Yoga am Surfbrett oder am iPad

Wer mich kennt weiß, ich liebe Yoga. Ich bin darauf reingekippt, wie man so schön sagen könnte. Ich hab einige Sportarten ausprobiert, aber kaum etwas durchgehalten. Bei Yoga ist das anders. Yoga ist ja auch mehr als Sport. Es zentriert mich und gibt mir Gelegenheit mich während der Übungen mich einfach nur auf mich zu konzentrieren. Etwas zu dem ich sonst kaum komme. Es tut gut sich zu spüren. Seine Grenzen kennenzulernen, sie aber gleichzeitig zu erweitern. Mit dem schönen Effekt, dass mein Körper schön definiert bleibt und viel beweglicher.

Wie trainiere ich?

Jeden Tag. Vielleicht lasse ich mal einen Tag am Wochenende aus. Aber das kommt sehr selten vor. Ich nehme mir meine Yogamatte sogar in den Urlaub mit. In der Früh wird aufgestanden und ich beginne mit den Übungen. Jetzt im Sommer in der Morgensonne auf der Terrasse. Da komme ich gleich viel erfrischter ins Büro. Am Wochenende gönne ich mir eine Yogastunde im Fitnesscenter bei einer sehr guten Trainerin. Manchmal mache ich sogar am Wochenende ein Double-Feature, wie meine bessere Hälfte und ich es nennen, und mache noch Pilates dazu. Pilates ist auch gut. Macht mir aber weniger Spaß als Yoga. Pilates ist mir zu sehr Workout. Bringt aber natürlich auch sehr viel. Auch wenn ich die Abfolge der Sonnengrüße und die meisten Asanas kenne, so finde ich es trotzdem angenehmer für zu Hause mit Video zu trainieren. Da gibt es auf Youtube eine große Auswahl. Weiter unten, zeige ich euch mein Best-of. Natürlich ersetzt so ein Heimtraining nicht die Yogastunde meiner Meinung nach, aber es hilft bei der Regelmäßigkeit.

Yoga am Surfbrett

Im Sommer probiere ich jetzt auch SUPyoga. Yoga am Surfbrett. Das klingt im ersten Moment wohl eher eigenartig für die meisten. Ich habe es letzten Mittwoch das erste Mal auf der Alten Donau versucht und muss sagen, es ist eine sehr nette Abwechslung zwischendurch. Wäre ich Anfänger, weiß ich nicht, ob es mir gefallen würde, weil die Übungen teilweise schwieriger sind, da man noch mehr auf sein Gleichgewicht achten muss. Jene, für dir der “Nach unten schauende Hund” nichts Neues ist, werden feststellen, dass man auf dem Surfbrett aufgezeigt bekommt, wo die Schwächen liegen. Die Übungen fühlen sich anders an. Ich würde nicht nur Yoga am Surfbrett machen wollen. Aber im Sommer macht es Spaß, bringt mich in die Natur und wenn einem zu heiß ist oder man das Gleichgewicht nicht hält, gibt es eine Erfrischung im kühlen Nass. Wer das auch einmal ausprobieren möchte, die Infos dazu gibt es hier. Mich trefft ihr beim SUPyoga jeden Mittwoch. Und hoffentlich auch ab und zu vor SUPyoga auf der Matte bei Yoga unterm Baum.

supyoga

Yoga am iPad

Wie schon erwähnt. Unter der Woche nehm ich meine Yogastunden auf Youtube. Auf der Terrasse nehme ich mir dazu mein iPad her und stelle es vor meiner Matte auf. Hier ein kleine Auswahl an Videos, die ich ganz gut finde. Auf doyogawithme.com findet ihr eine Menge free online classes.

Eher anspruchsvoll:

Nicht von dem Englisch mit deutschem Akzent ablenken lassen – die Asanas, vor allem die Übergänge der Asanas sind gut.

Noch 2 von der selben Dame in Costa Rica:

Und das ist noch David Swenson. So wie er Yoga macht, werd ich das wohl nicht mehr können. Aber trotzdem interessant anzusehen. (Ab Minute 2:20 wird’s so richtig spannend.)

UPDATE:
Danke an Wundermädchen, sie hat mich auf Yoga am Pool hingewiesen.

Yoga am Pool

Jeden Donnerstag gibt es im Sommer die Möglichkeit bei wechselnden Trainern in der Pratersaune Yoga am Pool zu machen. Ich denke, das werde ich auch mal versuchen. Details gibt es hier.

yogaampool2

Für Yoga-Tipps bin ich immer offen. Wenn ihr also einen Tipp für Yoga in Wien oder Österreich habt, immer her damit.

In diesem Sinne Namaste. Und vielleicht sehen wir uns ja auf der Alten Donau.

If you liked this post, check out Neues Jahr, neue Yoga-Challenge