Alle Postings von Susanne

Mein Körper und ich

, am 04. Februar 2012

Mein nächster Jahreswechsel – auch Geburtstag genannt – steht vor der Tür. Da macht man sich so seine Gedanken, ob man noch frisch und knackig ist. Ich muss feststellen, dass ich mich kaum anders fühle als mit Anfang 20. Zumindest, ist das mein Selbstbild. Bei genauerer Betrachtung hat der Zahn der Zeit doch so manche Spuren hinterlassen, die ich völlig überrascht registriere und meine Eigenwahrnehmung, dann doch ins Wanken bringen.

Dass ich Alkohol nicht mehr so gut vertrage wie früher, soll mir recht sein. Aber dass ich plötzlich kleine Dellen am Po und Oberschenkel entdecke, sich erste Fältchen zeigen, meine Haut weniger straff ist und mein früheres Abnehmprogramm – eine Nacht durchtanzen – nicht mehr ganz so verlässlich funktioniert, ist erschreckend!

Mit welchem Resultat? Ich bin plötzlich empfänglich für so manche Werbebotschaft der Kosmetikindustrie. Her mit euren Cremen, Verschönerungshelferlein und Schminktipps. Früher ging das an mir vorbei. Das mag an zwei Dingen liegen.

1.) Bin/war ich gesegnet mit einer sehr unkomplizierten Haut. Sie wollte bisher nur eines von mir und das war genug Feuchtigkeit. Bodylotions begleiten mich daher seit meinen Teenagerjahren. Clearasil oder Ähnliches brauchte ich hingegen fast nie.

2.) Was Make-up angeht, so habe ich lange Zeit darauf verzichtet. Maximal etwas Farbe aufs Augenlid, etwas Mascara. Kajal kam später dazu, weil ich lange Zeit es absolut nicht hinbekam, und auch heute noch nicht sehr gut darin bin, einen schönen Strich unter meinen Augen oder auf mein Lid zu setzen. Make-up zum abdecken hatte ich einfach nie nötig, weil gute Haut – dachte ich zumindest – und fühlte sich immer irgendwie unangenehm an. So als ob man eine Maske trägt und die Haut nicht atmen könnte. Seit meiner Teenagerzeit hat sich daran nicht viel geändert, außer dass ich in den letzten Jahren absolut Nagellacken und Lippenstiften in allen möglichen Farben verfallen bin. Ich denke aber, dass der Nagellack-Trend an sich erst seit wenigen Jahren stark verbreitet ist. Und etwas Rouge zu besonderen Anlässen darf dann auch sein. Meine Mutter mag daran ihren Anteil haben, da auch sie nie viel Make-up trug und trägt. Für meine Eltern war und ist viel Schminke im Gesicht auch immer wahnsinnig vulgär und meine Mama meinte immer, dass man von zu viel Make-up schlechte Haut bekommt.

Aber jetzt steht eben wieder ein Jahreswechsel an. Und auch wenn ich früher ohne all den Hilfsmittelchen ausgekommen bin, merke ich, dass ich sie jetzt schön langsam brauche und verstehe plötzlich wozu die alle gut sein könnten. Sagt man mir heute in der Werbung, dass es ein sogenanntes “Serum” gibt, das die Haut um meine Augen so toll mit allem was sie braucht – ich brauche gar nicht wissen womit genau – versorgt, sodass Falten ausgebügelt werden und neue kein Thema sind, bin ich schon beim nächsten Drogeriemarktbesuch auf der Suche danach. Schon alleine weil es “Serum” heißt, das kann ja nur gut sein!

Am besten ist es jedoch, wenn man kleine Pröbchen geschenkt bekommt, denn dann kann man experimentieren und testen, welches Produkt auch wirklich hält was es verspricht. Daher ist es ein Glücksfall, dass es Glossybox gibt. Zum Österreichstart bekam ich eine Box zum Testen zugesandt.

Wie funktioniert’s?

Mit einem monatlichen Abo um 10 Euro, bekommt man eine schöne Box mit einer Auswahl von Beautyprodukten.
Bewertet man diese im Anschluss auf glossybox.at, kann man Punkte sammeln. Ab 1.000 Punkten, gibt es die nächste Box gratis.

