I am ready

Na? Habt ihr alle brav Halloween gefeiert? Einige sind vielleicht etwas verkatert. Andere wollen nicht, dass die Party zu Ende ist. Für letztere hier ein feiner Track von Size 9. Empfohlen von Jürgen – ist ja auch schon ein eeeeeetwas älteres Stück. :) Beim Digitalisieren seiner Plattesammlung hat er mir den Song vorgespielt und was soll ich sagen, ich ging ab wie Schmidts Katze. Der Track baut sich wie guter Sex langsam aber spannend auf. Zwischendurch verfällt er in HipHop Beats, um dann circa ab Minute 7 orgiastisch zum Höhepunkt zu kommen während die Frauenstimme unerbittlich “I am ready” von sich gibt. Ist vielleicht nichts für jedermann, aber jetzt, heute, hier, in diesem Moment einfach gut. :) But listen for yourself:

Fashion Show Songs

Auch ich wurde von 8tracks eingeladen meinen favourite Song für eine Fashion Show zu wählen. Ich habe mich für “Back to Zero” von Ira Atari entschieden. Warum? Weil es mir am schnellsten einfiel und ich den Song mag.

Hier der 8tracks-Mix:

Und hier noch das Video von Ira Atari:

Durch Musik stolpern – James Blake

Ein guter Tag braucht immer auch einen guten Soundtrack. Momentan liefert den James Black für mich. Ja richtig gelesen. Das hier ist kein erneuter Lady Gaga Eintrag. Pop by Gaga find ich ganz nett in Zügen und der Fashion-Aspekt ist interessant, aber wirklich anhören tue ich mir völlig andere Musik. Musik von James Blake zum Beispiel derzeit. Dubstep konnte mich ja nie so richtig mitreißen, aber mit Blubstep sieht es da ganz anders aus. James Blake macht so schöne Musik, die ähnlich wie Jazz meiner bescheidenen Meinung nach, von den Pausen lebt. Man stolpert zwischen seinen Beats und Stimme und Wummern. Minimalistisch und gleichzeitig so voll. Da ich finde, dass Musik nicht gut beschrieben werden kann, sondern immer angehört werden muss, um ihr gerecht zu werden, gibt es hier mal wieder ein paar gesammelte Eindrücke, die ich gefunden habe.

Wer den Herrn gerne persönlich erleben möchte, hat im April sogar die Möglichkeit dazu. Er spielt beim Donaufestival in Krems sein einziges Österreich-Konzert. Heute Nachmittag entdeckt, kurz überlegt ob mir die 40 Euro für das Ticket das Geld wert sind, wollte jetzt gerade bestellen. Ergebnis: Online ausverkauft!!! WTF!!!!!! Keine Ahnung, ob es bei den Vorverkaufsstellen noch Tickets gibt. So ein Mist. Dabei kostet die Tageskarte für das Festival 30 Euro online. Nur für James Blake zusätzlich kostet das Ticket 40 Euro. Wer also ein Ticket über hat: Meldet euch bei mir!

I’m born this way

Als kleiner Lady Gaga Fan habe ich mich ja schon einmal geoutet. Wie ich zu ihr stehe habe ich auf eloquent schon einmal beschrieben, da gehe ich hier nicht näher darauf rein. Es gibt einfach zwei Mainstream Sängerinnen, denen kann ich einfach nicht wiederstehen auch wenn ich ansonsten völlig andere Musik höre und das sind Beyonce und Lady Gaga. Die Single “Alejandro” war meiner Meinung nach ja ein Fehlgriff. Ganz im Gegensatz zu “Born this way”. Ich seh mich bei dieser Nummer immer exzessiv über die Tanzfläche fetzen in Ekstase, weil sie einfach so treibt und gleichzeitig so einfach ist. Ja, sie ist nicht anspruchsvoll, diesen Anspruch hat Lady Gaga auch nicht. Der Text ist nett. Weltverbesserisch. Damit kann sich jeder identifizieren. Oh yeah baby, I was born this way, eat that! Das Video dazu ist auch nicht von schlechten Eltern. Born this way wird wörtlich genommen und ich finds großartig, dass die Lady nicht für Sex sondern für die Geburt ihre Beine spreizt. Das Kostüm als Tod, das sie im Video trägt ist übrigens genial. Schöner Hosenanzug und die Haare – I like.

