Letztens in der Sauna…

susanne, am 25. Mai 2010

Aufmerksame Blogleser wissen sicher, dass ich ein regelmäßiger Saunagängerin bin. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich will mich in der Sauna entspannen und die Wärme genießen. Dabei setze oder lege ich mich auf mein Handtuch und dann…tja, dann bin ich ruhig. Vielleicht unterhalte ich mich auch mit jemanden den ich kenne in der Sauna. Aber das war’s. Wenn es mir zu heiß wird, gehe ich raus. Ich reibe nicht die ganze Zeit an mir rum, wetze nicht auf meinem Platz hin und her, mache keine Dehnübungen oder stöhne oder räuspere mich nicht ständig. Aber es gibt Personen, die das tatsächlich machen. Eine der genannten störenden Tätigkeiten alleine, ist zwar auch nicht fein, aber noch irgendwie zu akzeptieren. Aber alles auf einmal? Das ist zuviel! Respektlos! Nervend!

Ich hatte einmal die Freude mit einer Frau alleine in der Sauna zu sein. Die dachte sich wohl: “Frauen unter sich. Da kann ich ja meine Beine dehnen!” Und schon spreizte sie zuerst das eine, dann das andere Bein hoch und ich bekam Ausblick auf…naja…alles. Obwohl…eigentlich nicht auf alles, denn es war ganz gut verdeckt durch sehr buschiges Gestrüpp, wenn ihr wisst was ich meine. Auch nicht gerade schön.

Der Saunagast

Heute hat es tatsächlich jemand geschafft, alle diese Angewohnheiten auf einmal zu praktizieren. Nach einem ausgiebigen Training seit 7 Uhr früh, freue ich mich zum Abschluss auf den gewohnten Saunagang. Runter mit der Wäsche und rein in den Brutkasten. Wie ich feststelle, ist schon jemand da. Wohl schon länger, dem Schweiß nach zu urteilen, der ihm über den Körper rinnt. “Hat sicher gerade einen Aufguß gemacht. Der wird bald gehen,” denk ich mir. Denkste. Ich mache es mir gemütlich und lege mich auf mein Handtuch. Die Wärme entspannt mich und entlohnt mich für die Anstrengungen. Dann geht es los. Wisch, wisch, wisch. Knacks, knacks, knacks. “Ah, der macht sich bereit, um rauszugehen. Gleich geht er. Schau wie der schwitzt.” Wieder knacks. Ich schau hin, ob er aufsteht. Nein, doch nicht. “Gut. Manche müssen es echt übertreiben. Naja.” Und wieder versinke ich in meiner Entspannung. Hust, hust. Räusper, Räusper. Wisch, wisch. Der Schweiß spritzt in alle Richtungen. “Oh Mann, wenn es ihm zu heiß ist, soll er rausgehen!” Tut er aber nicht. Er bleibt. Denn er muss ja noch seine Dehnübungen machen. Und hoch die Arme! Erst den einen. Dann wisch, wisch. Dann den anderen und wisch, wisch. Dazwischen natürlich immer wieder knacks, knacks, denn er muss sich ja dazu leicht hin und her bewegen. Dann den Nacken lockern. Eh klar. Stöhn, stöhn. Sehr wichtig.  “Aaaaaaaaaah!” macht er. “So, jetzt müsst er’s aber haben,” denk ich mir. Knacks, knacks. “Na bitte. Er steht auf.” Wisch, wisch. “Nein, tut er nicht.” In Wirklichkeit bereitet er sich auf das Grande Finale vor. Stöhn, stöhn, hust, knacks, wisch, wisch, knacks, stöhn, dehnen, wisch. “Na serwas!” entkommt es mir fast schon aus dem Mund. Dann hat er es tatsächlich geschafft. Schweißüberströmt stehr er geräuschvoll auf,…knacks, knacks…stöhnt noch einmal kurz und verabschiedet sich. “Endlich! Jetzt die Ruhe genießen,” freue ich mich und stelle fest, dass mir dafür schon zu heiß ist und gehe raus.