Die von mir am häufigsten genutzten Produkte aus meiner Starterbox:
Der Mascara von Clinique und der Ultra Facial Moisturizer von Kiehl’s. Sehr empfehlenswert!

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Meine Technikhighlights 2012

, am 18. Januar 2012

Die CES 2012 ist zu Ende. Es wurde viel darüber berichtet und viele tolle neue Produkte präsentiert. Ich habe die Berichterstattung nur am Rande mitverfolgt und für mich sind drei Dinge hängengeblieben, bei denen ich sagen muss: Das sind meine Technikhighlights 2012. Nein, nicht OLED oder Ultrabooks, sondern folgende Gadgets:

LG Blast Chiller

Der Blast Chiller von LG verspricht warme Getränke in wenigen Minuten perfekt zu kühlen. Wie genial ist das denn?! Nicht nur einmal war ich in der Situation, dass ich für spontane Besuche kein kühles Getränk zur Hand hatte und was gibt es schlimmeres als warmes Bier oder warmen Weißwein anzubieten. Bäh!
Ich frage mich, ob das ganze bezüglich Energieverbrauch eine gute Sache ist. LG meint dazu:
Der Kühlschrank mit Blast Chiller ist mit dem Energy Star® zertifiziert und sein Energieverbrauch liegt 20% unter dem amerikanischen Standard.

LG Dual Play

Ich liebe es Playstation zu spielen. Am liebsten spiele ich zu zweit mit meiner besseren Hälfte. Da wir beide aber Split Screens hassen, wechseln wir uns oft einfach ab, um so trotzdem irgendwie gemeinsam zu spielen, aber dennoch nicht auf eine Bildschirmhälfte beschränkt zu sein. Für mich ist Split Screen einfach zu unruhig und es kann schon mal passieren, dass man sich vertut und sich wundert, was seine Spielfigur, denn da gerade komisches treibt und nicht auf die Eingabebefehle reagiert bis man realisiert, dass man auf den falschen Teil des Schirms schaut. LG hat dafür nun Abhilfe mit der Dual Play Technologie. Damit wird ihre 3D Technik etwas zweckentfremdet. LG verwendet ja keine Shutter-Brillen, mit denen das 3D Bild dadurch erzeugt wird, dass abwechselnd das eine und das andere Auge abgedunkelt wird, sondern auf unterschiedliche Polarisation der beiden Gläser rechts und links. Das linke Auge sieht also ein anderes Bild als das recht und damit ergibt sich das 3D Bild. So wie in den Kinos auch. Wenn man bei einer Brille nun beide Gläser gleich polt und bei der anderen beide Gläser auf das Gegenteil polt, so können beide Spieler auf den selben Bildschirm schauen und nur das für sie vorgesehene Bild sehen. Ziemlich genial, finde ich!

Samsung Smart Window

Wie oft hat man schon Konzepte gesehen, wo auf unterschiedlichen Glasflächen Apps abgespielt werden. Mein liebstes Beispiel ist der Spiegel, auf dem ich in der früh beim Zähneputzen und darüber hinwegsehen, dass meine Haare kreuz und quer stehen, die morgendlichen Nachrichten abrufen kann. Samsung findet das auch spannend und hat das Smart Window präsentiert. Ich würd’s mir kaufen. Aber ich warte noch bis es Fingertapper abweisend ist. :))

Was meint ihr zu den Highlights?

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Edvard Munch “Der Schrei” animiert

, am 14. Januar 2012

“I was walking along a path with two friends – the sun was setting – suddenly the sky turned blood red – I paused, feeling exhausted, and leaned on the fence – there was blood and tongues of fire above the blue-black fjord and the city – my friends walked on, and I stood there trembling with anxiety – and I sensed an infinite scream passing through nature.”
Edvard Munch, 1893

Das sagt der Künstler selbst zu seinem Bild “Der Schrei”. Ein Kunstwerk, das ich immer schon sehr spannend fand, wurde nun Sebastian Cosor…hm…wie soll ich sagen…neu interpretiert in Form einer Animation. :) Großartig gemacht!
Aber seht selbst. Musikvideo meets Artpiece!

