Sag ja zum Leben und nein zum Suderantentum

Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu den toll designten Lebensweisheiten, die man im Internet allerorts findet. Einerseits sind sie ja wirklich inspirierend, motivierend, tröstend, unterhaltend oder was auch immer. Schon alleine deswegen habe ich ein ganzes Pinterest Board davon. Andererseits sind es eben auch nur Worte. Diese dann auch tatsächlich zu leben ist eine völlig andere Geschichte.

Dennoch bin ich vor ein paar Tagen dank Lisa über ein Zitat von Tina Fey gestolpert, das sehr gut zusammenfasst, wie ich in meinem Leben bisher und hoffentlich auch weiterhin zu Chancen stehe. Sei es privat oder beruflich.

sayyes

Say yes. You’ll figure it out afterwards.

Hell yeah, wie oft bin ich einfach ins kalte Wasser gesprungen oder geworfen worden und bin geschwommen. Nicht zu verwechseln mit Ja-Sagen zu allem und jeden. Nein, nein. Das ist nicht gemeint. Aber manchmal muss man einfach Dinge tun, von denen man nicht weiß, ob man das kann oder wie man das jetzt bloß machen soll. Zum Beispiel ein Kind bekommen. Oder im Beruf. Ja, ich könnte an dieser Stelle über all jene schimpfen, die mir bisher begegnet sind und mich beruflich gebremst haben, weil ihnen dieses Motto fremd zu sein scheint. Ich lass das jetzt mal, denn dann würde ich wohl hier länger sitzen und neben mir wartet ein Kind auf die letzte Stillung (so wie das letzte Abendmahl nur täglich für unser Baby) vorm zu Bett gehen zu bekommen. Aber das ist auch nicht der einzige Grund. Denn statt sich zu beschweren, browse ich einfach ein wenig durch mein Pinterest Board und ersticke so aufkeimendes Suderantentum sofort im Keim. Ganz nach einem weiteren Lieblingsmotto von mir: Inhale the good shit, exhale the bullshit.

dearpast doilikethem inhalethegoodshitexhalethebullshit

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