Blogbeiträge:

Humpty Dumpty Mode

susanne, am 09. März 2010

Beim blättern in meiner Lieblings-iPhone-App von Style.com bin ich mal wieder über ein Fashion-Highlight gestolpert des Designerduos Viktor & Rolf. Wenn es nach den beiden geht, gibt es bald Mäntel, die mich persönlich an Humpty Dumpty aus Alice im Wunderland – ach, wie passend zum Film, der gerade in den Kinos läuft – erinnern.

viktor & rolf 3viktor & rolfviktor & rolf2

Das Model droht unter dem Ungetüm unterzugehen.

Ich mag ja die verrückten und kreativen Entwürfe der beiden Designer. Die letzte ihrer Shows schaffte auch bereits eine Erwähnung hier auf eloquent. Die Präsentation der Herbst Kollektion und damit auch der riesen Mantel folgt jedoch einem besonderem Konzept. Die beiden Herren zogen dem Model live auf dem Runway immer eine schicht aus und drapierten sie dem nächsten vorbeigehenden Model um. Als das Model dann nurmehr ein Kleidchen an hatte wurde sie wieder bestückt, wieder mit Kleidung der vorbeiwandernden Models. Eine nette Idee, wie ich finde. Viktor & Rolf erklären das so, dass sie zeigen wollten, dass Fashion beides, extrem und tragbar, sein kann.

Meine erste Reaktion dazu war folgende:

sueholzer

Hier das Video zur Show von Viktor & Rolf:

Was meinst ihr zu den riiiiiiesen Mänteln?

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30 Days Challenge Ergebnis: Kraulen lernen

susanne, am 01. März 2010

Es ist soweit, ich kann euch das Ergebnis meiner ersten 30 Days Challenge präsentieren. Ich habe mich abgemüht und viel Wasser geschluckt, aber ich habe es geschafft. Ich schwimme fast schon wie ein Profi im Kraul-Stil. Nun ja, zumindest geh ich nicht unter und es schaut nicht allzu blöd aus.

Es war für mich eine gute Erfahrung etwas Körperliches neu zu lernen. Die Fortschritte belohnen die Mühen und man fühlt sich wieder wie ein Kind. Für alle die kraulen lernen wollen, meine wichtigsten Erkenntnisse waren:

  • Nach unten schauen, nicht nach vorne.
  • Ruhig bleiben, auch wenn man mal keine Luft bekommt.
  • Einen Rythmus für den Bewegungsablauf und für die Atmung finden.
  • Nach vorne über den Kopf greifen.
  • Mit dem restlichen Körper relativ stabil bleiben.
  • Und das Wichtigste, dass auch meine Yogatrainierin immer sagt: Genießen!

Auf Youtube findet man natürlich auch einige Anleitungen zum lernen, zum Beispiel diese hier:

So, jetzt aber zu mir und meinem Ergebnis für kraulen lernen in 30 Tagen:

Was meint ihr? Schaut doch ganz passabel aus.

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Einen hab ich noch, einen hab ich noch!

susanne, am 25. Februar 2010

Sag mir worüber du lachst und ich sag dir wer du bist!

So könnte man die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfassen, auf die Neurowissenschafter gestoßen sind. Angeblich lacht man je nach Persönlichkeitstyp über andere Witze. Welch Erkenntnis! Jeder war doch schon in Situationen, wo man einen Witz erzählt bekommt von einer Person, die einem ganz und gar nicht ähnlich ist und sich fragt, warum man darüber bloß lachen sollte. Oder umgekehrt, man erzählt einen Witz und das Gegenüber sieht einen nur verblüfft an und lächelt dann höflich.

Make me laugh!

Ich persönlich liebe ja Witze. Lange Geschichten mit einer schrägen Pointe, kurze Brüller oder total sinnlose. Leider bin ich ja auch jemand der herzlich gern über Witze lacht, sie sich aber niemals merkt. Darum möchte ich hier ein paar der wenigen wiedergeben, dich ich mir gemerkt habe (Achtung: Keine Gewährleistung für Witzigkeit). Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Lieblingswitze in den Kommentaren ergänzt.