The Scream from Sebastian Cosor on Vimeo.

Gefunden bei Nerdcore.

Auch Klimts Adele Bloch-Bauer findet man von Cosor animiert. Auch schön, aber weniger aufregend wie das Munch Video.

Adele Bloch-Bauer from Sebastian Cosor on Vimeo.

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Meine Top 5 Hits 2011

, am 23. Dezember 2011

Ein Bloggerstöckchen ist unterwegs. Ausgelöst von Thomas und Ivy hat mir jetzt Lisa das Stöckchen weitergegeben. Es geht um die favourite Hits 2011.

Hier meine Auswahl:


Genialste Show, die ich je gesehen hab:

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Talent War

, am 11. Dezember 2011

Hier soll es ja um alles und nichts gehen. Darum nehme ich mir hier jetzt mal heraus über etwas zu schreiben, das mir schon länger durch den Kopf geht: Die verzerrte Wahrnehmung von jungen Hochschulabsolventen und die Kluft zwischen Angestellten-Romantik und hartem Unternehmertum.

Ja, ich sage verzerrte Wahrnehmung, auch wenn die folgenden Ausführungen meine persönliche Darstellung ist. Wer mag, kann ruhig sagen, dass eher meine Wahrnehmung etwas abwegig ist. Bitteschön. Aber das ist ja hier mein Blog und daher gibt es jetzt mal meine Sichtweise und für andere ist in den Kommentaren Platz.

Doch worauf möchte ich eigentlich hinaus. Ich bin Unternehmerin. War das aber nicht immer. Ich hatte in meinem Werdegang sicherlich viel Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Habe Zeit, Ideen und Schweiß investiert. Manchmal umsonst, manchmal hat es mich weitergebracht und immer habe ich etwas daraus gelernt. Ich hatte aber auch den Mut Chancen zu ergreifen – auch wenn das hieß andere Dinge hinten anzustellen -  und einen gewissen Ehrgeiz, der mich selbst als Angestellte immer unternehmerisch handeln ließ, wobei dies auch von meiner Erziehung stammen könnte, denn schließlich sind meine Eltern auch selbstständig und ich bin in einem Betrieb aufgewachsen, wo es immer schon hieß von klein auf mitzuhelfen.

In den letzten Wochen haben es des öfteren tolle Artikel in meine Timeline geschafft, die sich damit beschäftigen, wie das Angestelltenverhältnis der Zukunft aussieht, was sich junge Absolventen nicht alles Wünschen und wie Unternehmen oder Unternehmer darauf Rücksicht nehmen müssen um die besten Köpfe rekrutieren zu können. Auch in Magazinen wie Brand Eins wird immer wieder dieser Trend aufgegriffen. Als Unternehmer bekommt man fast das Gefühl in eine Erpressungs-Situation gezwungen zu werden.

Work-Life-Balance is a Must-Have

Da kommen Uni- und Fachhochschulabsolventen, die gerade ihren Bachelor vor gefühlten 5 Minuten fertig haben und ein paar Praktika oder, oh ho, 1-2 Jahre als Berufserfahrung und wünschen sich ein Einstiegsgehalt bei dem ich mich nur wundern kann. Was wollen die denn bitte in 2, 5, 10 Jahren verdienen? Und dann soll bitte auch noch die Work-Life-Balance stimmen. Nur nicht zu viele Überstunden, denn das ist ja fast schon unmenschlich so etwas. Home Office auch bitte. Dafür wär dann bitte ein Laptop und ein Firmenhandy auch nicht schlecht. “Aber außerhalb der Dienstzeiten bin ich da nicht erreichbar, bitte.” Wegen Work-Life-Balance eben, richtig? Junge Menschen, die noch nicht mal richtig in einer Firma gearbeitet haben, reden gleich mal von ihren Freiheiten und davon, dass die Arbeit ja nicht überhand nehmen soll. Versteht mich nicht falsch. Ich bin grundsätzlich kein Gegner von so etwas. Aber die meisten stellen sich bei dem Begriff einfach vor, dass sie bitte nicht viele Überstunden machen und auf keine Fall jemals am Wochenende arbeiten. Niemals.

