Teig-Sushi

Vor kurzem hat mein Partner in all Crimes, anlässlich meines Geburtstages ein Foto von mir gepostet, auf dem ich mir genüsslich rohen Teig von den Fingern lecke. So weit so gut, als ich mit den Worten „So süss, wie eine 2-jährige” darauf angesprochen wurde,  dachte ich mir nur: Richtig! Die Motivation der 2-jährigen Susi hab ich mir innerlich behalten. Warum?

Roher Teig – oder wie Natalie es vor kurzem benannte: Teig-Sushi – schmeckt einfach nur verdammt  lecker und lässt sich herrlich ablecken. Sehr oft besser, als das eigentliche Endprodukt (Sorry Jürgen..). Das kann dann schon mal zu trocken ausfallen, oder gar nicht mehr so süss wie in der Ursprungsform schmecken. Natürlich hat auch der Reiz des Verbotenen bzw. die Verknappung (Mann nimmt Schüssel schnell wieder weg) eine hohe Anziehungskraft, die das Zutatengemisch äußerst sexy machen. Bei meinem Mann darf man nur in Ausnahmefällen vom unfertigen Produkt naschen und bei Mama und Oma durfte ich nur die leeren Schüsseln ausschlecken, aber sicher nicht einmal schön mit dem Löffel in die ganze Masse rein. Immer das, was man nicht haben kann?

Früher, als ich noch keinen Mann hatte, der auch schon mal einfach so in der Früh aufsteht, um spontan für das Frühstück was zu backen (Ja, ich bin im Paradies), weil wir nichts da haben, da habe ich sehr oft Mamas Marmorkuchen-Rezept nachgebacken, aber nur um den rohen Teig zu naschen. Wenn ich dann genug hatte und/oder mir schlecht wurde, wurde der Rest in eine Gugelhupf-Form verfrachtet und in den Ofen geschoben, nur fürs Protokoll und der Rest interessierte mich dann schon nicht mehr.

Weil ich mal nicht so bin, teile ich das Teigrezept mit euch, fertig backen keine Vorraussetzung. Was ihr dann daraus macht – Gugelhupf, mit Obst belegen, weiß der Teufel – ist mir egal. Mir geht es nur um die lecker rohe Masse. Teig-Sushi eben.

Zutaten:

5 Eier

300 g Mehl

300 g Zucker

1/8l Öl

1/8l Wasser

etwas abgeriebene Zitronenschale (natürlich von einer unbehandelten Zitrone)

1/2 Pkg. Backpulver

1 Pkg. Vanillezucker

3-4 Esslöffel Kakaopulver

Die Eidotter mit Zucker, Öl, Wasser, Zitronenschale und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eiweiß extra zu Schnee schlagen. Das ganze dann vermengen und Backpulver und Mehl unterheben. Einen Teil davon in eine extra Schüssel und den Kakao unterheben. Jetzt genießen!!!

Wer danach wirklich einen Marmorguglhupf daraus macht, gibt zuerst die helle oder die dunkle Masse in die zuvor ausgebutterte und mit Brösel bestreute Backform und leert dann die andere dazu. Einmal kurz mit dem Gummihund durch die Masse gerührt – aber nicht verrührt – und man bekommt eine schöne Marmorierung. Bei 180° ca. 45 Minuten lang backen und fertig!

 

Eloquent Teig

Wenn ich nur noch einen Tag zu Leben hätte

Dieses Gedankenexperiment kennt ihr bestimmt: Was würde ich tun, wenn ich nur noch einen Tag zu Leben hätte?

Vor kurzem habe ich mit Marion darüber geplaudert. Fragt mich nicht, wie wir auf das Thema gekommen sind. Meine Antwort ist schon seit einigen Jahren: Essen. Sofern ich es kann und mir nicht der Appetit abhanden kommt.

Ja, natürlich würde ich die Zeit nur mit meinen Liebsten verbringen. Unbedingt. Aber essend. Ein Tag voll lukulischer Genüsse. Weil ich’s kann. Kein Budgetlimit. Keine schlechtes Gewissen ob der Konsequenz der Gewichtszunahme. Kein Bewegungsdiktat um das Gegessene besser zu verdauen. Einfach ein letztes Mal genießen in vollen Zügen. Was ist lebensbejahender als die Sinneseindrücke eines guten, umami Essens? Und wann scharrt man seine Liebsten meistens um sich: Beim Essen. Da haben alle etwas davon.

Ihr seht, Nahrungsaufnahme ist mir sehr wichtig. Ich finde es bei Reisen meist spannender landestypische Gerichte zu verkosten als so manche Sehenswürdigkeit zu bestaunen. Man könnte den Verdacht hegen, dass meine Wahl des Lebenspartners auch etwas mit seinen hervorragenden Kochkünsten zu tun hat. Frau will ja ernährt werden und Liebe geht bekanntlich durch den Magen.

Wie dem auch sei. Am letzten Lebenstag müsste er mich auch bekochen. Zum Bespiel mit seine Käsespätzle – das erste Gericht, dass er je für mich gekocht hat, bei einem unserer ersten Dates ;-) Oder eines seiner berühmten Currys, die mir zuvor unbekannt waren und ich durch ihn lieben lernte.

Aber da man ja jeden Tag Leben sollte als wäre es sein letzter, esse ich fast immer als wäre es ebensolcher. Deshalb brauche ich bald wieder eine Challenge, damit mit mir keine körperliche Unzufriedenheit den Appetit verderben kann. Ich hab da schon etwas im Kopf. Mehr dazu in Kürze.

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Soundtrack für die Feiertage mal anders

Freut ihr euch schon auf die Feiertag? Ich sehr. Für mich sind neben Familie, Freunden und Faulenzen zwei Dinge sehr zentral: Weihnachtsmusik und gutes Essen. Ersteres, ich geb’s zu, kann einem auch recht schnell auf die Nerven gehen und letzteres sehr auf die Hüften. Gleichzeitig gibt es zu dieser Jahreszeit auch jede Menge Jahresrückblicke. Einer davon: Die größten Hits des Jahres. Tja, wie das jetzt alles zusammenhängt? Berechtigte Frage. Ich lasse Jimmy Fallon antworten und singe einfach nur mein Weihnachtsmotto: “I’m up all night to get turkey!”

Intensiv mit Nespresso

So ein Bloggerleben ist schon ein Schönes. Ganz besonders dann, wenn man von einem Unternehmen wie Nespresso (nein, ich höre euch jetzt gerade nicht seufzen wie böse das Unternehmen nicht eigentlich ist und irgendwelche “Blogger vor den PR-Karren spannen”-Kommentare könnt ihr euch auch gleich ersparen) zu einem exklusiven Dinner in intimer Atmosphäre eingeladen wird, sodass man das Gefühl hat, hier sitzen die Budgets so locker als hätte es nie eine Wirtschaftskrise gegeben. Für 20 Blogger wurde im Penthouse über dem Stephansplatz ein Dinner von Haubenkoch Bernie Rieder gekocht. Mit dabei, eines der besten Rehe, dass ich je gegessen habe. Ich steh ja auf Wild. Papa (der ist ja Jäger), du hättest es genossen. Oh no! Nespresso unterstützen und auch noch darüber schreiben, wie sehr man es genossen hat ein totes Tier zu essen. Dieser Blogbeitrag kann ja nur verrissen werden. Egal. Weiter im Text. Einen Zauberer gab es auch noch. Ja, richtig. Einen Zauberer. Betreten solche Menschen den Raum und wollen unterhalten, so kann das entweder sehr unterhaltsam werden oder eher peinlich. Gott sei Dank, war es Letzteres nicht. Der Magier machte sogar zwischen den Gängen sehr verblüffende Tricks mit uns. Gebraucht hätte es ihn aber sicherlich nicht. Geschmackssache. Wenn ihr euch jetzt denkt – poah, ganz schön toll der Abend (sofern man das nach den paar Zeilen beurteilen kann), dann habe ich gute Nachrichten: Man kann so einen exklusiven Abend in allen Bundesländern gewinnen. Noch bis 7. November kann man sich bewerben und einen “intensiven” Abend mit 11 Freunden erleben – passend zum Launch von den ganz starken Nespresso Sorten Kazaar und Dharkan. Geile Namen. Klingen irgendwie nach Wüste. Naja. Kaffeetrinker müsste man sein. Ups. Jetzt ist es mir rausgerutscht. Koffein und ich sind halt nicht die besten Freunde. Aber exklusive Abende mit viel Wein (und maximal koffeinfreiem Kaffee) und ich schon.

