Soundtrack für die Feiertage mal anders

Freut ihr euch schon auf die Feiertag? Ich sehr. Für mich sind neben Familie, Freunden und Faulenzen zwei Dinge sehr zentral: Weihnachtsmusik und gutes Essen. Ersteres, ich geb’s zu, kann einem auch recht schnell auf die Nerven gehen und letzteres sehr auf die Hüften. Gleichzeitig gibt es zu dieser Jahreszeit auch jede Menge Jahresrückblicke. Einer davon: Die größten Hits des Jahres. Tja, wie das jetzt alles zusammenhängt? Berechtigte Frage. Ich lasse Jimmy Fallon antworten und singe einfach nur mein Weihnachtsmotto: “I’m up all night to get turkey!”

Seid ihr glücklich?

Manchmal wünscht man sich einen Soundtrack zu seinem Leben und man möchte dazu durchs Leben tanzen. Pharrell Williams ermöglicht einem das gerade. Auf der Seite 24hoursofhappy.com kann man sich seinen Song „Happy“ in der 24 Stunden Musikvideo-Variante ansehen. Da tanzt er, aber auch jede Menge andere Menschen – von professionellen Tänzern über Kinder zu völligen Normalos zu seinem Feel-good-Sound. 1.) Super Webprojekt – da hat jemand die neue Musikkonsumation perfekt verstanden. 2.) Ich kann nicht mehr aufhören zu tanzen!

Was mir beim ansehen und hören so zu denken gab: Happy kann man immer und überall sein, und wenn es noch so banal ist. Scheiß drauf auf „so muss es sein“. Tanz einfach. Dance as if no one is watching. Im Endeffekt müsste man weiter gehen und sagen, live as if no one is watching. Denn sind wir uns doch ehrlich, viele sind unglücklich, weil sie sich unnötiger Weise mit andern messen oder es irgendjemanden oder irgendwelchen Maßstäben recht machen möchten. Und dann können wir uns nicht mal richtig freuen. Auch wenn nicht immer alles leicht ist, so bin ich einfach gerne glücklich. Glücklich machen mich auch kleine Dinge. Das Warten auf das große Glück ist Bullshit. Glücklichsein ist Einstellungssache und manchmal ist das Gefühl so groß, dass man durch die Straßen tanzen möchte, wie in dem Musikvideo.

In diesem Sinne lausche ich der guten Musik zu der ich lauthals und falsch mitsinge und tanze wie es mir gerade recht ist. Im Idealfall 24 Stunden lang. Have fun! Be happy!

happy pharrell wiliams

Wer sich nicht die 24 Stunden-Variante geben möchte, dem sei folgende Zusammenfassung ans Herz gelegt:

Mach dich nackig!

Ich mag schöne Frauen. Ich finde nackte Frauenkörper sehr schön. Sehr ästhetisch. Ich finde auch nackte Männerkörper sehr schön und anziehend, aber ich verstehe, warum man sich gerne nackte Frauen ansieht. Dagegen habe ich auch ganz und gar nichts. Eigentlich finde ich sollte man so manchen #Aufschrei auch bleiben lassen, denn wenn es um die Ästhetik geht verstehe ich den Einsatz schöner Frauen. Vor allem in Musikvideos. Trotzdem fällt mir eines dabei auf:

Weibliche Künstler machen sich selbst nackig (Lady Gaga, Rihanna und Co), männliche holen sich den nackten weiblichen Aufputz dazu. So zum Beispiel Robin Thicke.

Das Problem dabei? Dadurch, dass die Männer alle gar so viel anhaben, ist in der Bildsprache sofort ein Machtverhältnis zu sehen. Frauen sind den Männern unterlegen und dürfen nur so lustig herum springen. Dass der Liedtext eindeutig “rapey” ist – wie es in englischsprachigen Medien heißt, trägt das seine dazu bei. Ist ja alles eine Grauzone, aber “I know you want it”. Aha. Du weißt also, dass ich so dargestellt werden will, dass ich auf jeden Fall von dir vernascht werden möchte.

Wie absurd die Darstellung der Frauen in diesem Video ist, zeigt, wenn man das sich das ganze einmal mit Männern ansieht.

Eindeutig nicht das gleiche. Aber hey, unsere Rollenbilder haben wir doch längstens alle hinter uns gelassen, nicht wahr? Oder etwa doch nicht?

Wie großartige wäre es, wenn diese Parodie von einer Musikerin wie Lady Gaga, Beyonce, Madonna oder Rihanna gekommen wäre. Es würde viel mehr zum nachdenken darüber anregen. Stattdessen lassen sie sich auch auf dieses Sexspielchen ein, denn Sex sells.