Dazu muss ich mich an eine Situation erinnern bei einem meiner früheren Arbeitgeber. Ich war für ein wichtiges Projekt verantwortlich. Go Live Termin der Website war 9 Uhr früh am nächsten Tag. Termin nicht verschiebbar. Um 17 Uhr tritt noch ein grobes Problem auf. Ich und meine Kollegen haben bis Mitternacht gearbeitet. Und ja, hier nutzte ich mein Home Office. Ich bin heim gegangen. Hab per Skype alle Abstimmungen getroffen. Toll. Arbeit mit nach Hause nehmen. Darauf folgte ein wichtiger Abgabetermin, wodurch ich am Wochenende die Zeit genutzt habe, um alles fertig zu machen. Zum Ausgleich habe ich mir Zeitausgleich in Absprache gegönnt. Das war auch gut so und für den Arbeitgeber ok. Aber ich hab einfach mal alles Notwendige zuvor gemacht. Rein investiert und danach erst gefordert. Es gibt kaum einen vernünftigen Arbeitgeber, der nach einem erfolgreichem Output sich gegen Ausgleich stellt.

Jedoch kommen junge Menschen, die noch nie wirklich in einen Job investiert haben, gleich einmal mit der Forderung, auch nicht viel investieren zu müssen, aber bitte dennoch gut Geld verdienen und Karriere machen wollen. Ach ja, und Verantwortung wollen sie auch alle gerne übernehmen. Nicht zu vergessen der Spaß. Wehe es ist mal nicht so lustig in der Firma. Dann liegt das sicher gleich am Unternehmen und nicht daran, dass Arbeit einfach mal Arbeit ist und nicht immer lustig. Sorry. So ist das nun mal. Selbst im noch so perfekten Job, den man aus Leidenschaft macht, gibt es Todos die einfach keinen Spaß machen.

In den Medien ist dann noch dazu immer öfter von Burn Out die Rede und jeder der mal etwas mehr arbeitet, meint gleich davon betroffen zu sein. Interessant war da für mich die Diskussion in der Sendung “Hart aber Fair” zu dem Thema, wo festgestellt wurde, dass Unternehmer im Vergleich seltener von Burn Out betroffen sind als Angestellte. Sie arbeiten aber im Durchschnitt mehr und sorry, der Druck ist eindeutig höher, denn schließlich bin ich nicht nur dafür verantwortlich, dass die Kunden alle zufrieden sind und die Projekte gut laufen, sondern auch dafür, dass meine Mitarbeiter glücklich sind, ich sie bezahlen kann, ich mich bezahlen kann und auch noch die Infrastruktur halbwegs passt, um anständig arbeiten zu können. Und davor kann ich nicht einfach weglaufen indem ich mal schnell kündige und Job wechsle.

Alle lieben Home Office

In den letzten Wochen hatten wir viele Bewerber bei uns. Eine beliebte Frage, die wir immer wieder gestellt bekamen: Ist Home Office auch möglich?

Da möchte ich etwas zur Home Office Romantik sagen:
Alle glauben, dass es ja so toll ist, von daheim zu arbeiten. Ich hatte das einige Zeit. Mit dem Ergebnis, dass meine Arbeit und mein Daheim-sein nicht mehr trennbar waren. Als Ergebnis, wollte ich unbedingt wieder ein Büro. Weiters ist es oft viel einfacher, der Person, die sowieso nur einen Platz weiter sitzt etwas zu sagen als unglaublich viele Emails oder Skype Nachrichten zu schicken. Spontane Kommunikation ist sowieso nicht möglich. Persönliche Anwesenheit fördert auch das Teamgefühl. Etwas, dem ja dann doch im gleichen Atemzug wie das geliebte Home Office, große Wichtigkeit eingeräumt wird. Denn das wollen ja auch alle: Nette Kollegen, die sich wie eine Familie anfühlen im Idealfall. Hmm…widersprüchliche Ziele.

