Dennis Hopper ist tot and I love True Romance
susanne, am 30. Mai 2010
Dennis Hopper ist gestorben. Ich habe eine Lieblingsszene mit ihm aus einem meiner Lieblingsfilme: True Romance. Er spielt darin eine Nebenrolle als Vater von Christian Slater. Hinter seinem Sohn ist die Mafia her und in einem genialen Dialog bietet er auf subtile Weise Christopher Walken – der in dieser Szene ebenfalls großartig spielt – die Stirn. Aus gegebenen Anlass hier diese Szene:
Nach der Suche nach weiteren genialen Filmausschnitten mit Dennis Hopper, bin ich auch auf eine Szene aus dem Film “Blue Velvet” gestoßen. Absolut skurril, aber das ist wohl nicht weiter verwunderlich bei einem David Lynch Film.
Eine weitere Lieblingsszene aus True Romance ist die Kampfszene von Alabama aka. Patricia Arquette. Meiner Meinung nach, die beste Rolle die sie je hatte! Ihre süsse Art und ihr unerbittlicher Kampf, einfach sehenswert.
Wie findet ihr den Film True Romance und was ist eure Lieblingsszene mit Dennis Hopper?
Wenn ich ein Musikvideo machen würde…
susanne, am 26. Mai 2010
Es gibt viele gute Musikvideos. Und viele weniger gute. Nachdem wir gerade die Trackliste zusammenstellen für unsere Wedding-Party, stöbere ich viel herum. Auf keinen Fall fehlen darf Moloko. Ich liebe Roisin Murphy. Coole Frau. Coole Stimme. Coole Outfits. Ich habe ein Lieblingsvideo von Moloko und das ist “Forever More”. Abgesehen davon, dass ich den Song auch spitze finde, ist das Video eigentlich recht “einfach”. Aber dieser lässige Stil. Die Roisin spaziert lässig durch einen Tunnel und immer mehr Tänzer tauchen auf und alles ist abgestimmt und trotzdem nicht gleich. Lässig…ja, das Wort fast das Video zusammen. Die Kleidung von Frau Murphy. Ihr gehen. Ihr singen. Ihr tanzen. Und alles insgesamt. Was meint ihr?
Habe übrigens folgende Bilder auf Roisin Murphys Facebook Page gefunden:
What a style!
Letztens in der Sauna…
susanne, am 25. Mai 2010
Aufmerksame Blogleser wissen sicher, dass ich ein regelmäßiger Saunagängerin bin. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich will mich in der Sauna entspannen und die Wärme genießen. Dabei setze oder lege ich mich auf mein Handtuch und dann…tja, dann bin ich ruhig. Vielleicht unterhalte ich mich auch mit jemanden den ich kenne in der Sauna. Aber das war’s. Wenn es mir zu heiß wird, gehe ich raus. Ich reibe nicht die ganze Zeit an mir rum, wetze nicht auf meinem Platz hin und her, mache keine Dehnübungen oder stöhne oder räuspere mich nicht ständig. Aber es gibt Personen, die das tatsächlich machen. Eine der genannten störenden Tätigkeiten alleine, ist zwar auch nicht fein, aber noch irgendwie zu akzeptieren. Aber alles auf einmal? Das ist zuviel! Respektlos! Nervend!
Ich hatte einmal die Freude mit einer Frau alleine in der Sauna zu sein. Die dachte sich wohl: “Frauen unter sich. Da kann ich ja meine Beine dehnen!” Und schon spreizte sie zuerst das eine, dann das andere Bein hoch und ich bekam Ausblick auf…naja…alles. Obwohl…eigentlich nicht auf alles, denn es war ganz gut verdeckt durch sehr buschiges Gestrüpp, wenn ihr wisst was ich meine. Auch nicht gerade schön.
Der Saunagast
Heute hat es tatsächlich jemand geschafft, alle diese Angewohnheiten auf einmal zu praktizieren. Nach einem ausgiebigen Training seit 7 Uhr früh, freue ich mich zum Abschluss auf den gewohnten Saunagang. Runter mit der Wäsche und rein in den Brutkasten. Wie ich feststelle, ist schon jemand da. Wohl schon länger, dem Schweiß nach zu urteilen, der ihm über den Körper rinnt. “Hat sicher gerade einen Aufguß gemacht. Der wird bald gehen,” denk ich mir. Denkste. Ich mache es mir gemütlich und lege mich auf mein Handtuch. Die Wärme entspannt mich und entlohnt mich für die Anstrengungen. Dann geht es los. Wisch, wisch, wisch. Knacks, knacks, knacks. “Ah, der macht sich bereit, um rauszugehen. Gleich geht er. Schau wie der schwitzt.” Wieder knacks. Ich schau hin, ob er aufsteht. Nein, doch nicht. “Gut. Manche müssen es echt übertreiben. Naja.” Und wieder versinke ich in meiner Entspannung. Hust, hust. Räusper, Räusper. Wisch, wisch. Der Schweiß spritzt in alle Richtungen. “Oh Mann, wenn es ihm zu heiß ist, soll er rausgehen!” Tut er aber nicht. Er bleibt. Denn er muss ja noch seine Dehnübungen machen. Und hoch die Arme! Erst den einen. Dann wisch, wisch. Dann den anderen und wisch, wisch. Dazwischen natürlich immer wieder knacks, knacks, denn er muss sich ja dazu leicht hin und her bewegen. Dann den Nacken lockern. Eh klar. Stöhn, stöhn. Sehr wichtig. “Aaaaaaaaaah!” macht er. “So, jetzt müsst er’s aber haben,” denk ich mir. Knacks, knacks. “Na bitte. Er steht auf.” Wisch, wisch. “Nein, tut er nicht.” In Wirklichkeit bereitet er sich auf das Grande Finale vor. Stöhn, stöhn, hust, knacks, wisch, wisch, knacks, stöhn, dehnen, wisch. “Na serwas!” entkommt es mir fast schon aus dem Mund. Dann hat er es tatsächlich geschafft. Schweißüberströmt stehr er geräuschvoll auf,…knacks, knacks…stöhnt noch einmal kurz und verabschiedet sich. “Endlich! Jetzt die Ruhe genießen,” freue ich mich und stelle fest, dass mir dafür schon zu heiß ist und gehe raus.
Übrigens, auf der Suche nach einem Bild für diesen Blogbeitrag gab ich Sauna in die Google Bildersuche ein und stieß auf dieses tolle Handtuch. Ein Brüller. *augenverdreh*

Quelle: tomwet.de
Was waren eure bemerkenswertesten oder unangenehmsten Saunaerlebnisse?
Haus of Gaga
susanne, am 22. Mai 2010
Bei Lady Gaga gehen die Meinungen stark auseinander. Man liebt sie oder man hasst sie. Die Lady ist gaga…oder eine Meisterin der Vermarktung. Was die Musik angeht ist auch meine Meinung, dass das ja wohl ein Scherz ist. Meisterwerke sind das keine. Eher ein Trend zum Trash. Die Dame spielt nach allen Regeln des Kommerz: einfache, eingängige Songs, die leicht mitzusingen sind. Dazu schräge Outfits und Aussagen um aufzufallen. Die Dame macht sich einen Spaß und verdient dabei ganz gut. Soll sie. Madonna machte das ja auch, wobei sie noch schockieren konnte.

http://cdn.picapp.com
Love that style!
Dennoch mag ich Lady Gaga. Dieser Over-the-Top-Style ist großartig. Ein Ausbruch aus dem Einheitsbrei. Es sehen viel zu viele Menschen modisch gleich aus, besonders in der Celebritywelt. Ihre Konsequenz dabei finde ich bewundernswert. Es gibt von ihr nur sehr wenige Paparazzi Fotos auf denen sie “normale” Kleidung oder Frisuren trägt. Das Bild oben von ihr als sexy Madonna, spielt mit dem Ikonenhaften und ist wunderschön anzusehen.
Um mein Bekenntnis zu Lady Gaga zu unterstreichen, habe ich mir diese Woche ein Lady Gaga Shirt gekauft bei Zara: Haus of Gaga!

Es gab 3 zur Auswahl und ich hab mich wohl für die schlichteste Variante entschieden. Nicht sehr gagalicious. Naja, trotzdem mag ich es sehr und freu mich schon darauf, wenn ich es das erste Mal ausführe.
Musikerin?
Was übrigens die musikalischen Qualitäten der Frau Gaga angeht, so muss ich sagen, dass mir doch etwas von ihr gefällt. Nämlich die Akustik-Version ihres Hits “Pokerface”. Singen kann sie wohl auf jeden Fall. I likey like, baby!
Übrigens wegen zu Beginn erwähnter Madonnakopie Aussage: Ganz stark an die Königin des Pop lehnt sich Christina Aguilera aka. Miss Jedes-Outfit-ein-Griff-ins-Klo an, und nicht an Lady Gaga wie so manche meinen. Das neue Video ist ein Best of Madonna Videos. Zumindest scheint es so. Hommage oder Ideenleere? Tja, die liebe Madge – wie Perez Hilton Madonna liebevoll nennt – hat einfach schon alles gemacht, das ist schwer zu toppen.
Heinz Fischer for President?
susanne, am 30. März 2010
Letzte Woche fand die Auftaktveranstaltung zu Heinz Fischers Kandidatur für das österreichische Präsidentschaftsamt statt. Dazu wurden auch Blogger eingeladen. Als man bemerkte, dass man hauptsächlich männliche Blogger in der Blogroll auf heifi2010.at und als Gäste hatte, gab es einen Aufruf für weibliche Bloggerinnen doch auch dabei zu sein. Ein Aufruf, der mir im ersten Moment egal war, denn 1. wollte ich nie zur österreichischen Politik bloggen und 2. wird man bei Besuch solcher Veranstaltungen sehr schnell darauf reduziert für alles dort Gesagte oder Getane zu sein. Aber soziale Beziehungen bedeuten dann doch mehr als anfängliche Bedenken und so konnte ich die persönliche Bitte, die an mich herangetragen wurde, dann doch nicht abschlagen. Und hey, vielleicht kommt ja was Interessantes dabei raus, dacht ich mir!
Go heifi!
Was kann ich euch nun davon berichten? Im Großen und Ganzen decken sich meine Eindrücke mit denen von der lieben Veronika. Der offizielle Teil im MAK war, nun ja, ein bißl fad für meine Wenigkeit, mit einer Brise Peinlichkeit. Ein Obama ist der heifi ja nicht gerade. Dass sich beim Einzug des Kandidaten die Journalistenmeute vor ihn wirft und kaum ein Durchkommen ist, wirkte eigenartig. Mir wäre ein weltmännischer Einzug mit Gattin lieber gewesen, wo vom Rand aus, die Journalisten ihre Bilder machen können. Inhaltlich setzt man auf Werte wie Gerechtigkeit. Aber eigentlich bleibt mir, insbesondere von der Rede des Bundeskanzlers Faymann, nur die sich immer und immer wiederholende Betonung auf die hohe Beliebtheit des Heinz Fischers in Erinnerung. “Er ist so beliebt, da hat er sicher alles richtig gemacht in den letzten 6 Jahren und das wird auch in einer weiteren Amtszeit so sein”, scheint mir die Schlussfolgerung der meisten Wortmeldungen zu sein.
Ich frage mich ja schon länger, wozu Österreich einen Präsidenten eigentlich braucht. Die theoretische Macht tatsächlich einzusetzen ist ja eigentlich ein No-Go. Hugo Portisch sieht das sogar an diesem Abend positiv und meint, dass die Rute im Fenster viel wichtiger ist. Naja, dem kann ich mich nicht ganz anschließen. Dennoch braucht eine Familie ein Oberhaupt – egal ob männlich oder weiblich. Und der Heinz, der ist schon so eine Vaterfigur. So ein gemütlicher. Fast eher eine Großvaterfigur. Daher gönne ich ihm – auch aus rein irrationalen Gründen – das Präsidentenamt. Hinzu kommt jedoch noch, dass die diesjährige Gegenkandidatin Barbara Rosenkranz, für mich absolut nicht wählbar ist. Darum hat der Heifi auch meine Unterstützung.
Übrigens, bei der Rosenkranz wird immer stark von den Sympathisanten thematisiert, dass sie ja so eine gute Mutter ist und dazu noch so erfolgreich. Hmm…wann ist so etwas jemals bei einem Mann wirklich relevant?
Hinein ins Politgetümmel
Ich war dann auch noch am Badeschiff, wo es eine heifi2010 Auftaktparty gab. Ich muss ja sagen, dass mir die Jugendkampagne ganz gut gefällt und auch die extra Webseite heifi2010.at finde ich recht gelungen. Auf der Party war ich dann doch eindeutig fehl am Platz. Wirkte wie ein Treffen des VSStÖ und da pass ich dann irgendwie nicht dazu. Obwohl…ich war an dem Abend auffällig rot gekleidet. Eigentlich sehr unabsichtlich. Der Frühling kommt und ich wollte meine roten Accessoires mal wieder ausführen. Als ich dann aus der UBahn ausstieg und zur Veranstaltung ging, fiel mir ein, dass ich wie der Super-Fan wirken musste. War mir schon etwas peinlich.

Heinz Fischer ließ sich dann auch am Badeschiff blicken mit seiner Margit und die ging dann auch von Tisch zu Tisch und schüttelte jedem die Hand. Promi-Stalker der ich bin, hab ich mich gleich mit ihr ablichten lassen von Lena.

Margit Fischer & Sue Holzer
Der Noch-Präsident Fischer war auch hier umringt von viiiiiielen Kameras und zu diesem Zwecke setzte auch er sich zu einigen Tischen dazu. Auch zu unseren. Was ziemlich unangenehm war, weil die Journalisten um uns herum sich nicht gerade zimperlich verhielten. Aber das war nicht das Beängstigende daran. Schlimmer war, dass ich Heinz Fischer gegenüber saß und merkte, dass ich nur als Statist diene um Nähe zur jungen Generation zu zeigen! Reden konnte ich ohnehin nicht mit ihm, so umringt von den drängenden Journalisten und wegen der lauten Musik – die ihm übrigen nach Abgang von Heinz Fischer leiser wurde. Bäh…da fühlt man sich benutzt! Und was bekomm ich dafür? Grausliche Weißweinspritzer gratis. Bin anscheinend sehr billig zu haben. Ein Freund aus der Politik meint dann noch dazu, dass Politik eben so ist, aber der Heinz Fischer auch viel mit Personen einzeln spricht. Naja, das kann man jetzt glauben oder aber auch nicht. Ich weiß auch, dass Politik stark so funktioniert, aber ich war nicht darauf vorbereitet so plötzlich und ohne Vorwarnung instrumentalisiert zu werden.

Dem Ganzen noch nicht genug, gerate ich auch noch in ein ORF Interview. Plötzlich steht die Kamera vor mir und die Reporterin will von mir wissen, warum ich hier bin und was ich zur Jugendkampagne sage. Normalerweise laufe ich in solchen Situationen schnellstens davon. Da ich jedoch selbst schon öfters Interviews vor laufender Kamera führen musste, weiß ich, wie froh man ist, wenn einem nicht alle gleich angsterfüllt aus dem Weg gehen. Ich doofer Menschenfreund. Und plötzlich höre ich mich schon in die Kamera plappern. Ich, die ich ursprünglich gar nicht hier sein wollte. Gott sei Dank habe ich keine Ahnung, wann und ob mein Statement ausgestrahlt wurde. Ich denke, meine Wortmeldung war auch nicht gerade weltbewegend.
Also, ihr seht. Völlig politisch mag ich mich hier noch immer nicht äußern, aber meine Eindrücke wollte ich dennoch niedergeschrieben haben. Vielleicht wollt ihr euch aber zur Präsidentschaftswahl äußern, dann nur zu, ich freu mich über Kommentare. Und wenn ihr am kleinen Stimmungsbarometer teilnehmt, wäre es auch fein.
30 Days Challenge Ergebnis: Kraulen lernen
susanne, am 01. März 2010
Es ist soweit, ich kann euch das Ergebnis meiner ersten 30 Days Challenge präsentieren. Ich habe mich abgemüht und viel Wasser geschluckt, aber ich habe es geschafft. Ich schwimme fast schon wie ein Profi im Kraul-Stil. Nun ja, zumindest geh ich nicht unter und es schaut nicht allzu blöd aus.
Es war für mich eine gute Erfahrung etwas Körperliches neu zu lernen. Die Fortschritte belohnen die Mühen und man fühlt sich wieder wie ein Kind. Für alle die kraulen lernen wollen, meine wichtigsten Erkenntnisse waren:
- Nach unten schauen, nicht nach vorne.
- Ruhig bleiben, auch wenn man mal keine Luft bekommt.
- Einen Rythmus für den Bewegungsablauf und für die Atmung finden.
- Nach vorne über den Kopf greifen.
- Mit dem restlichen Körper relativ stabil bleiben.
- Und das Wichtigste, dass auch meine Yogatrainierin immer sagt: Genießen!
Auf Youtube findet man natürlich auch einige Anleitungen zum lernen, zum Beispiel diese hier:
So, jetzt aber zu mir und meinem Ergebnis für kraulen lernen in 30 Tagen:
Was meint ihr? Schaut doch ganz passabel aus.


















