Neues Jahr, neue Yoga-Challenge

2013 hatte ich einen Vorsatz: 364 Tage Yoga zu machen. Warum 364 Tage? Ich bin erst am 2. Jänner auf die Idee gekommen.

Zu Beginn war ich sehr fleißig mit dem Posten von Bildern. Ich bekam sehr viel Zuspruch und insgesamt war es eine großartige Herausforderung. Mitte des Jahres sind wir in eine neue Wohnung übersiedelt. Ich habe nun einen fixen Platz für meine Yogamatte. Trotzdem ich immer noch meist gleich in der Früh nach dem Aufstehen meine Asanas angegangen bin, war ich aber nicht mehr vorm Bett und konnte der besseren Hälfte, die entsprechend später erst aufstand auf die Schnelle mein Handy in die Hand drücken, damit er schlaftrunken meine Challenge dokumentiert. Resultat: Die Fotos wurden seltener und immer mehr hegten den Verdacht, dass ich meine Challenge gestoppt hätte. Dem war aber nicht so. Ich war brav. Sogar an Tagen an denen ich krank war (mit entsprechend schonenden, eher meditativen Übungen). Aber ich gebe zu, die Motivation ließ nach. Gegen Ende des Jahres häuften sich die Momente an denen nur schnell für 10 Minuten die Sonnengrüße durchexerziert wurden oder ich hastig durch die Positionen gerast bin. Immerhin besser als gar nichts zu machen, aber auch nicht das was ich wollte. Außerdem bin ich zwar sicherlich stärker und flexibler geworden insgesamt. Aber der richtige Fortschritt in einzelnen Positionen fehlt mir. Dazu habe ich zuviel abgewechselt bei den Asanas.

Jetzt ist die Challenge vorbei. Einerseits waren die ersten Tage im Jänner eine Erleichterung. Nicht mehr täglich irgendwie das Yoga-Ritual einbinden sondern einfach mal sagen: “Ich mach heute nichts.” Ich habe seither dennoch hin und wieder “praktiziert”. Jedoch nur circa 2 mal wöchentlich. Andererseits fehlt mir die Routine und irgendwie muss ich mich körperlich betätigen um das Ergebnis meiner Essgewohnheiten nicht ausufern zu lassen und mich generell geistig und körperlich fit zu fühlen. Das Gleiche wie letztes Jahr zu machen wäre mir aber zu langweilig. Yoga ist jedoch das Einzige an dem ich ernsthaft über einen längeren Zeitraum dranbleibe. Das hat die Erfahrung gezeigt.

Darum bin ich zu folgendem Entschluss gekommen: Ab 1.2.2014 starte ich die #365YogaChallenge. Bis zum 31.1.2015 wird wieder jeden Tag Yoga gemacht. Was soll daran anders sein als letztes Jahr, außer, dass es einen Tag mehr ist? Ich sag’s euch. Ich setze mir diesmal Monatsziele. Eine Position, die ich in diesem Monat jeden Tag einbaue, um darin Fortschritte zu machen – oder auch nicht, was mir vielleicht zeigen würde, dass ich es einfach nicht besser kann. Das werde ich dann wohl sehen.

Im Februar starte ich mit: Utthita Hasta Padangustasana (A + B). Eine Position, die ich schon sehr lange kenne, auch immer besser darin wurde über die Jahre, aber den Eindruck habe anzustehen. Im Grunde geht es darum einen Fuß zu fassen, ihn nach vorne auszustrecken (5 Atemzüge lang) und danach seitlich zu strecken mit Blick in die entgegengesetzte Richtung (5 Atemzüge lang). Im Foto unten, das heute – also zum Start meiner neuen Challenge – aufgenommen wurde, seht ihr, dass ich eindeutig noch daran zu arbeiten habe. Keine meiner beiden Beine ist ganz durchgestreckt, meine Schultern sind nicht gerade, sprich die Schulter geht immer mit nach vor und meine Hüfte ist nicht offen genug, um das Bein wirklich gut seitlich zu strecken. Ich bin gespannt, ob sich das innerhalb des Monats ändert. Das Vorher-Nachher-Foto gibt es auf alle Fälle.

Auf meinem Tumblr gibt es alle Fotos vom letzten Jahr und jenen, die heuer hoffentlich noch folgen werden auf einem Blick.

myeverydayyogaday1

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2 Kommentare

  1. Super! Traute mich net fragen aus Angst du hättest aufgegeben.
    Hoffentlich kannst mich auch wieder motivieren was zu tun. Weiter so!

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