Als Unternehmerin stelle ich mir die Frage, wie es möglich ist, so etwas zu erfüllen ohne dabei das Gefühl zu haben, über den Tisch gezogen zu werden. Was sind meine Benefits, die mir der Arbeitnehmer im Gegenzug bietet? Denn eines ist klar: Ich bin kein Wohlfühlverein. Es geht um meine Existenz. Ein Arbeitgeber-Arbeitnehmerverhältnis ist ein Deal. Beide Seiten müssen davon profitieren. Wenn das nicht der Fall ist, wird die Beziehung nicht langfristig sein. Die jungen Arbeitnehmer sind sich darüber oft sehr im klaren, was sie alles gerne hätten, aber von dem was sie bieten können, bekommt man dann doch nur den Einheitsbrei zu hören.

Vom Angestellten zum Entreployee (Achtung: Wortkreation von mir)

Ich habe es einfach satt, dass es in der aktuellen Diskussion immer nur darum geht, was die Arbeitnehmer brauchen – denn schließlich sind ja alle Arbeitgeber potentielle Ausbeuter – anstatt darum, was der Arbeitsmarkt, was Unternehmen brauchen, um auf einen Nenner zu kommen. So könnte man überzogenen Erwartungen auch entgegen wirken. Stattdessen gibt es Kampagnen von der Arbeiterkammer: Lass dich nicht zur Schnecke machen. Jeder Arbeitnehmer, der nur ein bißchen unzufrieden ist, fühlt sich damit gleich angesprochen. Statt jenen, die tatsächlich mit unfairen Arbeitsbedingungen zu kämpfen oder mit cholerischen Chefs zu tun haben, damit weiterzuhelfen. Wo bleibt die passende Kampagne meiner Interessenvertretung dazu? Lass dich nicht als Geisel nehmen von deinen Mitarbeitern, vielleicht? ;)

Wenn Bewerber all diese oben genannten Forderungen stellen, müssen sie auch wie ein Unternehmer agieren. Dann kann das klappen. Hier fängt aber die ganze Geschichte zu stinken an: Die meisten – nach meinem subjektiven Eindruck – können das gar nicht, auch wenn das viele leider von sich glauben. Wie auch? Woher auch? So etwas wird bei uns nicht gefördert. Gut ausgebildete junge Menschen, die sich das beste vom Leben erwarten – oftmals ohne etwas dafür tun zu wollen, weil sie haben ja schon so brav studiert – aber am Unternehmertum fehlt’s.

Wenn wir also von neuen Formen des Arbeitens und des Angestelltenverhältnisses sprechen, dann müssen wir davor von neuen Formen des Ausbildens sprechen. Entrepreneurship für Angestellte. Weg vom Employee zum Entreployee, wie ich das jetzt mal frech benennen würde. Angestellte, die sich überlegen, wie sie zum Unternehmenserfolg beitragen könnten und die Maßnahmen dafür selbst in die Hand nehmen. Das wär schön. Davon hätten alle was. Denn geht’s dem Unternehmen gut, kann auch mehr ausbezahlt werden. Wird eigenständig (und dabei gut) gearbeitet, können auch mehr Freiheiten eingeräumt werden.

Bis es jedoch so weit ist, mein Fazit: Die Arbeitswelt ist kein Kindergeburtstag und es geht immer um eine Win-Win Situation für alle, sonst bringt’s für niemanden etwas. Aus Unternehmersicht kann ich nur versuchen, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Aber das geht nur, wenn gemeinsam daran gearbeitet wird. Partnerschaftlich. Dann macht das gemeinsame Arbeiten auch tatsächlich langfristig allen Spaß und das ist im Endeffekt das Wichtigste.

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New York City Tipps

, am 07. Dezember 2011

Vor einigen Wochen war ich in New York und konnte die Stadt zum zweiten Mal bereits erleben. Beim ersten Mal war ich schon beeindruckt. Jedoch auch etwas überrascht wie dreckig und heruntergekommen manche Orte sein können. Als ich damals retour kam, erschien mir Wien als eine unglaublich moderne und gepflegte Stadt im Vergleich. Nun, damals war auch ich in gewisser Weise ein anderer Mensch und mit dem richtigen Reisepartner an meiner Seite, konnte NYC alles wieder gut machen.

