365 Yogachallenge – What happened?

Es ist ruhiger hier geworden. Ich hätte auch viel zu erzählen gehabt in den letzten Wochen, aber ich wusste nicht, ob ich das öffentlich tun möchte. Aber vielleicht fragt sich der eine oder andere, wie es um meine #365Yogachallenge so steht.

Eloquent.at ist für mich eine Spielwiese meiner Gedanken und für die Dinge, die mich so interessieren. In den letzten Monaten ist für mich ein spannendes Thema hinzugekommen, das mich wiederum von anderen abgelenkt hat. Im Konkreten: Ich habe einen kleinen Untermieter bei mir, der/die seit einiger Zeit meinen Körper beansprucht und ihn wohl noch für ein paar Monate recht verändern wird. Mr. Wunderbar und mich freut das außerordentlich, auch wenn wir beide eher von der ungeduldigen Sorte sind und 9 Wochen Vorbereitungszeit langen 9 Monaten (oder eigentlich länger, wie ich gelernt habe) vorziehen würden.

Jetzt ist das immer so eine Sache mit dem Bloggen. Wie öffentlich will man darüber schreiben, dass man schwanger ist? In den ersten drei Monaten gar nicht. Es könnte ja soviel noch passieren. Jetzt, Anfang des 5. Monats, wissen erstens, die Menschen im näheren Umfeld bereits Bescheid und zweitens, ist man schön langsam in die Rolle reingewachsen, sodass man (ich) nicht täglich von Unsicherheit geplagt wird. Oder von Übelkeit.

Was mich auch schon zu meiner #365yogachallenge bringt. Groß war mein Vorhaben und meine Motivation. 365 Tage Yoga machen. Dabei jedes Monat eine ausgewählte Position vertiefen. Und dann erfahre ich genau im ersten Monat der Challenge, dass wohl einige Positionen bald nicht mehr so günstig sein werden. Denn auch wenn ich als geübte Yogini Yoga relativ normal weiter betreiben kann bis zum Ende, so müssen so manche Übungen in der Schwangerschaft dann doch nicht sein. Abgesehen davon, dass sich meine Yoga Routine in den ersten Monaten einfach nicht mehr durchziehen ließ, da Übelkeit mein ständiger Begleiter war. Die größte Fehlbenennung der Menschheit ist übrigens der Begriff Morgenübelkeit. Rein auf den Morgen, wollte sich das bei mir nicht beschränken. An täglich Yoga war nicht zu denken.

Jetzt in Woche 17 ist alles besser und ein Bäuchlein zeichnet sich auch schon ab. Für jemanden wie mich, die immer relativ bauchlos durchs Leben schritt, entsteht das Gefühl einer Wampe. Aber hey, das wird noch ärger. Dafür bin ich beruhigt, weil es jetzt mit dem Yoga wieder besser geht. Der Kreislauf spielt zwar noch immer etwas verrückt in der Früh, aber ich bin nicht völlig antriebslos. Von den Profi-Posen habe ich mich dennoch jetzt mal für das Erste verabschiedet. Es geht eher darum, nicht nichts zu tun, als großartige Ziele zu erreichen.

So. Jetzt ist es draußen. Ihr könnt also erwarten, dass sich das eine oder andere Baby-Thema hier einschleichen wird.

Ein Ausschnitt der ersten Learnings der ersten 17 Wochen:

  • Manche Menschen erraten, dass man schwanger ist, weil sie meinen, dass man anders auf sie wirkt – mehr in sich ruhend. Hmm…
  • Den ersten Herzschlag zu hören, ist eine sehr flashige Angelegenheit.
  • Asos hat die schönsten Anziehsachen für Schwangere.
  • In den Wiener Spitälern muss man sich schon sehr früh für die Geburt anmelden.
  • Seife mit Granatapfel-Duft riecht einfach widerlich – könnte auch generell so sein, fällt mir nur jetzt besonders auf.
  • Es gibt sehr gemeine Eltern, die ihren Kindern sehr gemeine Namen geben und dabei auch noch die Schreibweisen verunstalten. Zum Beispiel: Schantalle-Schakeline oder Brain Ulrich (Ich hoffe, dass es Brian und nicht Brain heißen soll und man sich nur verschrieben hat.). Mehr Inspirationen für derart schöne Namen findet man am Chantalismus Blog.

Zum Abschluss gibt es noch das heutige Yoga Bild:

yoga_eloquent

Wenn dir dieser Artikel gefällt, wäre dieser auch was für dich: Was ich durch Slip-Ons über Instagram Videos lernte

5 Kommentare

  1. Ich wünsche Dir eine schöne und problemlose Schwangerschaft und vor allem eine schnelle Geburt. Das ist wirklich eine aufregende Zeit. Lass es Dir einfach gut gehen und hör auf Dein Bauchgefühl! LG

  2. Wow, da sieht man echt den Unterschied zwischen Erst- und Zum-vierten-Mal-Mama. Gleiche Woche, aber ich hab einen Bauch, den ich nicht verbergen kann und trage seit 5 Wochen Umstandshosen… Dabei hab ich erst zwei Kilo mehr als sonst. Schöne restliche Schwangerschaft!

  3. Liebe Susanne,
    ich wünsche Dir eine möglichst einfache weitere Schwangerschaft und eine möglichst leichte Entbindung.
    Ich bewundere jede Frau dafür, speziell die, die nicht das erste Kind bekommen, dass sie sich diesen Strapazen unterwirft (bei uns waren/sind es auch vier Kinder)!
    Alles Gute weiterhin…

  4. @Ivy und @Max vielen Dank!

    @Susanne Umstandshosen trage ich auch schon seit ein paar Wochen. Die engen Hosen zwicken einfach schon zu sehr. Bzw. bekomm ich manche auch schon länger nicht mehr zu. :)

    1. Na das beruhigt mich schon ein bisschen… Du siehst am Foto nach wie vor sehr schlank aus. Ich wurde schon gefragt, “ob es bald soweit ist” *grrrrr*

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *