honig – und bei gleicher Süsse insgesamt etwas herber schmeckt. Oh mann, bei den Süssungsmitteln kommt der Bobo in mir durch. Die Killer-Zutat ist aber die Feigensenfsauce, die wir vor kurzem im Supermarkt entdeckt haben – genauer gesagt beim Merkur bei der Käsetheke. Leute, ich sag’s euch, zum niederknien. Nicht zu scharf und mit angenehmer Süsse von den Feigen. Das in Zusammenspiel mit dem Schafskäse: Herrlich!

Avocado-Tomaten-Salat

Der nicht minder leckere, aber vielleicht etwas simpler anmutende Salat ist der Avocado-Tomaten-Salat.

Zutaten dafür:

  • Cocktailtomaten (weil sie am fruchtigsten schmecken, es geht aber auch jede andere Paradeiser. Auch sehr zu empfehlen vom Geschmack her sind übrigens die Green Zebra Tomaten – sind grün und dunkel gestreift, schmecken jedoch wie die fruchtigsten Tomaten aus Mamas Garten).
  • essreife Avocado
  • Avocadoöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Honig/Ahornsirup/Agavendicksaft/Zucker, wer mag kann auch noch Senf dazu geben – passt sehr gut, habe ich in diesem Fall nicht getan.

Tomaten in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Avocado schälen und am besten mit der Hand in die Schüssel mantschen, dann legt sich der Avocado-Brei schmackhaft um die Tomaten…oh, ich merke gerade, ich meine natürlich Paradeiser. ;) Brise Salz und Pfeffer dazu. Dann vielleicht mal ein anderes Öl als das übliche Olivenöl ausprobieren, zum Beispiel Avocadoöl, das auch sehr, sehr lecker schmeckt, und das mit den süssen Zutaten hatten wir ja bereits oben. Wenn man das ganze dann vermischt, verbindet sich die Avocado dann auch mit dem Dressing und die Tomaten bekommen dann noch einen besseren Geschmack.

Die Salate kann man natürlich auch zu anderen Tageszeiten als Abends essen. ;) So viel von mir. Was meint ihr zu den Rezepten? Was ist euer Lieblingssalat? Habt ihr lieber süsse oder saure Salatdressings?

salate

Kategorien: Food,Lifestyle | 7 Kommentare »
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