Das perfekte Foodblogger Dinner

In den letzten Wochen hat in Wien das perfekte Foodblogger Dinner stattgefunden. Mit dabei Initiator und mein täglicher Lebensverbesserer Jürgen von Goldschwarz, Peter von Mundschenk & Compagnie, Claudia von Capocuoca sowie Chefbabe Barbara. Am Freitag fand das Finale mit Jürgen als Koch statt und da Barbara leider krankheitsbedingt ausfiel, es aber soviel zu essen gab, durfte ich kurzfristig als Gast einspringen. Selbstverständlich war ich von der Wertung ausgenommen, trotzdem gibt es hier ein schonungsloses Fazit von mir.

Die Deko

Ich hatte am Freitag nicht damit gerechnet abends zu Hause zu sein. Mein Einspringen war sehr kurzfristig. Daher kam ich erst wenige Minuten vor den anderen Gästen zu uns nach Hause und war sehr positiv überrascht ob des sehr schön gedeckten Tisches. Die Deko ist ja im Normalfall immer eher mein Fall, wenn Gäste kommen. Jürgen hat aber auch ohne Hilfe ein sehr schönes Ambiente auf den Tisch gezaubert.

10 Punkte

Tischdeko

Der Aperitif

Zum Einstieg des Abends gab es West Indian Punch. Der war selbstverständlich großartig. Etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet, da ich schon sehr oft in den Genuss der Cocktail-Mix Fähigkeiten von Jürgen kam. Schön war, dass der Cocktail nicht zu stark war und in kleinen Gläsern serviert wurde – sodass man nicht gleich zu Beginn des Abends zu viel Alkohol erwischen konnte. Außerdem gab es frische Muskatnuss noch in das Getränk gerieben, was den Geschmack anhob und außergewöhnlicher machte.

10 Punkte

Das Gedeck

Als wir am Tisch Platz nahmen, wurde Pita-Brot mit Korianderbutter – natürlich selbstgemacht – eingestellt. Nicht nur, dass es optisch sehr schön war, war es geschmacklich auch hervorragend. Das Brot mit Gewürzen angereichert und die Butter mit guten Koriandergeschmack ohne jedoch zuviel erwischt zu haben, was ja schnell seifig schmecken kann.

10 Punkte

Pita Brot mit Korianderbutter

Die Vorspeise

Zur Vorspeise gab es Kabeljaulaibchen mit Ingwer-Orangen-Karottensalat und Mandelespuma. Hier gab es für mich leider eine negative Überraschung. Der Mandelgeschmack war leider viel zu stark und hat teilweise alle anderen Geschmäcker viel zu sehr überlagert. Abgesehen davon, dass der Schaum am Teller zu wenig zu sehen war. Insgesamt hätte es ihn gar nicht gebraucht. Das Feedback der Dinner-Gäste und des Gastgebers war hier einstimmig. Für mich kam aber noch ein anderer Aspekt hinzu. Ich kenne Jürgens Lachs-Laibchen, die schön saftig und elegant sind. Die Kabeljau-Version war mir persönlich leider viel zu trocken.

Hier gäbe es von mir nur 4 Punkte.

Die Hauptspeise

Mein Mann kann Curry. Es ist ein Gericht, dass es bei uns fast wöchentlich gibt, darum war ich mir sicher, dass das eine sichere Bank sein wird. War es auch. Optisch am Teller vielleicht nicht gerade das Highlight – aber kann man ein Curry schön anrichten? Besonders gut waren die Minznockerl dazu sowie die getrockneten Chili-Flocken oben drüber. Dadurch wurde dem Ganzen eine sehr edle und harmonische Note verliehen.

10 Punkte

Die Nachspeise

Von mir gab es im Vorfeld die Kritik, dass ein Mangosoufflé keine gute Wahl für das Dinner ist, denn das kann so leicht schief gehen. Ging es auch. Ich kam am Vortag in den Genuss eines Mangosoufflés zum Frühstück für Übungszwecke. Auch da fiel es zusammen – noch mehr als am Dinner-Abend. Generell war aber die Kombination mit dem Joghurteis sehr schmackhaft – zum Frühstück gab es für mich kein Eis dazu ;-) Dass das Soufflés zusammenfiel ist fachlich zwar ein Minus-Punkt, tat aber dem Geschmack keinen Abbruch – ich liebe Süsses nun einmal.

7 Punkte

Fazit

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend mit absoluten Food-Nerds. Meine Punkte zusammengerechnet und durch die obigen sechs Kriterien dividiert ergibt eine durchschnittliche Punkteanzahl von sehr guten 8 Punkten. Das war auch die Bewertung der Gäste und somit der vorderste Platz im Endranking.

Wenn dir dieser Artikel gefällt, wäre dieser auch was für dich: Geh weg mit deinem Burger!

3 Kommentare

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *