Twilight – eine Rechtfertigung
- susanne, am 05. Januar 2010
Gut, eine Rechtfertigung bin ich eigentlich niemanden schuldig, darüber dass ich auf Twilight stehe. Aber die unterschiedlichen Reaktionen und meine gemischten Gefühle zu den Filmen, veranlassen mich dennoch dazu Stellung zu beziehen.
Alles nur Müll!
Wenn ich die meisten Menschen in meiner Umgebung vor ein paar Tagen gefragt habe, ob sie mit mir New Moon, den zweiten Teil der Twilight-Sage, ansehen wollen im Kino, bekam ich nur Ablehung für die Romanverfilmung bzw. meist ebenso für die Romanserie zu hören. Auch via Twitter bekam ich auf die Ankündigung, dass ich mir nun den Film ansehe hauptsächlich negative Rückmeldungen. Meist von Männern. Zugegeben, die Geschichte ist auch eher etwas für Frauen, obwohl ich nicht sehr auf Geschlechterstereotypen stehe.

Quelle: twilightthemovie.com
Als ich den ersten Teil der Twilight Verfilmung gesehen habe (ich muss zugeben, dass ich die Bücher nie gelesen haben), dachte ich zu Beginn: “Was für ein schlechter Film mit noch schlechteren Schauspielern.” Und auch beim zweiten Teil erging es mir eigentlich nicht besser. Dennoch, irgendetwas fesselt mich und ich rede hier nicht von einem angeblich so gut aussehenden Robert Pattinson oder dem extrem gut gebauten Taylor Lautner. Naja, vielleicht ein bißchen. ;) Es ist die Mischung aus dem Mystischen mit Vampiren, Werwölfen und das was sie ausstrahlen. Das anziehende Verbotene, Geheime und die übernatürlichen Kräfte. Davon träumen viele, inklusive mir. Dazu die komplizierte Liebe. Ja, das ist der Teil an dem die meisten aussteigen, aber ganz ehrlich, Liebesdramen können so schön sein. Sie sind ergreifend. Im Fall von Twilight versetzt mich die Geschichte in meine Zeit als Teenie zurück, wo alle Gefühle so intensiv und alles so neu und alles so leidenschaftlich, gleichzeitig aber auch so dramatisch, war. Hier kann man den intensiven Gefühlen von früher wieder nachspüren.
Das ist meine Erklärung weshalb ich auf die Filme stehe. Und das obwohl ich den ersten Teil besser fand und die schauspielerische Leistung vor allem von Robert Pattinson nicht besonders gut finde. Die ganze Zeit fad dreinschauen hilft auch nicht weiter. Außerdem sind die Vampire zu überzeichnet in der Erscheinung: super blass und mit übertrieben leuchtenden Augen. (War das im ersten Teil auch schon so?) Also ich kenne ganz genau die Kritikpunkte, aber das hilft mir gefühlsmäßig nicht weiter. Da sagt das Herz wohl etwas anderes als der Kopf. ;)
Übrigens, Lena verfasst gerade eine Arbeit zu Twilight, die sie auch bloggen wird. Eine interessante Info daraus, die sie mir über Twitter gesteckt hat, über den mageren Body von Robert Pattinson und dem immens trainierten Körper von Taylor Lautner:


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Tweets that mention Twilight – eine Rechtfertigung | eloquent.at -- Topsy.com
Am 5. Januar 2010 um 21:10 Uhr
[...] This post was mentioned on Twitter by sueholzer, Julia. Julia said: RT @sueholzer: Twilight – eine Rechtfertigung http://ow.ly/T3Y2 [...]
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Pene
Am 5. Januar 2010 um 21:49 Uhr
Hach ja, Twilight… Ich persönlich kann es überhaupt nicht ausstehen – ist mir zu übertrieben (und) kitschig %__%
mich erinnert jetzt das ganze – ohne Twilight irgendwie heruntermachen zu wollen – an den Hype um Tokio Hotel: entweder man hasst es, oder man liebt es. Gibt nur wenige, die wirklich sagen ‘öhm, ist mir egal’, jeder hat so seine Meinung.
Aber bald wird auch der Vampir-Hype vorüber sein, und die, die Twilight lieben, können in aller Stille weiter ihre Filme anschauen bzw die Bücher lesen, und die, die Namen wie ‘Edward’ oder ‘Bella’ nicht mehr hören können, haben dann auch wieder ihre Ruhe. Hoffentlich :’D -
Kulturkritik | eloquent.at
Am 11. Januar 2010 um 10:01 Uhr
[...] ganze Dissen eines Films wie New Moon (siehe mein letzter Blogeintrag), der offensichtlich bei den Massen gut ankommt, erinnert mich an einen Artikel in der November 2009 [...]













