Eloquent im Sommerloch

Gähnende Leere im Textprogramm vor mir. Ich sollte endlich mal wieder etwas von mir hören lassen.
Das Problem dabei? Ich kann euch von keinem neuen DIY-Projekt, von keiner sportlichen Herausforderung (außer meiner #364yogachallenge die ich noch immer voll durchziehe, aber es auch nicht so viel dazu zu sagen gibt), keiner wunderbaren Outfit-Inspiration, von keinem tollen Erlebnis erzählen. Irgendwie ist in meinem Leben gerade Sommerloch. Meine Motivation ist in den Urlaub geflogen.

Mein Blogdesign hab ich umgestellt auf ein neues Theme. Gefällt mir ganz gut, wirklich zufrieden bin ich damit nicht. Vielleicht demotiviert mich auch das? Ach nein, wär ja doch nur eine Ausrede.

Aber Gott sei Dank flattern immer wieder einige Anfragen in mein Postfach, die mir täglich dabei helfen wollen diese Seiten mit Inhalt zu füllen. Und dieses Mal lasse ich das auch zu, weil ich wie jedes Jahr, trotz reichlich Auswahl in meinem Kleiderschrank, trotzdem wieder ein neues Bikini-Modell möchte. Dazu passend gibt es jetzt die wichtigsten Facts der Bikini-Welt als Infografik.

Klingt öde? Meinte ich erst auch. Aber dank dieses Info-Aufbereitung, weiß ich jetzt, dass DER Bikini-Schlager, den sicherlich jeder von euch schon einmal gehört hat, “Itsy Bitsy Teenie Weenie Yellow Polka Dot Bikini” heißt. Ja, das ist ernsthaft nicht nur der Refrain sondern der ganze Songtitel. Der ist nicht so itsy bitsy geraten. Ich hab den Song ja immer folgendermaßen gesungen “She wore an itsy bitsy teenie weenie lala lala [Pause und nur mit dem Kopf nicken] Bikini”. Hat mich aber jetzt auch nicht so sehr über die Jahre beschäftigt, muss ich gestehen.

Wie weit Amerika und die arabischen Länder mit ihren ideologischen Vorstellungen auseinander gehen zeigen die Bikini-Extreme Burkini und Microkini. Ersterer erinnert an einen Taucheranzug, letzterer an Porno-Darstellerin.

Wie dem auch sei. Ich gelobe Besserung und hoffe auf einen #goldschwarz Feierabend Cosmopolitan, sobald ich diesen Satz beende.

Cosmopolitan

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Ich finde das Spiel mit den Geschlechtern sehr spannend. Vor einigen Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass es Models wie Andrej Pejic oder Casey Legler gibt. Erstere modelt als Mann gerne auch für Frauenmode, letztere lässt sich, obwohl Frau, ausschließlich nur als Männermodel buchen – beide wunderschön. Pejic zählt mittlerweile zu den bekanntesten Models weltweit. Dass es eine Frau als Männermodel gibt war mir hingegen bis vor Kurzem nicht bekannt. Umso cooler finde ich Legler.

Andrej Pejic

 

Casey Legler

Wenn man sich ihre Bilder ansieht, so merkt man, dass nicht alles von der Statur abhängt, um männlich oder weiblich zu wirken. Es geht ums Posen. Bestimmte Körperhaltungen sind typisch männlich, andere typisch weiblich. Da man weiß, wie wichtig Körperhaltung für die nonverbale Kommunikation ist, wäre es spannend rauszufinden, ob Frauen, die männliche Körpersprache annehmen leichter die gläserne Decke durchbrechen. Dass das aber nicht unbedingt Ziel sein muss, habe ich auf dem Digitalista Blog geschildert.

Ein sehr unterhaltsamer Film, der sehr männliche Vertreter des starken Geschlechts (Wesley Snipes und Patrick “Gogong” Swayze) in Frauenrollen – wenn auch als Drag Queens – zeigt,  ist “To Wong Foo, thanks for everything. Julie Newmar” aus dem Jahr 1995 – auch schon ein bißl her. Gleichzeitig der Film mit dem längsten Filmtitel den ich kenne :-) Ich weiß noch, dass ich damals wahnsinnig beeindruckt war, wie weiblich mein damaliger Dirty Dancing Traummann rüber kam – wieder unter anderem dank der Körpersprache.

Was ich euch damit sagen möchte? Strike your pose!

Gavin Rossdale bringt den Fuchsschwanz back

Ich war ja mal ein Bush Fan. No Doubt eher weniger, auch wenn ich Gwen Stefani als absolute Stilikone erachte. Ich finde es großartig wenn Menschen ihren eigenen Stil prägen.

 

Musikalisch habe ich mich über die Jahre in andere Richtungen entwickelt und auch Bush war jetzt nicht so der Burner in der jüngsten Vergangenheit. Die Single Glycerine wird aber immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Beim Frequency Festival 2012 durfte ich den Song nach langer Zeit wieder live erleben und es war ein Traum! Noch dazu performte Herr Rossdale in einem schön weit ausgeschnittenen Shirt, das einem einen Blick auf einen perfekt trainierten Oberkörper werfen ließ – und der Herr ist immerhin 47. (#aufschrei ;))

 

Modisch sind Gwen und Gavin absolut ein Power-Pärchen, gleich mit den Best-Dressed Kindern dazu.

Ein wenig musste ich aber schon lachen als gerade eben eine Pressemeldung von G-Star Raw in mein virtuelles Postkästchen flatterte inklusive Foto der beiden. Und was kann man da als modisches Accessoire beim Bush-Frontmann erkennen? Ein Fuchsschwanz! Hätte mich bis gerade eben jemand gefragt, ob ich diese Art des Schlüsselbund-Zubehörs als yay or nay empfehlen würde, hätte ich mich wohl für nay entschieden. Aber jetzt. Bei genauerer Betrachtung. Warum nicht. Was meint ihr?

 

Pinteresting Jänner

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Der Jänner 2013 ist schon fast wieder vorbei. Mir kommt es vor als hätt ich erst gestern sämtliche meiner Neujahrsvorsätze gefasst.

 

Bei so vielen Vorhaben bleibt etwas das Bloggen auf der Strecke. Das soll natürlich nicht so sein. Darum gibt es heute von mir einmal wieder ein Best-of meiner Pinterest Pins im neuen Jahr.

 

Foodie

 

Nachdem ich gerade den Film gesehen habe “Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt” bei dem es, wenig überraschend dem Filmtitel nach, um den Weltuntergang geht und den Dingen die man tut, wenn man wüsste wann der letzte Tag ist, hab auch ich mir darüber des öfteren bereits meine Gedanken dazu gemacht. Neben vielen anderen Dingen, würde ich einfach masslos die besten und leckersten Dinge der Welt essen. Folgende Gerichte würden bestimmt auch auf meinen Speiseplan kommen:

 

 Schokoladen-Birnen-Tarte von Stepford Husband:

 

 

Mini Pies mit Birnen und Käse

 

 

Ihr seht, ich hab einen leichten Hang zu Birnen.

 

My Style

 

Aus Outfit-technischen Gründen freue ich mich schon wieder auf wärmere Tage. Folgende Kombis würden meinen Kleiderschrank perfekt ergänzen.

 

Interiors

Kann man eigentlich genug Polster auf seiner Couch haben? Ich denke nicht. Schöne Polstermotive sind der heiße Scheiß, wenn es um das modische Wohnaccessoire geht.

 

DIY

Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass ich im letzten Jahr recht aktiv geworden bin was Selbstgemachtes angeht. Inspirationen gibt es ohne Ende auf Pinterest.