Was mir am besten gefallen hat, ist die Offenheit anderem gegenüber. Zumindest war das mein Gefühl. Im Detail hält diese These wohl keiner genaueren Überprüfung stand. Dennoch, damit meine ich: In New York geht einfach alles. Modische Freiheit kann und wird hier ganz anders ausgelebt. Die Leute sehen etwas unterschiedlicher aus, als auf Wiens Straßen. Im November mit FlipFlops und kurzer Hose? Warum nicht? Super schick, Punk-Mix, HipHop, durchschnittlich,…egal. In der Euphorie dieser Atmosphäre hab ich mir zwei Brillen (keine optischen) gekauft, die in dem Moment und zu der Stadt einfach perfekt gepasst haben. Völlig überzeugt, dass ich die locker auch in Wien tragen werde. Bisherige Statistik: 0-mal getragen. In Wien habe ich das Gefühl, noch zu sehr damit beobachtet zu werden, anstatt als stylish wahrgenommen zu werden.

Hier ein paar (kulinarische) New York Tipps meinerseits:

Cupcakes

Die besten Cupcakes der Welt haben wir bei Tu-lu’s Bakery gegessen – und wir haben einige durchgekostet in NYC. ;) Das beste daran: Alle Cupcakes sind glutenfrei! Glutenfree-heaven!

Chelsea Market

Den Chelsea Market sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. So viel gutes Essen an einem Platz versammelt gibt es selten. Absolute Empfehlung auch hier die Bakery’s aber auch das beste frische Sushi. Einfach umherwandern und von überall ein bißchen naschen. Dazu gibt es musikalische Untermalung von Live Bands und als wir dort waren, gab es sogar einen Designer Flohmarkt – über die man in New York überhaupt einfach so mal stolpert.

Dim Sum Go Go

In Chinatown kann ich ein leckeres Dim Sum Lokal empfehlen. Hier bekommt man eine Menükarte, die ein Zettel ist. Kreuzt an welche Dim Sums man haben möchte und gibt es dem Kellner. Wir haben einfach wild drauflos gekreuzelt, weil wir so viel wie möglch probieren wollten. Alle waren super lecker und jede Sorte war anders gefaltet (sagt man das so bei Teigtaschen?).

Katz’s Delicatessen

Wer ein klassisches, amerikanisches Diner sucht mit den besten Pastrami Sandwiches der Welt und dort sitzen möchte wo Sally von Harry und Sally ihren gespielten Orgasmus hatte sowie große Stars zu Stammkunden zählen, der sollte zu Katz’s Delicatessen gehen. Einfach lecker!

Milchreis

Ein absolutes Highlight für mich: Rice to Riches! Lecker Milchreis nach dem Frozen Yoghurt Prinzip. Das heißt, Milchreis Sorte + passendem Topping wählen. Es schmeckt nicht nur äußerst gut, sondern auch der Humor des Lokals ist genial. Schilder wie “No Skinny bitches!”, “Eat all you want, you’re already fat” oder den Benennungen für die Portionsgrößen wie “Moby” oder “Sumo” zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht.

Shake Shack

In unzähligen Filmen holen sich die Protagonisten ihren Burger bei Shake Shack. Tja, das mussten wir natürlich auch ausprobieren und zwar gleich den klassischen Shake Shack Burger mit – wer hätte es gedacht – Shake dazu. Fazit: Ganz ok. Extrem fett und die Kombi süsser Milchshake mit Burger ist heftig. Danach möchte man eigentlich nur mehr heimgerollt werden. Kein Wunder, dass die Amis so dick sind.

Frühstück

Wer gut frühstücken gehen möchte, dem sei Penelope empfohlen. Gemütliches Lokal mit guter Frühstücksauswahl, das auch eine Bakery gleichzeitig ist. Cupcakes bekommt man also auch dort zum abwinken.

 

Genug der Tipps. Zu guter Letzt noch ein paar allgemeine Impressionen:

(Hotel View)

(Fun im Central Park bei 20 Grad im November)(Der legendäre Chilli-Dog)

Kategorien: Food,Freizeit,Lifestyle | 6 Kommentare »
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