Wie heute schon einige Medien berichteten hat eine kleines kanadisches Mädchen den Song nur am Klavier nachgesungen und auf Youtube schon über 20 Millionen Klicks erreicht. Wenn dieses Mädchen nicht einmal Karriere im Musikbusiness macht, dann weiß ich es nicht!

Lady Gaga hat sie auch schon mit sich auftreten lassen. Man merkt zwar, dass die Sängerin stimmlich deutlich weiter ist. Aber wenn die kleine erwachsen wird, ist sie eine heiße Konkurrenz.

So, das wars auch schon wieder mit einem Teenie-Eintrag von mir.

Was sagt ihr zu dem Song? Zu Lady Gaga? Zu dem Mädl?

Street Credibility

Ich und mein Rotwein. So viele Blogbeiträge im Kopf und trotzdem schreib ich über das ich grad stolpere. Und was kann das sein? Youtube Musikvideos. Ja, sowas mach ich, wenn im TV nix gscheites läuft, mein Mann im Krankenhaus liegt und die Freitagabend Verabredung dadurch kurzfristig ins Wasser fällt. Ich schaue Musikvideos. Wie ein Teenie, aber doch anders. Nämlich erstens auf Youtube (als ob das Teenies nicht auch so machen würden. *Augenverdreh* Hach, fühl mich so Teenie mit dem Augenverdreh-Vermerk) oder sonstigen Videoplattformen (so mancher Künstler oder Plattenfirma sind ja so furchtbar gegen Veröffentlichung im Internet, dass es nicht immer alles auf Youtube gibt – aber eben dann doch wo anders ;). ) und zweitens nicht unbedingt immer den heißesten Scheiß aktuell auf MTV, Viva und Co. Oh je, ich habe gerade “und Co” geschrieben. Dieses und Co heißt eigentlich immer “der Scheiß, den sonst keinen interessiert oder von dem wir nicht wissen was er sein soll.”. So wie Facebook, Twitter und Co. Pff…Naja, hier spricht der Rotwein aus mir. Weiter im Text. Also. Musik. Heute bin ich ein bißl auf der Hip Hop Welle. Zugegebenermaßen weil ich auf ORF das erste Mal ausschnittsweise (oh je, das glaubt mir jetzt keiner, aber es stimmt) Helden von Morgen gesehen habe. Und da war so ein Rapper, der nicht einmal sooooo schlecht war. Auf jeden Fall, gab er was von Eminem zum Besten. Daraufhin hat mich das Original interessiert, weil der Kandidat und Sido in der Jury (seit wann sitzt Sido bitte in der Jury??? Aber cool, der provoziert wenigstens.) meinten, dass Eminem diesen Song so auf den Punkt rappt. Aha. Na das schauen wir uns doch gleich an. Ergebnis: Ja. Eminem halt. Dann kommt mir, dass ich ja eigentlich eher auf Old School Rap steh. In erster Linie A Tribe called Quest, De La Soul oder gerne auch Public Enemy.

Beispiele folgen unten. Aber man hört doch bitte einen Unterschied zu heute. Da war alles mehr Vibe, mehr “hey, ja. lasst uns mit dem Kopf nicken.”, melodischer, weniger dramatisch in der Musik, mehr funky, mehr jazzig vielleicht sogar. Gleichzeitg mehr Street Credibility. Auch wenn Herr Flavor Flav nach seiner MTV-Show “Flavor in Love” einiges davon eingebüßt hat.