Nun bestimmen die täglichen Bilder die wir sehen unser Unterbewusstsein. Wenn es um Sex und die Freizeit geht beherrschen solche Darstellungen das Frauenbild. Aber in der Arbeit, da werden wir auf jeden Fall ernst genommen. Ganz klar.

Dabei mag ich den Song. Ist wirklich nett. Ein schöner Sommerhit. Und so ein bißchen sexy herumspringen kann ja den einen oder anderen Mann der Begierde verführen – kann also vom weiblichen Geschlecht auch gezielt eingesetzt werden um das zu bekommen was sie will. So ist das eben mit “blurred lines”. Wichtig ist nur zu hinterfragen und auch Gegenbeispiele zu zeigen. Wenn nicht, kommt es eben soweit, dass unsere Jugendlichen ihr Sexleben von der Pornofiktion bestimmen lassen.

Florence + The Machine Albumverlosung

Hört ihr eigentlich noch CDs?
Ich habe mir dank iTunes, Spotify und Co schon seit Jahren keine CD mehr gekauft. Gleichzeitig bin ich ein großer Fan von dem gepressten Musikwerk, denn erstens kann man sich etwas ins Regal stellen, was den Sammler in mir befriedigt, zweitens ist der Klang voller. Aber die Bequemlichkeit siegt. Nichtsdestotrotz verlose ich ab heute das neue Album von Florence + The Machine auf CD hier auf eloquent.at und meiner Fanpage. Ok. Ganz so neu ist das Album nicht, aber ich bin einfach nicht früher dazu gekommen, mich um die Verlosung zu kümmern. Dank des Gastauftritts von Florence in der Castingshow “The Voice of Germany” bin ich wieder an ihre fantastische Stimme und daran, dass ich da ja noch diese CD zum Verlosen von Universal bekommen habe, erinnert worden.

Abgesehen, dass Florence Welch eine unglaublich schöne Stimme hat, hat sie auch ein überaus schönes und individuelles Auftreten. Außergewöhnlich und nicht klassisch schön, aber individuell und voller unangestrengter Kraft, Ausstrahlung und Individualismus – anders als bei all den Lady Gaga Nachahmerinnen da draußen und vielleicht sogar der Lady G herself – auch wenn ich sonst nichts über Lady Gaga kommen lasse.

Auch Karl Lagerfeld ist von Florence begeistert und so performte sie bei der Frühling/Sommer 2012 Fashion Show und durfte auch in einigen Lagerfeld Kreationen posieren.

Verlosung

Wer nun das Album Ceremonials bekommen möchte, sollte bei der Verlosung teilnehmen.

Hier könnt ihr schon einmal auf Spotify reinhören: Florence + The Machine – Ceremonials

Entweder bis zum 21.02.2012 auf meiner Fanpage auf Facebook Fan werden, teilnehmen und mit etwas Glück die CD abstauben.
Oder, für all jene, die nicht auf Facebook sind, bzw. wer seine Gewinnchancen erhöhen möchte, der kann auch in Form eines Kommentares teilnehmen. Vergesst nicht im Formularfeld für den Kommentar eine gültige Emailadresse anzugeben – die natürlich nicht öffentlich angezeigt wird und ausschließlich zur Gewinnverständigung verwendet wird. Wenn ihr auf Facebook und hier auf dem Blog teilnehmt, erhöht ihr eure Chance, denn dann zählt eure Teilnahme 2x. Mehr als 2x ist jedoch nicht möglich.
Die Teilnahmebedingungen findet ihr Teilnahmeberechtigung.
Viel Glück!

Edvard Munch “Der Schrei” animiert

“I was walking along a path with two friends – the sun was setting – suddenly the sky turned blood red – I paused, feeling exhausted, and leaned on the fence – there was blood and tongues of fire above the blue-black fjord and the city – my friends walked on, and I stood there trembling with anxiety – and I sensed an infinite scream passing through nature.”
Edvard Munch, 1893

Das sagt der Künstler selbst zu seinem Bild “Der Schrei”. Ein Kunstwerk, das ich immer schon sehr spannend fand, wurde nun Sebastian Cosor…hm…wie soll ich sagen…neu interpretiert in Form einer Animation. :) Großartig gemacht!
Aber seht selbst. Musikvideo meets Artpiece!

The Scream from Sebastian Cosor on Vimeo.

Gefunden bei Nerdcore.

Auch Klimts Adele Bloch-Bauer findet man von Cosor animiert. Auch schön, aber weniger aufregend wie das Munch Video.

Adele Bloch-Bauer from Sebastian Cosor on Vimeo.

Meine Top 5 Hits 2011

Ein Bloggerstöckchen ist unterwegs. Ausgelöst von Thomas und Ivy hat mir jetzt Lisa das Stöckchen weitergegeben. Es geht um die favourite Hits 2011.

Hier meine Auswahl:


Genialste Show, die ich je gesehen hab:

Femcare

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