Mein Körper und ich

Mein nächster Jahreswechsel – auch Geburtstag genannt – steht vor der Tür. Da macht man sich so seine Gedanken, ob man noch frisch und knackig ist. Ich muss feststellen, dass ich mich kaum anders fühle als mit Anfang 20. Zumindest, ist das mein Selbstbild. Bei genauerer Betrachtung hat der Zahn der Zeit doch so manche Spuren hinterlassen, die ich völlig überrascht registriere und meine Eigenwahrnehmung, dann doch ins Wanken bringen.

 

Dass ich Alkohol nicht mehr so gut vertrage wie früher, soll mir recht sein. Aber dass ich plötzlich kleine Dellen am Po und Oberschenkel entdecke, sich erste Fältchen zeigen, meine Haut weniger straff ist und mein früheres Abnehmprogramm – eine Nacht durchtanzen – nicht mehr ganz so verlässlich funktioniert, ist erschreckend!

 

Mit welchem Resultat? Ich bin plötzlich empfänglich für so manche Werbebotschaft der Kosmetikindustrie. Her mit euren Cremen, Verschönerungshelferlein und Schminktipps. Früher ging das an mir vorbei. Das mag an zwei Dingen liegen.

 

1.) Bin/war ich gesegnet mit einer sehr unkomplizierten Haut. Sie wollte bisher nur eines von mir und das war genug Feuchtigkeit. Bodylotions begleiten mich daher seit meinen Teenagerjahren. Clearasil oder Ähnliches brauchte ich hingegen fast nie.

 

2.) Was Make-up angeht, so habe ich lange Zeit darauf verzichtet. Maximal etwas Farbe aufs Augenlid, etwas Mascara. Kajal kam später dazu, weil ich lange Zeit es absolut nicht hinbekam, und auch heute noch nicht sehr gut darin bin, einen schönen Strich unter meinen Augen oder auf mein Lid zu setzen. Make-up zum abdecken hatte ich einfach nie nötig, weil gute Haut – dachte ich zumindest – und fühlte sich immer irgendwie unangenehm an. So als ob man eine Maske trägt und die Haut nicht atmen könnte. Seit meiner Teenagerzeit hat sich daran nicht viel geändert, außer dass ich in den letzten Jahren absolut Nagellacken und Lippenstiften in allen möglichen Farben verfallen bin. Ich denke aber, dass der Nagellack-Trend an sich erst seit wenigen Jahren stark verbreitet ist. Und etwas Rouge zu besonderen Anlässen darf dann auch sein. Meine Mutter mag daran ihren Anteil haben, da auch sie nie viel Make-up trug und trägt. Für meine Eltern war und ist viel Schminke im Gesicht auch immer wahnsinnig vulgär und meine Mama meinte immer, dass man von zu viel Make-up schlechte Haut bekommt.

 

Aber jetzt steht eben wieder ein Jahreswechsel an. Und auch wenn ich früher ohne all den Hilfsmittelchen ausgekommen bin, merke ich, dass ich sie jetzt schön langsam brauche und verstehe plötzlich wozu die alle gut sein könnten. Sagt man mir heute in der Werbung, dass es ein sogenanntes “Serum” gibt, das die Haut um meine Augen so toll mit allem was sie braucht – ich brauche gar nicht wissen womit genau – versorgt, sodass Falten ausgebügelt werden und neue kein Thema sind, bin ich schon beim nächsten Drogeriemarktbesuch auf der Suche danach. Schon alleine weil es “Serum” heißt, das kann ja nur gut sein!

 

Am besten ist es jedoch, wenn man kleine Pröbchen geschenkt bekommt, denn dann kann man experimentieren und testen, welches Produkt auch wirklich hält was es verspricht. Daher ist es ein Glücksfall, dass es Glossybox gibt. Zum Österreichstart bekam ich eine Box zum Testen zugesandt.

Wie funktioniert’s?

 

Mit einem monatlichen Abo um 10 Euro, bekommt man eine schöne Box mit einer Auswahl von Beautyprodukten.
Bewertet man diese im Anschluss auf glossybox.at, kann man Punkte sammeln. Ab 1.000 Punkten, gibt es die nächste Box gratis.

 

Die von mir am häufigsten genutzten Produkte aus meiner Starterbox:
Der Mascara von Clinique und der Ultra Facial Moisturizer von Kiehl’s. Sehr empfehlenswert!

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