Hier jetzt aber mal kurz ein paar favourite Sounds:

Meine Hochzeit

Ich hab in letzter Zeit meinen Blog vernachlässigt. Zu wenig Zeit und zu viel andere Dinge zu tun. Es gibt tausend Blogbeiträge in meinem Kopf, aber ich schaffe sie nicht zu schrieben. Jetzt aber sitze ich gerade da mit einem Glas Rotwein und denk über meine Hochzeit nach. Meine Hochzeitsreise ist ungewiss, ob sie so klappen wird, da mein Mann heute unerwarteterweise operiert wurde. Der Blinddarm wars. Nix schlimmes. Gut überstanden. Aber ungünstig, da wir nächste Woche eigentlich unsere Hochzeitsreise antreten wollten. Gut. Die Reise ist sicherlich nichts im Vergleich zur Gesundheit. Lieber keine Hochzeitsreise als kein Mann – insbesondere diesen. Aber es bringt mich einfach dazu an unsere Hochzeit zu denken. Einer der heißesten Tage im Jahr diesen Juni. Mein Kleid war perfekt. Nervosität war keine vorhanden, weil ich wusste, dass es einfach richtig ist. Ich weiß, dass wir beide zusammen gehören. Auch wenn wir das beide als wir uns kennenlernten nicht so geplant hatten. Aber es ging einfach nicht anders. Und das Gefühl hatte ich noch nie zuvor.

Dank einem sehr guten Freund, der extra mit seiner Band zur Hochzeit kam, hatten wir bei unserer Trauung live Musik. Und die spielte während der Zeremonie 3 Songs die einfach perfekt waren, die wir teilweise nicht im Vorfeld wussten und auch für uns eine Überraschung waren. Aber gute Freunde wissen, wie sie einem einen schönen Tag bescheren können und dementsprechend perfekt war die Musikauswahl.

Der Einzug

Zum Einzug gab es von Tom Waits “Picture in a Frame”. Eine schöne Einstimmung. Und ich sag nur:

I’m gonna love you

till the wheels come off

I love you baby and I always will.

Nach der Trauung

Nach der Trauung gabs dann von Aqualung “Brighter than sunshine”. Und hier sag ich nur:

I never understood before
I never knew what love was for
My heart was broke, my head was sore
What a feeling

Tied up in ancient history
I didnt believe in destiny
I look up you’re standing next to me
What a feeling

What a feeling in my soul
Love burns brighter than sunshine
Brighter than sunshine
Let the rain fall, i don’t care
I’m yours and suddenly you’re mine
Suddenly you’re mine
And it’s brighter than sunshine

I never saw it happening
I’d given up and given in
I just couldn’t take the hurt again
What a feeling

I didn’t have the strength to fight
Suddenly you seemed so right
Me and you
What a feeling

What a feeling in my soul
Love burns brighter than sunshine
It’s brighter than sunshine
Let the rain fall, I don’t care
I’m yours and suddenly you’re mine
Suddenly you’re mine

It’s brighter than the sun
It’s brighter than the sun
It’s brighter than the sun, sun, shine.

Love will remain a mystery
But give me your hand and you will see
Your heart is keeping time with me

What a feeling in my soul
Love burns brighter than sunshine
It’s brighter than sunshine
Let the rain fall, I don’t care
I’m yours and suddenly you’re mine
Suddenly you’re mine

Der Auszug

Dann der krönende Auszug mit den Subways und Rock’n’Roll Queen. Das einzige Lied das wir wussten und von dem ich mir nicht sicher war, wie die Hochzeitsgesellschaft reagieren würde. Aber es hat allen sehr gefallen. Und hier gilt:

You are the sun
You are the only one
You are so cool
You are so rock and roll

Insgesamt bin ich froh, dass bei uns nicht alles steif war. Natürlich würde man immer Dinge im nachhinein anders machen, aber es war ein sehr schöner Tag. Aber das wichtigste ist, dass ich meinen Mann habe.

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