Los geht’s mit meiner kargen Sammlung:

  • Sitzen zwei Semmel auf der Mauer. Die eine fällt runter. Die andere heißt Fritz.
  • Geht ein Kaugummmi um die Ecke und bleibt picken.
  • Ein Mann wartet auf die Nachricht des Arztes wie die Geburt seines Kindes verlaufen ist. Der Arzt kommt aus dem Kreissaal mit dem Kind. Plötzlich nimmt der Arzt das Kind und wirft es auf den Boden. Der Mann ist völlig entsetzt. Da entgegnet der Arzt: “April, April, war eh scho tot.”

Wer Witze in der Art der ersten beiden Beispiele mag, der gehört laut Wissenschafter zu der Gruppe der “Erfahrungssuchenden”, die gerne neue Eindrücke sammeln und eher einen unkonventionellen Lebensstil pflegen. Aha.

Apropos, besonders witzig finde ich die Cartoons von nichtlustig.de. Besser als jeder Witz.

Quelle: http://www.nichtlustig.de

Quelle: http://www.nichtlustig.de

Auf diese Geschichte bin ich übrigens via orf.at gestoßen.

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Kulturkritik

susanne, am 11. Januar 2010

Dieses ganze Dissen eines Films wie New Moon (siehe mein letzter Blogeintrag), der offensichtlich bei den Massen gut ankommt, erinnert mich an einen Artikel in der November 2009 Ausgabe des brandeins Magazins zum Thema Kunst und die Arroganz der sogenannten “Elite” gegenüber Popkultur. Darin heißt es:

Ein finnischer Problemfilm mit ungarischen Untertiteln ist ein Kunstwerk. Eine Hollywood-Produktion mit mehr als einer Million zahlender Kinobesucher kapitalistisches “Blendwerk”. Einen Bestseller liest man, wenn überhaupt, heimlich. Musik, die in der Hitparade landet, hat man nie gehört. Schön, wahr und gut ist nur das Randständige. Denn nur Kunst, die die Massen nicht verstehen und folgerichtig auch nicht kaufen wollen, entzieht sich den Machinationen des Kapitalismus. Was wunderlich ist, muss wahr sein.

Weiter:

Diese vermeintlich so “fortschrittliche” und “systemkritische” Einschätzung lebt vor allem aber von Geschmack und Arroganz.

Außerdem:

Dass Populärkultur ein Ausdruck der Demokratisierung des Kunstgeschmacks sein könnte, spielt eine Nebenrolle. Darin lebt die Verachtung der Eliten fort, die ihre “schönen Künste”, ihre Hochkultur über die des Volkes stellten.

Das unterstreicht sehr schön meine Wahrnehmung von so manchen Menschen. Die unbedingte Abgrenzung von der Masse und das sich Herausstellen indem man das was der Masse gefällt als schlecht abtut und sich Kunst-Statussymbole zulegt (sei es durch Kauf oder Konsum). Am besten ausgefallen oder schwer zugänglich. Das ist meiner Meinung nach übrigens nicht besser als eine Louis Vuitton Handtasche oder einen Porsche zu kaufen, das meist von eben den gleichen Personen als profan hingestellt wird.

Dazu ebenfalls ein kleiner interessanter Auszug aus dem brandeins:

Es geht um Wahrnehmbarkeit. Unterscheidbarkeit. Das ist die ganze Kunst. Und für diese Kunst ist nichts zu teuer, zu aufwendig. Das bestätigt auch die Evolutionstheorie, das Meisterwerk des Charles Darwin. In seinem “On The Origin of Species” taucht ein bunter Vogel auf – der Pfau. Dieses Tier fliegt miserabel, verfügt über keinerlei Bordwaffen, dafür aber über ein auffälliges Federkleid. Das Pfauenmännchen breitet diesen Schmuck gern zu einem Rad aus und begleitet diese Show mit einem durchdringenden Gekrächze. Er tut eigentlich alles, um gefressen zu werden. Wie kann sich ein solches Tier in der Evolution behaupten?, fragte sich Darwin. Es dauerte einige Zeit, bis er das Rätsel lösen konnte. Das auffällige Gehabe ist für Pfauenweibchen ein deutliches Zeichen für die Fitness und damit Überlegenheit ihres Partners. Der eitle Pfau ist ein idealer Reproduktionspartner. Er hat es nicht nötig, sich zu verstecken. Wer sich das leisten kann, muss schon ein toller Hecht sein. Wie der Pfau, so der Mensch.

Schön, nicht alles was Mainstream ist ist gut (wer auch immer das beurteilen kann), aber das wirkliche Leben ist doch so, dass niemand besser ist als ein anderer. Das Anderssein oder das Anderssein-wollen ist auch in Ordnung und normal, aber nicht indem man sich über andere stellt, sondern durch die Einstellung zu allem zu stehen was einem gefällt – ob Mainstream oder nicht, ob große Kunst oder Trash – ohne Gedanke wie das auf meine “Personal Brand” wirkt.

Vielleicht ist das aber auch zu hoch gegriffen und der Umstand, dass ich diesen Beitrag verfasse die Widerlegung meiner eben aufgestellten Formulierung, denn jeder ist wie er ist, egal welchem Statussymbol oder -verhalten er nachjagt.

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Twilight – eine Rechtfertigung

susanne, am 05. Januar 2010

Gut, eine Rechtfertigung bin ich eigentlich niemanden schuldig, darüber dass ich auf Twilight stehe. Aber die unterschiedlichen Reaktionen und meine gemischten Gefühle zu den Filmen, veranlassen mich dennoch dazu Stellung zu beziehen.

Alles nur Müll!

Wenn ich die meisten Menschen in meiner Umgebung vor ein paar Tagen gefragt habe, ob sie mit mir New Moon, den zweiten Teil der Twilight-Sage, ansehen wollen im Kino, bekam ich nur Ablehung für die Romanverfilmung bzw. meist ebenso für die Romanserie zu hören. Auch via Twitter bekam ich auf die Ankündigung, dass ich mir nun den Film ansehe hauptsächlich negative Rückmeldungen. Meist von Männern. Zugegeben, die Geschichte ist auch eher etwas für Frauen, obwohl ich nicht sehr auf Geschlechterstereotypen stehe.

Quelle: twilightthemovie.com

Quelle: twilightthemovie.com

Als ich den ersten Teil der Twilight Verfilmung gesehen habe (ich muss zugeben, dass ich die Bücher nie gelesen haben), dachte ich zu Beginn: “Was für ein schlechter Film mit noch schlechteren Schauspielern.” Und auch beim zweiten Teil erging es mir eigentlich nicht besser. Dennoch, irgendetwas fesselt mich und ich rede hier nicht von einem angeblich so gut aussehenden Robert Pattinson oder dem extrem gut gebauten Taylor Lautner. Naja, vielleicht ein bißchen. ;) Es ist die Mischung aus dem Mystischen mit Vampiren, Werwölfen und das was sie ausstrahlen. Das anziehende Verbotene, Geheime und die übernatürlichen Kräfte. Davon träumen viele, inklusive mir. Dazu die komplizierte Liebe. Ja, das ist der Teil an dem die meisten aussteigen, aber ganz ehrlich, Liebesdramen können so schön sein. Sie sind ergreifend. Im Fall von Twilight versetzt mich die Geschichte in meine Zeit als Teenie zurück, wo alle Gefühle so intensiv und alles so neu und alles so leidenschaftlich, gleichzeitig aber auch so dramatisch, war. Hier kann man den intensiven Gefühlen von früher wieder nachspüren.

Das ist meine Erklärung weshalb ich auf die Filme stehe. Und das obwohl ich den ersten Teil besser fand und die schauspielerische Leistung vor allem von Robert Pattinson nicht besonders gut finde. Die ganze Zeit fad dreinschauen hilft auch nicht weiter. Außerdem sind die Vampire zu überzeichnet in der Erscheinung: super blass und mit übertrieben leuchtenden Augen. (War das im ersten Teil auch schon so?) Also ich kenne ganz genau die Kritikpunkte, aber das hilft mir gefühlsmäßig nicht weiter. Da sagt das Herz wohl etwas anderes als der Kopf. ;)

