Bananenschnitten nach Omas Rezept

Wenn ich auch für das tägliche Kochen nicht so viel übrig habe, so sieht es beim Thema Backen ganz anders aus. Nicht, dass ich hier plötzlich zum Stepford Wife mutiere, aber da sich dieses Jahr ja als mein DIY-Jahr herausgestellt hat, zähle ich auch diese Tätigkeit dazu. Wobei das Backen für mich vor allem ein Ziel hat und das ist der leckere rohe Teig. Egal in welcher Form. Der wird einmal verspeist bis mir schlecht wird. Dann wird der Rest zu etwas fertigem fertiggestellt. Als ich noch im Elternhaus wohnte kam meine Familie dadurch immer wieder zu spontan von mir zubereiteten Marmorkuchen, nur weil es mich mal wieder nach roher Ei-Zucker-Mehlmasse gustierte. Da man aber leider nicht jünger wird und sich die süsse Verführung immer mehr an die Hüften haftet, habe ich das Gusto-Backen aber seit langem beendet.

 

Inspiriert vom Besuch in der Vollpension der Gebrüder Stitch, wo Omas und Opas ihre Mehlspeisen für junge Hipster zubereiten, habe ich mich entschlossen meine beiden, leider schon verstorbenen, Omis zu ehren und einen von mir geliebten Klassiker aus meiner Kindheit zu backen: Bananenschnitte.

 

Es war mein erstes Mal und ich sag euch, diese Schlemmerei ist verdammt viel Arbeit. Wenn ich das vorher gewusst hätte…Naja. So lecker wie das Ergebnis ist, würde ich es trotzdem wieder tun.

 

Das Ergebnis:

 

 

Schmeckt sehr gut zum Beispiel zum gemütlichen Kochsendungen schauen. Ich empfehle nächste Woche Samstag 11 Uhr, die Zusammenfassung der Küchenschlacht-Woche auf ZDF. Da darf man dann Jürgen beim Kochen zuschauen und mitfiebern, ob er es ins Finale schafft oder nicht. Als seine Begleitung bin auch ich wohl oder übel das eine oder andere Mal zu sehen, darf auch ein paar Fragen von Johann Lafer beantworten und muss mit ihm unerklärlicherweise eine Yogaposition im Studio machen. Ob ich diesen Teil selbst sehen möchte, ist mir noch nicht so ganz klar.

 

Tipp am Rande: Bananenschnitten-Rezepte gibt es genug. Meine wichtigste Erkenntnis: Dotter und Zucker wirklich lange mit viel Geduld schaumig schlagen, dann ein drittel des Ei-Schnees leicht unterheben, danach erst das Mehl und in Folge der restliche Schnee. Der Teig wird dadurch so unglaublich luftig.

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4 Kommentare

  1. ha – ich bin, oder besser war auch kochshow-süchtig! und vor allem die küchenschlacht hab ich wirklich gern gesehen! da werd ich doch tatsächlich am 13. unseren fernseher ausmotten und einschalten! :-)

  2. Hey!
    Du hast mich ja jetzt echt auf eine Idee gebracht… ich glaube ich werde am Wochenende auch mal wieder Bananenschnitten, bzw Schokobananen, wie wir sie hier bezeichnen, machen! :)

    Christoph und ich hätten es Jürgen so sehr gegönnt, das Finale zu gewinnen!

    Ich freu mich schon auf Wien!
    Bis dahin!
    Liebe Grüße

    Sabrina

  3. hello sabrina,

    danke! ja, ich hätte es jürgen auch gewünscht. aber hey, finale ist auch schon sehr super.

    freu mich euch bald in wien zu treffen!

    lg susanne

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