Übrigens, auf der Suche nach einem Bild für diesen Blogbeitrag gab ich Sauna in die Google Bildersuche ein und stieß auf dieses tolle Handtuch. Ein Brüller. *augenverdreh*

Quelle: tomwet.de

Quelle: tomwet.de

Was waren eure bemerkenswertesten oder unangenehmsten Saunaerlebnisse?

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30 Days Challenge Ergebnis: Kraulen lernen

susanne, am 01. März 2010

Es ist soweit, ich kann euch das Ergebnis meiner ersten 30 Days Challenge präsentieren. Ich habe mich abgemüht und viel Wasser geschluckt, aber ich habe es geschafft. Ich schwimme fast schon wie ein Profi im Kraul-Stil. Nun ja, zumindest geh ich nicht unter und es schaut nicht allzu blöd aus.

Es war für mich eine gute Erfahrung etwas Körperliches neu zu lernen. Die Fortschritte belohnen die Mühen und man fühlt sich wieder wie ein Kind. Für alle die kraulen lernen wollen, meine wichtigsten Erkenntnisse waren:

  • Nach unten schauen, nicht nach vorne.
  • Ruhig bleiben, auch wenn man mal keine Luft bekommt.
  • Einen Rythmus für den Bewegungsablauf und für die Atmung finden.
  • Nach vorne über den Kopf greifen.
  • Mit dem restlichen Körper relativ stabil bleiben.
  • Und das Wichtigste, dass auch meine Yogatrainierin immer sagt: Genießen!

Auf Youtube findet man natürlich auch einige Anleitungen zum lernen, zum Beispiel diese hier:

So, jetzt aber zu mir und meinem Ergebnis für kraulen lernen in 30 Tagen:

Was meint ihr? Schaut doch ganz passabel aus.

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Einen hab ich noch, einen hab ich noch!

susanne, am 25. Februar 2010

Sag mir worüber du lachst und ich sag dir wer du bist!

So könnte man die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfassen, auf die Neurowissenschafter gestoßen sind. Angeblich lacht man je nach Persönlichkeitstyp über andere Witze. Welch Erkenntnis! Jeder war doch schon in Situationen, wo man einen Witz erzählt bekommt von einer Person, die einem ganz und gar nicht ähnlich ist und sich fragt, warum man darüber bloß lachen sollte. Oder umgekehrt, man erzählt einen Witz und das Gegenüber sieht einen nur verblüfft an und lächelt dann höflich.

Make me laugh!

Ich persönlich liebe ja Witze. Lange Geschichten mit einer schrägen Pointe, kurze Brüller oder total sinnlose. Leider bin ich ja auch jemand der herzlich gern über Witze lacht, sie sich aber niemals merkt. Darum möchte ich hier ein paar der wenigen wiedergeben, dich ich mir gemerkt habe (Achtung: Keine Gewährleistung für Witzigkeit). Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Lieblingswitze in den Kommentaren ergänzt.

Los geht’s mit meiner kargen Sammlung:

  • Sitzen zwei Semmel auf der Mauer. Die eine fällt runter. Die andere heißt Fritz.
  • Geht ein Kaugummmi um die Ecke und bleibt picken.
  • Ein Mann wartet auf die Nachricht des Arztes wie die Geburt seines Kindes verlaufen ist. Der Arzt kommt aus dem Kreissaal mit dem Kind. Plötzlich nimmt der Arzt das Kind und wirft es auf den Boden. Der Mann ist völlig entsetzt. Da entgegnet der Arzt: “April, April, war eh scho tot.”

Wer Witze in der Art der ersten beiden Beispiele mag, der gehört laut Wissenschafter zu der Gruppe der “Erfahrungssuchenden”, die gerne neue Eindrücke sammeln und eher einen unkonventionellen Lebensstil pflegen. Aha.

Apropos, besonders witzig finde ich die Cartoons von nichtlustig.de. Besser als jeder Witz.

Quelle: http://www.nichtlustig.de

Quelle: http://www.nichtlustig.de

Auf diese Geschichte bin ich übrigens via orf.at gestoßen.

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