Nespresso Intense12 Gala Dinner: © Nespresso/Ingo Pertramer Nespresso Intense12 Gala Dinner: © Nespresso/Ingo Pertramer Nespresso Intense12 Gala Dinner: © Nespresso/Ingo Pertramer Nespresso Intense12 Gala Dinner: © Nespresso/Ingo Pertramer Nespresso Intense12 Gala Dinner: © Nespresso/Ingo Pertramer

Fotocredit:  Nespresso Intense12 Gala Dinner: © Nespresso/Ingo Pertramer

Das perfekte Foodblogger Dinner

In den letzten Wochen hat in Wien das perfekte Foodblogger Dinner stattgefunden. Mit dabei Initiator und mein täglicher Lebensverbesserer Jürgen von Goldschwarz, Peter von Mundschenk & Compagnie, Claudia von Capocuoca sowie Chefbabe Barbara. Am Freitag fand das Finale mit Jürgen als Koch statt und da Barbara leider krankheitsbedingt ausfiel, es aber soviel zu essen gab, durfte ich kurzfristig als Gast einspringen. Selbstverständlich war ich von der Wertung ausgenommen, trotzdem gibt es hier ein schonungsloses Fazit von mir.

Die Deko

Ich hatte am Freitag nicht damit gerechnet abends zu Hause zu sein. Mein Einspringen war sehr kurzfristig. Daher kam ich erst wenige Minuten vor den anderen Gästen zu uns nach Hause und war sehr positiv überrascht ob des sehr schön gedeckten Tisches. Die Deko ist ja im Normalfall immer eher mein Fall, wenn Gäste kommen. Jürgen hat aber auch ohne Hilfe ein sehr schönes Ambiente auf den Tisch gezaubert.

10 Punkte

Tischdeko

Der Aperitif

Zum Einstieg des Abends gab es West Indian Punch. Der war selbstverständlich großartig. Etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet, da ich schon sehr oft in den Genuss der Cocktail-Mix Fähigkeiten von Jürgen kam. Schön war, dass der Cocktail nicht zu stark war und in kleinen Gläsern serviert wurde – sodass man nicht gleich zu Beginn des Abends zu viel Alkohol erwischen konnte. Außerdem gab es frische Muskatnuss noch in das Getränk gerieben, was den Geschmack anhob und außergewöhnlicher machte.

10 Punkte

Das Gedeck

Als wir am Tisch Platz nahmen, wurde Pita-Brot mit Korianderbutter – natürlich selbstgemacht – eingestellt. Nicht nur, dass es optisch sehr schön war, war es geschmacklich auch hervorragend. Das Brot mit Gewürzen angereichert und die Butter mit guten Koriandergeschmack ohne jedoch zuviel erwischt zu haben, was ja schnell seifig schmecken kann.