Übrigens, Lena verfasst gerade eine Arbeit zu Twilight, die sie auch bloggen wird. Eine interessante Info daraus, die sie mir über Twitter gesteckt hat, über den mageren Body von Robert Pattinson und dem immens trainierten Körper von Taylor Lautner:

twitter lena new moontwitter lena twilight

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Voodoo als Weihnachtsgeschenk mit Gewinnchance

susanne, am 14. Dezember 2009

Vor einigen Tagen ist die deutsche Vertreterin von VooDolls an mich heran getreten und hat mich auf ihr Produkt aufmerksam gemacht. Sie fragte mich, ob ich nicht Interesse hätte einen Blogbeitrag über die magischen Puppen zu schreiben. Ich hab mir das Ganze einmal angesehen und finde die Voodoo Puppen eine recht nette Idee. Besonders als kleine Aufmerksamkeit, wenn man mal ein Geschenk braucht. Also  hier ein kleiner Bericht dazu und für euch Leser die Chance eine von fünf VooDolls zu gewinnen!

Was sind VooDolls?

VooDolls sind kleine Puppen aus Garn, die man meiner Meinung nach wohl am ehesten als Schlüsselanhänger verwenden kann. Sie sehen recht witzig aus und es gibt die unterschiedlichsten Charaktäre: Von Dr. Feelgood zu Lotus Blade, Love Guru und mehr. Das Besondere an ihnen ist, dass sie Voodoo Kräfte besitzen. Ähm…naja, zumindest wird das behauptet. So kann Health Girl folgendes:

VooDoll Health Girl

Health Girl hilft Dir, in Form zu kommen und Dich pudelwohl zu fühlen. Außerdem sorgt sie dafür, dass die Anmeldung im Fitnesscenter im Januar nicht nur ein weiteres leeres Neujahrsgelübde bleibt!

Nun ja, ob die Wunderpuppe, das tatsächlich kann wage ich zu bezweifeln. Aber als Motivationsgeschenk von einem/r Freund/in würde mich das schon freuen. Auf www.voodolls.de gibt es zu so gut wie jeder Lebenssituation ein brauchbares Garnpüppchen.

In Schweden dürften diese Dinger recht kultig sein. Aber ich hab nicht so viele schwedische Freunde, um mir das bestätigen zu lassen. Auf jeden Fall hat sich zum Beispiel Dregen (Gitarrist und Sänger der Backyard Babies) seine eigene VooDoll anfertigen lassen. Das kann man übrigens auch.

Gewinnspiel

Für all jene, denen fast 9 Euro für einen Schlüsselanhänger dann doch zu viel sind, jedoch dennoch Interesse an einer VooDoll hätten, gibt es jetzt die Gelegenheit eine von fünf Voodoopuppen zu gewinnen!

Welche?

v.l.n.r. Dr. Feel Good, Roxie Heart-Stealer, Lotus Blade, Health Girl und Love Guru

VooDolls

Wie?

@sueholzer auf Twitter folgen und folgenden Tweet retweeten:
eloquent verlost Weihnachtsgeschenke. Mehr unter http://ow.ly/LS6c

Oder aber hier unter dem Blogbeitrag kommentieren für all jene, die nicht auf Twitter sind bzw. ihre Gewinnchancen erhöhen möchten.

Ich werde es nämlich wie Ritchie machen und jedem Tweet und Kommentar ein Los zu teilen aus denen ich dann ziehe. Die Gewinner werden per Mail, Twitter oder via Blogkommentar und diesem Eintrag informiert. Wer sich nicht innerhalb von 24 Stunden zurück meldet verzichtet auf seinen Gewinn. Und Barablöse gibt es auch keine. Das ganze geht bis Freitag 18.12.2009 12 Uhr. Dann geht sich auch noch rechtzeitig ein Versand vor Weihnachten aus.

Ihr könnt mir natürlich auch schreiben, welche der Puppen ihr am liebsten hättet. Ich hoffe, ihr habt Interesse an ihnen.

Die Gewinner

Die Gewinner stehen fest. Die Glücksfee hat zugeschlagen und es dürfen sich folgende Personen über VooDolls freuen:

Julia

Lisa

Claudia

Anna Wi

Geraldreischl

Ich werde versuchen euch noch über mehrere Kanäle zu kontaktieren. Bitte melden unter sue (at) eloquent.at Bin in den nächsten 2 Tagen in der Wiener Innenstadt unterwegs für eine persönliche Übergabe, ansonsten kommt die Puppe per Post.

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