Weihnachtsstress

Weihnachten ist in weniger als zwei Wochen! Verdammt! Bei mir geht es gerade drunter und drüber und ich komme zu gar nichts. Mein Plan nur Selbstgebasteltes heuer zu verschenken wird von Tag zu Tag unrealistischer, außer ich nehme mir die ganze nächste Woche Urlaub, was ebenso unrealistisch ist. Zum Schreiben hier auf eloquent komme ich eigentlich auch nicht. Aber ich möchte jenen unter euch, denen es so wie mir geht, folgenden Geschenktipp ans Herz legen:

 

Ein Hosengutschein der Gebrüder Stitch!

 

Ich selbst hätte wahnsinnig gerne eine maßgeschneiderte Jeans aus ihrem Hosenlabor und würde mich über so ein Geschenk sehr freuen.

 

Und die lieben Gebrüder haben diesmal auch tolle Geschenkpackages geschnürt. Hose PLUS nennen sie sich. So gibt es zum Beispiel ein Package “Hose PLUS VIP Empfang”. Da gibt es:

 

- eine exklusive Werkstättenführung durch’s Hosenlabor

- Korken-Knallen und Champagnisierung aller Anwesenden im kaukasischen Oligarchen-Style (eine Flascherl feinster Krimsekt vom Hofer zu Preisen wie im Puff)

- ein Gläschen Eierlikör zum krönenden Abschluss

 

Das wär doch was!

 

So. Und jetzt tauch ich wieder unter für die nächsten Wochen! Ich wünsche schon einmal frohe Weihnachten!

 

Feschmarkt Winter 2012

Gestern ging es zum Feschmarkt in die Ottakringer Brauerei. Was der Feschmarkt ist, brauche ich glaube ich niemanden mehr erklären. Schon alleine der Andrang der gestern herrschte scheint das zu beweisen. Wir mussten tatsächlich fast 20 Minuten anstehen, um überhaupt rein zu kommen. Es war nicht ganz leicht meiner Begleitung verständlich zu machen, dass sich das Warten auszahlen wird. Hat es aber. Auf hunderten von Quadratmetern findet man beim Feschmarkt Kunst, Mode, DIY-Einzelstücke, Mobiliar und mehr von 150 Jungdesignern und -künstlern. Der Andrang war leider etwas unangenehm. Gerade auf unteren Ebenen der Ottakringer Brauerei wurde man einfach nur von Stand zu Stand geschoben. Es zeigt, dass Wien nach Designmärkten nur so lechzt. Ich musste an meinen New York Aufenthalt vor fast genau einem Jahr denken und wie wir an einem Samstag in Chelsea von einen Designmarkt in den anderen per Zufall gestolpert sind. In Wien ist sowas dann doch eher ein außergewöhnliches Happening. Aber wir wollen das Jammern gleich mal wieder sein lassen. Viel lieber zeig ich euch meine Ausbeute:

 

Von “Fucker” wird man seit gestern in unserem Vorzimmer begrüßt. Er stammt von den Serbischen Designern, die sich Remake nennen. Von ihnen gibt es auch sehr spannendes Porzellan. Sollte man auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Teeservice sein, sollte man sich die Kreationen von Remake ansehen.

Ein bißchen Schmuck muss auch immer sein. Diese wunderschöne Halskette von Schmucke Sarah Lisa musste ich einfach haben. Ihre Ring-Auswahl ist auch großartig. Vor Ort konnte ich mich nicht für einen entscheiden, aber man kann ja noch immer später online bestellen.

Zu guter Letzt haben wir noch einen jungen Künstler mit seinen Collagen unterstützt: Nikolaus Fröhlich. Mir gefiel das Bild sehr gut, aber die Geschichte des Künstlers dazu war das Verkaufsargument: Eine Person, die mit all ihren Hoffnungen, Träumen und Wünschen im Ballon in die Ferne blickt und noch nicht weiß, ob sie die Hindernisse in Form der Berge überwindet.

Heute kann man auch noch stöbern beim Feschmarkt. Wer von euch war dort? Was sind eure Eroberungen?

 

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