10 Punkte

Pita Brot mit Korianderbutter

Die Vorspeise

Zur Vorspeise gab es Kabeljaulaibchen mit Ingwer-Orangen-Karottensalat und Mandelespuma. Hier gab es für mich leider eine negative Überraschung. Der Mandelgeschmack war leider viel zu stark und hat teilweise alle anderen Geschmäcker viel zu sehr überlagert. Abgesehen davon, dass der Schaum am Teller zu wenig zu sehen war. Insgesamt hätte es ihn gar nicht gebraucht. Das Feedback der Dinner-Gäste und des Gastgebers war hier einstimmig. Für mich kam aber noch ein anderer Aspekt hinzu. Ich kenne Jürgens Lachs-Laibchen, die schön saftig und elegant sind. Die Kabeljau-Version war mir persönlich leider viel zu trocken.

Hier gäbe es von mir nur 4 Punkte.

Die Hauptspeise

Mein Mann kann Curry. Es ist ein Gericht, dass es bei uns fast wöchentlich gibt, darum war ich mir sicher, dass das eine sichere Bank sein wird. War es auch. Optisch am Teller vielleicht nicht gerade das Highlight – aber kann man ein Curry schön anrichten? Besonders gut waren die Minznockerl dazu sowie die getrockneten Chili-Flocken oben drüber. Dadurch wurde dem Ganzen eine sehr edle und harmonische Note verliehen.

10 Punkte

Die Nachspeise

Von mir gab es im Vorfeld die Kritik, dass ein Mangosoufflé keine gute Wahl für das Dinner ist, denn das kann so leicht schief gehen. Ging es auch. Ich kam am Vortag in den Genuss eines Mangosoufflés zum Frühstück für Übungszwecke. Auch da fiel es zusammen – noch mehr als am Dinner-Abend. Generell war aber die Kombination mit dem Joghurteis sehr schmackhaft – zum Frühstück gab es für mich kein Eis dazu ;-) Dass das Soufflés zusammenfiel ist fachlich zwar ein Minus-Punkt, tat aber dem Geschmack keinen Abbruch – ich liebe Süsses nun einmal.

7 Punkte

Fazit

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend mit absoluten Food-Nerds. Meine Punkte zusammengerechnet und durch die obigen sechs Kriterien dividiert ergibt eine durchschnittliche Punkteanzahl von sehr guten 8 Punkten. Das war auch die Bewertung der Gäste und somit der vorderste Platz im Endranking.

Pinteresting Jänner

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Der Jänner 2013 ist schon fast wieder vorbei. Mir kommt es vor als hätt ich erst gestern sämtliche meiner Neujahrsvorsätze gefasst.

 

Bei so vielen Vorhaben bleibt etwas das Bloggen auf der Strecke. Das soll natürlich nicht so sein. Darum gibt es heute von mir einmal wieder ein Best-of meiner Pinterest Pins im neuen Jahr.

 

Foodie

 

Nachdem ich gerade den Film gesehen habe “Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt” bei dem es, wenig überraschend dem Filmtitel nach, um den Weltuntergang geht und den Dingen die man tut, wenn man wüsste wann der letzte Tag ist, hab auch ich mir darüber des öfteren bereits meine Gedanken dazu gemacht. Neben vielen anderen Dingen, würde ich einfach masslos die besten und leckersten Dinge der Welt essen. Folgende Gerichte würden bestimmt auch auf meinen Speiseplan kommen:

 

 Schokoladen-Birnen-Tarte von Stepford Husband:

 

 

Mini Pies mit Birnen und Käse

 

 

Ihr seht, ich hab einen leichten Hang zu Birnen.

 

My Style

 

Aus Outfit-technischen Gründen freue ich mich schon wieder auf wärmere Tage. Folgende Kombis würden meinen Kleiderschrank perfekt ergänzen.

 

Interiors

Kann man eigentlich genug Polster auf seiner Couch haben? Ich denke nicht. Schöne Polstermotive sind der heiße Scheiß, wenn es um das modische Wohnaccessoire geht.

 

DIY

Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass ich im letzten Jahr recht aktiv geworden bin was Selbstgemachtes angeht. Inspirationen gibt es ohne Ende auf Pinterest.

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